Fettes Ding! Die Cleveland Cavaliers haben sich die Dienste von Shaquille O’Neal gesichert. Für den Star-Center traden die Cavs Forward Ben Wallace und Guard Sasha Pavlovic zu den Phoenix Suns. Zudem wandern 500.000 Dollar und der 46. Pick des diesjährigen Drafts nach Arizona.
Eins steht fest. Auf das Duo LeBron James und Shaq „Attack“ dürfen wir uns jetzt schon freuen. Zudem war die Center-Position eine Schwachstelle der Cavaliers (es sei an das Conference Final gegen Orlando und Dwight Howard erinnert), die sie nun ausgemerzt haben. Fraglich ist nur, ob O’Neal sein Niveau halten kann?
Starke letzte Saison
Schließlich ist der 2,16-m-Koloss bereits 37 Jahre alt. Doch bei den Suns absolvierte er letztes Jahr eine gute Saison und verbuchte im Schnitt 17,8 Punkte und 8,4 Rebounds, was aber seine viertschwächste Ausbeute seiner 19-jährigen Karriere darstellt.
Kein Risiko mit Shaq
Dennoch gehen die Cavs kein großes Risiko ein. Schließlich haben sie den laufenden Vertrag von O’Neal in Phoenix übernommen, der nur noch ein Jahr Gültigkeit besitzt und mit 20 Millionen Euro dotiert ist. Sollte am Ende nicht die erhoffte Meisterschaft herausspringen, hätte man gleich wieder genügend Platz unter dem Salary Cap, um dann einen der zahlreichen Super Free Agents an Land zu ziehen.
Shaq vs. Kobe= 4:4
Doch O’Neal wird wohl in seiner vermeintlich letzten Saison alles für den Titel tun und hochmotiviert sein. Nicht auch zuletzt dank Kobe Bryant. Sein Spezi holte sich dieses Jahr mit den L.A. Lakers seinen vierten Meisterschaftsring und glich damit im internen Duell mit Shaq zum 4:4 aus.
Und so will sich O’Neal bestimmt nicht in den Ruhestand verabschieden.
Die Phoenix Suns haben das Topspiel gegen die Detroit Pistons klar mit 104:85 gewonnen. Doch wie schon zuletzt gegen die Houston Rockets ging es erneut hart zur Sache. Dabei wurde Shaquille O’Neal vom Platz geworfen. Zudem mühten sich die San Antonio Spurs zu einem Sieg.
Das Spitzenspiel zwischen den Suns und Pistons war eigentlich zur Halbzeit schon entschieden. Das Team aus Arizona lag mit 61:46 in Front. Doch da war Shaquille O’Neal schon nicht mehr mit von der Partie. weiterlesen »
Im Duell der Phoenix Suns gegen die Houston Rockets ging es heiß her, als sich beide Teams auf dem Parkett eine handfeste Schubserei lieferten. Dabei avancierte Shaquille O’Neal zum Bodyguard seines kleinen Mannes. Dagegen ist die Sieges-Serie der Atlanta Hawks gerissen. Doch die Pleite bei den Boston Celtics war denkbar knapp.
Das sportliche vorweg. Die Phoenix Suns haben ihr Heimspiel gegen die Houston Rockets mit 82:94 verloren. Dabei konnte endlich Tracy McGrady nach seinen schwachen Auftritten in in den letzten Spielen mal wieder überzeugen und verbuchte 27 Punkte. Doch der Höhepunkt des Spiels war zweifelsohne die Pöbel-Einlage im dritten Viertel. weiterlesen »
Neuigkeiten von Shaquille O’Neal. Der Center der Phoenix Suns hat genaue Vorstellung über sein Leben nach dem Basketball. Der 2,16 m Hüne will sich dann als Polizist versuchen. Dabei hat er alles genau geplant und überraschte in einem Fernsehinterview mit verblüffenden Details.
“Meine Laufbahn als Basketball-Spieler wird in genau 735 Tagen zu Ende gehen”, erklärte O’Neal. Genau dann läuft der Vertrag des 36-Jährigen bei den Suns aus und eine Weiterbeschäftigung ist dann wohl ausgeschlossen. weiterlesen »
Shaquille O’Neal bekommt nun die ganze Härte des Gesetzes zu spüren. Nach seinem Rap-Auftritt in einem New Yorker Nachtklub, bei dem der Center der Phoenix Suns mächtig über Kobe Bryant herzog, hat er es nun mit Joe Arpaio zu tun bekommen. weiterlesen »
Shaquille O’Neal hat sich Kobe Bryant ordentlich zur Brust genommen. Dabei ist hier nicht von einer körperlichen Auseinandersetzung die Rede. Viel mehr hat sich der Center der Phoenix Suns in einem Nachtklub in New York über seinen Lieblingsfeind lustig gemacht.
Shaq gab auf der Bühne sein Können als Freestyle-Rapper zum Besten und lästerte mächtig über seinen alten Teamgefährten aus alten Lakers-Zeiten.
Es scheint wohl die Saison der Jahrzehnte Trades zu werden. Am vergangenen Donnerstag liessen die Phoenix Suns auf einer offiziellen Pressekonferenz in Secaucus (New Jersey) die Bombe platzen. Der mittlerweile 35-jährige Center und viermalige NBA Champion Shaquille O’Neal von den Miami Heat geht im Gegenzug für Shawn Marion und Marcus Banks zum Titelanwärter Phoenix Suns.
Das Shaq immer wieder für eine Überraschung gut ist, weiß mittlerweile jeder NBA Fan. War er doch jahrelang der dominanteste (und furchteinflößendste) Centerspieler, den je ein NBA-Zuschauer gesehen hat. Sei es zu seiner Orlando-Zeit beim Dunking, welcher mal einfach die gesamte Korbanlage zum Zerbersten brach oder im All-Star-Game, wo man ihn des öfteren bei einem Dreierversuch oder Breakdancen erwischt hat. Sein Beruf sieht er weniger als Sportler, mehr als Entertainer und genau dafür liebten und lieben ihn die Fans, wo immer er auch spielte. Orlando, Los Angeles, Miami und nun in Phoenix…”Shaq, you’ve done it again!” (nba.com).
So sehr sich die Fans in Phoenix auch über ihren Neuankömmling freuen, desto geschockter ist die gesamte Sportpresse. Viele Insider glaubten das nach Ende der Saison ebenso das Ende für die Karriere des bald 36-jährigen “Big Aristotle” gekommen sei. Zugegeben, als mich die Nachricht ereicht hatte war ich ebenfalls verblüfft, aber geschockt wohl eher nicht. Insgeheim war es doch nur eine Frage der Zeit bis sich was in Miami bewegen wuerde, besser gesagt bis sich Shaq bewegen würde, denn dies kann er gut. Nach seinem fulminanten Einstieg in die NBA bei den Orlando Magic im zarten Alter von 20 Jahren verpflichteten ihn die Lakers. Die Fans empfangen ihn mit offenen Armen, aber skeptisch war man trotzdem, wusste man noch nicht so recht um das Zussamnespiel zwischen Shaq und den damals 18-jährigen Kobe Bryant. Nach zwei erfolglosen Saisons sollten die Fans Zeugen eines der besten NBA Duos aller Zeiten werden. Zusammen holten die beiden 3 NBA-Titel nach Los Angeles. Doch der Medien polarisierende Spaßvogel und der Einzelgänger Kobe Bryant kamen auf dem Feld nicht immer gut aus, außerdem wollten beide gleichermaßen im Spotlight stehen. Die typische “Du ärgerst mich, ich ärgere dich!”-story, bei der Mami früher immer versucht dazwischen zu gehen…Schließlich kam es zu Beleidigungen im Fernsehen und hatte zur Folge das einer der beiden gehen musste. Shaq fiel die Entscheidung damals relativ leicht L.A. zu verlassen, war er doch der erfahrenere, der Große, der Liebling der Medien, der “Diesel” und der Diesel weiß, dass er überall Erfolg haben kann.
Phoenix kann sich freuen, wenn Shaq wieder seinen Dieselmotor auf Fahrt bringt, kann er Spiele allein entscheiden.
Hier mal ein kleines Video über die hoffentlich bald wiederkehrende Dieselpower
In Miami war er ebenso Showact wie in L.A. und die Fans wollten ihn. Auf den damaligen MTV Video Music Awards war er das Highlight, nicht weil er ein Award bekam, sondern weil er Laudator war. Angekündigt wurde er jedoch als hätte er alle Awards im Alleingang abgeräumt, aber so ist er halt, der Diesel – Camera, Lights , Action (Der 20 Juli 2004 wurde sogar zum “Shaq Day” erkoren…?!). In Miami hatte er ebenso wie in L.A. die Chance mit einem der talentiertesten Newcomer der Liga zu spielen, diesmal mit Dwyane Wade. Ob dies denn auch gut ausgehen würde, löste viele Bedenken bei den Kritikern aus, doch wurden sie schnell eines Besseren belehrt. Die beiden harmonierten perfekt und holten schließlich den Titel nach Miami. Wieder einmal bewies Shaq, dass er immer noch die Bretter dominieren kann. Nach dem Miami-Hoch kam diese Saison aber auch das absolute Miami-Tief. Miami Heat schlechtestes Team der Liga? Aber sicher, alles ist möglich im Land der unbgerenzten (sportlichen) Möglichkeiten. Wade hatte im Sommer mit einer Operation zu kämpfen und Shaq avancierte vom Bulldozer zum Bankschieber, meist aufgrund von Verletzungsproblemen. Verletzungsprobleme? Shaq? der Mann der mal, erinnern wir uns, folgendes von sich gab: “I’m dominant every night. I come in every night and get beat up. I never make a face when they try to flagrant or hack-a-Shaq me, because I’m not from this planet. Earthlings don’t faze me…”
Dass eine Lösung für das Problem der Heat schnellst möglich gefunden werden musste war allen beteiligten klar. Ein derart mit guten Spielern besetztes Team hat am Ende der Liga überhaupt nichts zu suchen und das war auch klar für den Diesel. Also hiess es mal wieder sich zu bewegen und zwar nach Phoenix. Der Aufschrei bei den Fans und in der Presse war zunaechst relativ gross, stellte man sich doch die Frage wieso ausgerechnet Phoenix, zurueck in den Westen? Die Antwort is jedoch einfach: Zum einen sind die Suns seit Jahren Titelkandidat, spielen den mit Ausnahmen besten Offensivbasketball der Liga, haben es jedoch in den letzten Jahren nie bis in die Finals geschafft -klarer Fall fuer Shaq-Attack! Zum anderen waren schon seit laengerer Zeit Geruechte in den amerikanischen Sportmedien im Umlauf, dass es im Umkleideraum der Suns wohl doch nicht so harmonisch zugeht, wie es auf dem Spielfeld immer aussieht. Shawn Marion soll bekannt sein als Meckerknabe und wohl schon laenger den Wunsch gehabt haben das Team zu verlassen. Ausserdem sind er und Marcus Banks ein perfekter Tausch fuer ein alternden O’Neal.
Was bringen die Veraenderungen fuer das Spiel mit sich? Die Suns sind, wenn Shaq bis zu den Playoffs gesund ist und sich einspielt, mehr Titelkandidat als je zuvor und werden bestimmt nun mit Shaq mehr Spass in der Umkleide haben. Die Miami Heat hingegen haben mit Shawn Marion und Dwyane Wade die Chance wieder ein Offensivduo aufzustellen, um erst einmal aus dem Keller der Tabelle rauszukommen und in den naechsten Jahren wieder Angriff auf die Trophäe zu nehmen.