Clyde Drexler war einer der besten Guards der NBA-Geschichte. Wenn er zu einem seiner spektakulären Dunkings oder Korbleger ansetzte, schien er förmlich durch die Luft zu segeln. Entsprechend wurde Drexler bereits während seiner College-Zeit mit dem Beinamen “The Glide” versehen.
1983 begann Clyde “The Glide” Drexler seine großartige Karriere bei den Portland Trail Blazers. Fast zwölf Jahre spielte er für das Team aus Oregon, doch eine Meisterschaft sprang in dieser Zeit nie raus. 1990 und 1992 standen die Blazers zwar in den NBA-Finals, zogen gegen die Detroit Pistons bzw. Chicago Bulls den Kürzeren.
Es folgte 1995 der Wechsel zu den Houston Rockets. Dort konnte Drexler auf Anhieb an der Seite von Hakeem Olajuwon dank eines Sweeps im Finale gegen die Orlando Magic den langersehnten Meisterschaftsring einfahren. weiterlesen »
Die Boston Celtics haben dank eines überragenden Paul Pierce eine Heimpleite gegen die Toronto Raptors verhindert. Vor allem im Schlussviertel drehte “The Truth” auf und sicherte dem Champion im achten Spiel den siebten Sieg. Dagegen dürfen sich die Portland Trail Blazers über den ersten Auswärtssieg freuen.
Mit 36:48 lagen die Celtics im heimischen TD Banknorth Garden zur Halbzeit gegen die Raptors zurück. Die Kanadier konnten im dritten Viertel den Vorsprung sogar auf 16 Zähler ausbauen, doch am Ende jubelten die Celtics. weiterlesen »
Bitterer Rückschlag für die Portland Trail Blazers. Center Raef LaFrentz muss sich wegen einer Schulterverletzung Ende des Monats operieren lassen. Ursprünglich sollte ein Eingriff verhindert werden, doch die konservative Behandlung während der Sommerpause bracht nicht die erhofften Fortschritte.
“Ich war so zuversichtlich, dass sich meine Schulter durch Rehaübungen und Behandlungen wieder verbessern würde. Doch leider hat sich herausgestellt, dass eine Operation nicht zu vermeiden ist”, sagte der 32-Jährige. Am 26. September muss LaFrentz in der Kerlan-Jobe-Klinik in Kalifornien unters Messer. Wie lange er ausfallen wird, ist noch nicht klar.
Seine Schulterverletzung hatte sich der Center bereits am 22. Februar zugezogen, wurde aber dennoch immer wieder eingewechselt. In der Regular Season brachte es LaFrentz auf 39 Einsätze und erzielte dabei knapp zwei Punkte im Schnitt.
Die Personalplanungen bei den Portland Trail Blazers laufen auf Hochtouren. Dabei wurde Forward Luke Jackson von den Miami Heat verpflichtet und das Rookie-Duo Steven Hill und Jamaal Tatum mit neuen Verträge ausgestattet. Genauere Details gab General Manager Kevin Pritchard nicht bekannt.
Der 26-jährige Jackson hat bislang vier NBA-Saisons absolviert und kam dabei insgesamt auf 73 Einsätze in denen er durchschnittlich 3,5 Punkte, 1,2 Rebounds und 0,8 Assists in 9,9 Minuten Spielzeit erzielte. 2004 von den Cleveland Cavaliers gedraftet, wechselte der Forward zwei Jahre später zu den L.A. Clippers. Dort dauerte sein Gastspiel nur sechs Monate, bevor den Weg über die Toronto Raptors nach Florida zu den Heat fand.
Dagegen konnte sich Center Hill während der Summer League für einen neuen Vertrag empfehlen. Der 22-Jährige erzielte in fünf Spielen 3,4 Punkte, 1,8 Rebounds und 2,6 Blocks. Gleiches gilt für Tatum, wobei der 23-jährige Guard wegen einer Verletzung einen Großteil der vergangenen Saison ausfiel.
Der ehemalige NBA-Profi Kevin Duckworth ist verstorben. Der 44-Jährige befand sich im US-Bundesstaat Oregon auf Promotion-Tour für die Portland Trail Blazers, für die er den grossteil seiner aktiven Karriere als Center spielte. Die Todesursache ist noch unklar, doch eine Autopsie soll Klarheit bringen. Der 2,14 m Mann hatte starke Gewichtsprobleme. weiterlesen »
Dank ihres Superstars Tracy McGrady konnten die Houston Rockets nach zwei Pleiten am Stück wieder einen Erfolg verbuchen. Bei den Portland Trail Blazers siegten die Texaner mit 95:86.
McGrady kam auf 35 Punkte, wobei er allein 26 Zähler in der zweiten Halbzeit markierte. Die Rockets, die nach ihrer Siegesserie von 22 Spielen zwischenzeitlich den ersten Platz im Westen belegten, liegen derzeit mit den Phoenix Suns auf Rang fünf. Beide Teams haben eine Bilanz von 50:25.
“Das ist verrückt”
“Jede Nacht eine neue Herausforderung. An einem Tag bist du Fünfter, den nächsten liegst du auf dem dritten Rang. Das ist verrückt”, sagte McGrady aka T-Mac nach dem Spiel in Anspielung auf das enge Playoff-Rennen im Westen. Während Houston um die Vergabe der besten Plätze mitten drin steckt, können die Trail Blazers schon ihren Sommerurlaub buchen.
Portland hat nach der 91:104-Pleite am Mittwoch gegen die L.A. Lakers keine Chance auf die Finalrunde. Für die Rockets eigentlich schade. Denn die “Pfadfinder” sind scheinbar der Lieblingsgegner. Houston hat als einziges Team in der NBA vier Mal gegen Portland gewonnen. Doch mit ihrer ausgeglichenen Bilanz von 38 Siegen und 38 Niederlagen, die in der Eastern Conference immerhin zu Platz acht reichen würde, kann man im Westen nichts reißen.
Portland ohne Zwei
Dennoch boten die Trail Blazers, die ohne ihren All-Star Brandon Roy und Martell Webster antreten mussten, den Rockets ein spannendes Spiel. Lange war es ausgeglichen und Portland konnte im dritten Viertel auf 61:63 verkürzen. Doch dann haben die Rockets ein paar Kohlen draufgepackt und sich dank eines 13:0-Runs entscheidend abgesetzt. Im dritten Abschnitt verbuchte allein McGrady 14 Punkte.
Für Portland war am Ende LaMarcus Aldrige mit 23 Punkten bester Akteur auf dem Parkett des Rose Garden.
Das letzte Duell der beiden Teams aus dem Februar: