Die San Antonio Spurs schlittern mit ihrer derzeitigen Leistung dem vorzeitigen Aus bei den Play-Offs entgegen. Im Spiel gegen die Memphis Grizzlies mussten sie eine deutliche und blamable Niederlage einstecken.
Während die Memphis Grizzlies nur knapp in die Play-Offs gerutscht waren, hatten sich die San Antonio Spurs in der regulären Saison eigentlich als bestes der West-Teams gezeigt. Im Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften am Dienstag zeigte sich nun aber ein vollkommen umgekehrtes Bild, in dem die Spurs als unterlegenes Team zu verzeichnen waren.
Seit dem 30. Juli spielt Drew Gooden neben Dirk Nowitzki für die Dallas Mavericks. Nachdem Gooden bei der NBA Draft 2002 von den Memphis Grizzlies ausgewählt worden war, durchlief der 2,08 Meter grosse Power Forward zahlreiche Stationen in der NBA.
Für sieben NBA-Teams spielte Gooden bereits – erstaunlich, da er 2002 als vierter Spieler gedraftet wurde und auch auf eine beeindruckende Prä-NBA-Karriere an Highschool und Universität zurückblicken kann. Nach den Memphis Grizzlies folgten die Orlando Magic, die Cleveland Cavaliers, die Chicago Bulls, die Sacramento Kings und die San Antonio Spurs, wobei die drei letzten Stationen alleine dieses Jahr betreffen, mit dem Wechsel zu den Mavericks sind es sogar vier. Hier soll Gooden das ohnehin schon gut besetzte Team um Dirk Nowitzki unterstützen.
Diverse Transfers und Tauschaktionen gegen andere Spieler sorgten so für fehlende Konstanz bezüglich der Teamzugehörigkeit. Dennoch schaffte Drew Gooden, der am 24. September 2009 28 Jahre alt wurde, bei fast allen Spielen, sich davon nichts anmerken zu lassen.
Im Schnitt machte Gooden, der rund 114 Kilogramm auf die Waage bringt, pro Spiel Punkte im deutlich zweistelligen Bereich, in der Saison 2004-2005 kam Gooden in Cleveland auf beachtliche 14,4 Punkte pro Spiel. Aber auch bei den Rebounds leistet Gooden, der früher auch als Center gespielt hat, Einiges: Im Schnitt holte er bei allen seinen NBA-Spielen fast acht Rebounds pro Spiel.
Goodens grösste Stärke indes ist sein Wurf: fast jeder zweite Wurf landete während seiner NBA-Karriere im Korb (45 Prozent), bei Freiwürfen kommt er auf einen NBA-Schnitt von knapp 75 Prozent, auch wenn sein neuer Mannschaftskollege bei den Mavericks, Dirk Nowitzki, einen noch besseren Schnitt vorweisen kann. Dieser erzielte bislang fast 23 Treffer pro Spiel und kam auf einen Freiwurfschnitt von fast 90 Prozent.
Die San Antonio Spurs haben mit Richard Jefferson von den Milwaukee Bucks einen neuen Forward verpflichtet und damit die angekündigten Verjüngungskurs eingeschlagen. Im Gegenzug müssen drei Spieler die Spurs verlassen.
Demnach wurden Bruce Bowen (38 Jahre) und Kurt Thomas (36 Jahre) zu den Bucks getradet sowie Fabricio Oberto (34 Jahre) zu den Detroit Pistons. Detroit überlässt Milwaukee im Gegenzug Amir Johnson.
Die Spurs dürfen sich jetzt schon auf einen konstanten Spieler freuen. In der abgelaufenen Saison verbuchte Jefferson 19,6 Punkte und 4,6 Rebounds im Schnitt. Zudem verwandelte er fast 40 % seiner Dreier. Physisch ist der Flügelspieler topfit und verpasste in den letzten zwei Jahren kein Spiel der Bucks.
Dabei ist Jefferson neben Kobe Bryant der einzige NBA-Profi der solch eine Serie vorweisen kann und zugleich einen Schnitt von über 20 Punkten erreichte. weiterlesen »
Die Dallas Mavericks haben souverän das Western-Conference-Halbfinale erreicht. Bei den San Antonio Spurs holten sich die Mavs durch einen klaren 106:93-Erfolg den entscheidenden vierten Sieg. Am Ende setzten sich die Nowitzki und Co. mit 4:1 gegen den großen texanischen Rivalen durch. Der Mann dieser Serie war Josh Howard. Doch reicht das gegen die Denver Nuggets?
Der Forward, der in den letzten Monaten immer wieder Probleme mit seinem Knöchel hatte, machte den Unterschied und führte die Mavericks zu einem nie erwarteten klaren 4:1-Sieg. Gegen die Spurs erzielte der Guard im Schnitt 18,8 Punkte und war der konstanteste Mavs-Spieler. Dirk Nowitzki (19,2 Punkte) war in den ersten vier Spielen kein Faktor. Doch in Spiel 5 drehte er auf und erzielte 30 Punkte.
Umso wichtiger, dass man einen Josh Howard hat. Vor allem in der Crunch Time war auf ihn Verlass. “Josh war enorm wichtig. Er hat immer wieder wichtige Szenen gehabt und entscheidende Punkte gemacht. Gut, dass er nach seinen vielen Verletzungen in den Playoffs dabei ist”, lobte Nowitzki den 29-Jährigen.
In der nächsten Runde bekommen es die Mavs wohl mit den Denver Nuggets (3:1 gegen New Orleans Hornets) zu tun. Ein physisch enorm starkes Team, das gegen Dallas alle vier Duelle in der regulären Saison gewann. Nicht unbedingt das beste Omen.
Nowitzki zollt den Nuggets schon mal großen Respekt. “Die Nuggets sind im Moment vielleicht sogar besser als die Lakers. Wir werden auf jeden Fall der Underdog sein”, sagte der Deutsche.
Doch Fakt ist auch, dass die Mavs zum Ende der Saison und in den Playoffs stark auftrumpfen. Das Team hat sich gefunden und könnte gegen Denver durchaus überraschen. Zudem wurden die Spiele gegen die Nuggets nur knapp verloren: 101:103, 97:99, 88:98, 105:108! Und Josh Howard fehlte zweimal verletzungsbedingt.
Also, keine Panik vor den Nuggets!!!
Steve Kerr ist der treffsicherste Dreierschütze der NBA. Der derzeitige General Manager der Phoenix Suns beendete seine beeindruckende Karriere mit einer Trefferquote von 45,4 Prozent. Einen besseren Karriereschnitt konnte bislang keiner vorweisen.
Zwischen 1988 bis 2003 nahm der Guard insgesamt 1599 Schüsse aus Downtown, von denen 726 im Korb landeten. In dieser Zeit spielte er unter anderem für die Cleveland Cavaliers, Chicago Bulls und San Antonio Spurs. Mit den Bulls und den Spurs gewann der im Libanon geborene Kerr (sein Vater war Nahostexperte) stolze fünf Meisterschaften. weiterlesen »
Nicht gespielt, aber dennoch verloren. Die Dallas Mavericks mussten tatenlos zusehen, wie Konkurrenz im Westen im Kampf um die Playoff-Plätze Siege einfuhr. Während die San Antonio Spurs und Denver Nuggets keine Mühe hatten, mühten sich die Utah Jazz gegen die Minnesota Timberwolves.
Kurz vor dem Ende konnten die T-Wolves den Rückstand auf 96:97 verkürzen, doch in der Crunchtime machte Jazz-Star Mehmet Okur den Gästen den Garaus. Er verwandelte zwei Dreier in Folge und stellte somit die Weichen für den 112:107-Erfolg.
Damit haben die Utah Jazz ihre Bilanz auf 25:17-Siege verbessert und liegen auf dem 7. Platz der Western Conference. Dagegen rutschten die Mavs (24:17) von den Playoff-Plätzen.
Die Spurs und Nuggets konnten sich über leichte Siege freuen. San Antonio setzte sich souverän mit 99:81 gegen die Indiana Pacers durch, wobei Tim Duncan (27 Punkte) und Manu Ginobili (26 Punkte) im letzten Viertel komplett geschont wurden. Die Spurs (28:13) liegen hinter den L.A. Lakers auf Rang zwei.
Direkt dahinter lauern die Denver Nuggets (28:15), die ihr Heimspiel gegen die Sacramento Kings erwartungsgemäß mit 118:99 gewannen.
Dank eines starken vierten Viertels haben die New Orleans Hornets das Spitzenspiel der Western Conference gegen die San Antonio Spurs gewonnen. Dabei durfte sich All-Star Chris Paul über einen neuen Rekord freuen. Aprospros Rekord: Die Boston Celtics haben ihre Siegesserie weiter ausgebaut.
Von der Papierform her hatte die San Antonio Spurs und Los Angeles Lakers leichte Gegner zu Gast. Doch vor allem das Tabellenschlusslicht Oklahoma City Thunder machte den Spurs zu schaffen. Die Lakers bekletterten sich gegen die Timberwolves auch nicht gerade mit Ruhm.
39:19 gewannen die Spurs das erste Viertel gegen den Liga-Neuling. Die Partie schien vorzeitig entschieden, doch die Thunder starteten eine Aufholjagd. weiterlesen »
Tony Parker hat den San Antonio Spurs quasi im Alleingang den ersten Saisonsieg beschert. Der Franzose avancierte beim dramatischen Spiel bei den Minnesota Timberwolves mit 55 Punkten zum Matchwinner. Aber auch Suns-Spieler Amare Stoudemire und Cavs-Star LeBron James drehten mächtig am Zeiger.
Für die San Antonio Spurs hat die neue Saison jetzt erst richtig begonnen. Das Team aus Texas, das mit drei Pleiten startete, setzte sich bei den Minnesota Timberwolves nach zweimaliger Verlängerung mit 129:125 durch. weiterlesen »
Die Los Angeles Lakers befinden sich jetzt schon in ganz starker Verfassung. Das Stadtderby gegen die Clippers war eine ganz kare Angelegenheit. Dagegen erwischten die San Antonio Spurs einen Fehlstart. Da halfen auch nicht die 64 Punkte vom Duo Tim Duncan und Tony Parker nichts.