Nathan Jawai, ein gebürtiger Australier, spielt für die Minnesota Timberwolves. Der 23-Jährige ist mit einem Kampfgewicht von 127 Kilogramm bei einer Grösse von 2.08 Meter der schwerste Spieler seines Teams.
Nachdem Jawai in der Saison 2007/08 bei seinem Verein Cairns Taipans auf einen Schnitt von 17,26 Punkten pro Spiel, 9,39 Rebounds und einem Block pro Spiel, sowie einer überragenden Trefferquote von 57 Prozent zu einem der wichtigsten Spieler geworden war, wurde die NBA auf Jawai, der in Sydney geboren wurde, aufmerksam.
Beim 2008er Draft der NBA wurde Jawai von den Indiana Pacers verpflichtet, jedoch im Rahmen eines Deal an die Toronto Raptors weitergegeben. Noch vor seinem Debüt für die Raptors wurde im Rahmen einer Routine-Untersuchung eine Herz-Unregelmässigkeit festgestellt, so dass der Forward/ Center Jawai erst im Januar 2009 sein NBA-Debüt geben konnte.
Doch bereits kurz darauf wurde Nathan Jawai, der in Anlehung an Shaquille O’Neal bisweilen auch „Aussie Shaq“ (australischer Shaq) oder „Baby Shaq“ genannt wird, an die Idaho Stamped weitergereicht, danach weiterlesen »
Die Toronto Raptors haben in der NBA für eine Neuheit gesorgt. Das kanadische Team verpflichtete als erste NBA-Mannschaft direkt einen Spieler aus Australien. Dabei handelt es sich Nathan Jawai. Der 21-Jährige erhält bei den Raptors einen Vertrag über zwei Jahre.
Kurz vor dem morgigen Draft vermeldet “ESPN” eine dickes Transfergeschäft. Demnach soll Jermaine O’Neal von den Indiana Pacers zu den Toronto Raptors wechseln.
Die L.A. Lakers und die Orlando Magic haben das Conference-Halbfinale erreicht.
Die Lakers gewannen Spiel vier bei den Denver Nuggets mit 107:101 und haben damit den 4:0-Sweep in der Best-of-Seven-Serie perfekt gemacht. Sieggarant war erneut Kobe Bryant mit 31 Punkten. Dabei erzielte er 14 Zähler in den letzten fünfeinhalb Minuten und bewies erneut seine Führungsqualitäten und Nervenstärke. Pau Gasol erzielte 21 Punkte. Die Nuggets hatten in J.R. Smith (26 Punkte) und Allen Iverson (22 Punkte) ihre besten Werfer. Für die Lakers war es bereits der 30. Sweep der Clubgeschichte.
“Talent allein reicht nicht”
Trotz der klaren Angelegenheit fand Bryant lobende Worte für die Nuggets. “Sie haben ein sehr talentiertes Team. Manchmal reicht Talent alleine aber nicht.” Nächster Gegner der Lakers werden aller Voraussicht nach die Utah Jazz sein, die in ihrer Serie gegen die Houston Rockets mit 3:1 führen.
Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
Orlando haut Toronto raus
Was Bryant für die Lakers, ist Dwight Howard für die Magic. Der 22-jährige All-Star kam auf 21 Punkte und 21 Rebounds beim 102:92-Sieg gegen die Toronto Raptors. Damit entschied Orlando die Serie mit 4:1 für sich. Im Eastern-Conference-Halbfinale trifft das Team von Coach Stan Van Gundy auf den Sieger des Duells zwischen den Detroit Pistons und Philadelphia 76ers.
Die Washington Wizards sind wieder im Rennen. Im dritten Spiel der ersten Playoff-Runde siegten die Hauptstädter locker mit 108:72 gegen die Cleveland Cavaliers und haben den Rückstand in der Serie auf 1:2 verkürzt.
Dabei schrieben die Cavs Geschichte, denn es war ihre höchste Pleite in der Playoff-Geschichte. DeShawn Stevenson war bei den Gastgebern mit 19 Punkten bester Werfer, Caron Butler steuerte 17 Punkte zum Erfolg bei. Die Wizards konnten damit auch ihre Negativserie gegen Cleveland beenden, denn zuvor haben sie achtmal in Folge in den Playoffs gegen die Cavs verloren.
Entscheidung zur Halbzeit
“Das war ein Tritt in den Hintern”, fand Cavs-Coach Mike Brown die richtigen Worte nach der Abreibung. Lediglich Superstar LeBron James konnte einigermaßen Normalform erreichen. Er kam auf 22 Punkte und sieben Rebounds. Cleveland war über das gesamte Spiel hinweg ohne jede Chance. Bereits zur Halbzeit lag das Team um “King James” mit 33:49 in Rückstand.
Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
Raptors gewinnen gegen Magic
Ähnliches Bild auch beim Duell zwischen den Toronto Raptors und den Orlando Magic. Die Raptors führten nach zwei Vierteln klar mit 61:40 und gewannen am Ende mit 108:94. Damit konnten auch die Kanadier in der Best-of-Seven-Serie auf 1:2 verkürzen.
Point-Guards machen den Unterschied
Erfolgsgaranten waren die Points Guards. T.J. Ford (21 Punkte) und sein Ersatzmann (18 Punkte, 13 Assists). Das befand auch Magic-Coach Stan Van Gundy: “Ein überragendes Spiel der beiden. Sie haben den Unterschied ausgemacht.” Bei Orlando konnte hingegen Dwight Howard mit einem Double Double überzeugen (19 Punkte, zwölf Assists). Topscorer war Hedo Turkoglu mit 26 Punkten.
“Das war das bislang wichtigste Spiel der Saison und so haben wir auch gespielt”, freute sich Raptors-Star Chris Bosh, der in 37 Minuten Spielzeit 15 Zähler verbuchen konnten.
Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
Sechs Spiele vor dem Ende der Regular Season haben sich gestern Nacht insgesamt vier Teams die begehrten Tickets für die Playoffs gesichert. Neben den Los Angeles Lakers stehen auch noch die New Orleans Hornets sowie im Osten die Philadelphia 76ers und die Toronto Raptors in der K.o.-Runde.
Die Hornets siegten dabei mit 118:110 gegen das NBA-Schlusslicht New York Knicks. Chris Paul war mit 33 Punkten und 15 Assists der beste Mann des Spiels. “Es ist ein großartiges Gefühl. Es ist mein drittes Jahr in der Liga und ich war noch nie in den Playoffs, aber wir haben es schließlich geschafft. Jetzt beginnt die Arbeit”, freute sich ein überglücklicher Paul.
Das Spiel in der Zusammenfassung:
Denkwürdige Klatsche für die Spurs
New Orleans, die noch nie in ihrer Vereinsgeschichte eine Saison besser als auf Platz vier ihrer Conference abschlossen, bauten zudem ihre Führung im Westen aus. Verfolger und amtierender Champion San Antonio Spurs kassierte nämlich bei den Utah Jazz eine dicke 64:90-Klatsche. Die Spurs erzielten dabei so wenig Punkte wie erst einmal in der Vereinsgeschichte. Mehmet Okur führte die heimstarken Jazz mit 17 Punkten und 16 Rebounds an, Deron Williams kam mit 16 Punkten und elf Assists ebenfalls auf ein Double-Double.
Raptors trotz Pleite in Playoffs
Nun ein Blick auf die Eastern Conference. Zwar verloren die Toronto Raptors mit 100:105 gegen die Charlotte Bobcats, doch die Niederlage tut nicht weh. Die direkte Konkurrenz patzte ihrerseits und so darf sich das Team aus Kanada auf die Playoffs freuen. Auch die Philadelphia 76ers stehen sicher in der Finalrunde. Bei den Atlanta Hawks gab es einen 109:104-Sieg, Andre Iguodala (30 Punkte) und Andre Miller (23) waren dabei die erfolgreichsten Punktesammler für die 76ers.
Der Sieg der 76ers in der Zusammenfassung:
Folgende Teams haben sich bereits für die Playoffs qualifiziert:
Eastern Conference: Boston Celtics, Detroit Pistons, Orlando Magic, Cleveland Cavaliers, Philadelphia 76ers, Washington Wizards, Toronto Raptors
Western Conference: New Orleans Hornets, L.A. Lakers