Obwohl Dirk Nowitzki nach zwischenzeitlicher Zwangspause wieder fit ist, stecken die Dallas Mavericks auf dem 6. Platz der Western Conference fest. Mit acht Siegen mehr ist Oklahoma City Thunder jetzt schon fast ausser Reichweite.
Um sich vor einem Burn-Out zu bewahren, legte der Dallas-Superstar bis zum 25. Dezember eine Zwangspause ein. Hinzu kamen Beschwerden am Knie, die ihm „die ersten Monate dieser Spielzeit einfach schwer machten“, wie er selbst in einem Interview sagte. Mittlerweile trifft Dirk wieder für die Mavericks. Während er jedoch zur Höchstform aufläuft, hängt sein Team weiter in der Mittelmäßigkeit fest. So kam es auch, dass Dallas erst vor Kurzem mit 94:96 den Phoenix Suns unterlag, obwohl Nowitzki mit 18 Punkten bester Werfer des Spiels war.
Fettes Ding! Die Cleveland Cavaliers haben sich die Dienste von Shaquille O’Neal gesichert. Für den Star-Center traden die Cavs Forward Ben Wallace und Guard Sasha Pavlovic zu den Phoenix Suns. Zudem wandern 500.000 Dollar und der 46. Pick des diesjährigen Drafts nach Arizona.
Eins steht fest. Auf das Duo LeBron James und Shaq „Attack“ dürfen wir uns jetzt schon freuen. Zudem war die Center-Position eine Schwachstelle der Cavaliers (es sei an das Conference Final gegen Orlando und Dwight Howard erinnert), die sie nun ausgemerzt haben. Fraglich ist nur, ob O’Neal sein Niveau halten kann?
Starke letzte Saison
Schließlich ist der 2,16-m-Koloss bereits 37 Jahre alt. Doch bei den Suns absolvierte er letztes Jahr eine gute Saison und verbuchte im Schnitt 17,8 Punkte und 8,4 Rebounds, was aber seine viertschwächste Ausbeute seiner 19-jährigen Karriere darstellt.
Kein Risiko mit Shaq
Dennoch gehen die Cavs kein großes Risiko ein. Schließlich haben sie den laufenden Vertrag von O’Neal in Phoenix übernommen, der nur noch ein Jahr Gültigkeit besitzt und mit 20 Millionen Euro dotiert ist. Sollte am Ende nicht die erhoffte Meisterschaft herausspringen, hätte man gleich wieder genügend Platz unter dem Salary Cap, um dann einen der zahlreichen Super Free Agents an Land zu ziehen.
Shaq vs. Kobe= 4:4
Doch O’Neal wird wohl in seiner vermeintlich letzten Saison alles für den Titel tun und hochmotiviert sein. Nicht auch zuletzt dank Kobe Bryant. Sein Spezi holte sich dieses Jahr mit den L.A. Lakers seinen vierten Meisterschaftsring und glich damit im internen Duell mit Shaq zum 4:4 aus.
Und so will sich O’Neal bestimmt nicht in den Ruhestand verabschieden.
Auch wenn die Playoffs noch nicht angefangen haben, konnten die Dallas Mavericks bislang eine Erkenntnis aus der bisherigen Saison gewinnen. Sie brauchen unbedingt noch einen Big Man, der unter dem Korb aufräumen kann. Da passt es ins Bild, das sich kein Geringerer als Shaquille O’Neal ins Gespräch bringt.
Zuletzt stand der Superstar der Phoenix Suns Journalisten Rede und Antwort. Da ließ sich der 37-Jährige zu folgender Aussage hinreißen. “Ihr wisst doch, wer mich braucht, oder?” Als ein Journalist darauf die Mavs ins Gespräch brachte ergänzte er: “Schließlich schreibt ihr es doch.”
Shaq zu den Mavs? Da könnte tatsächlich was gehen. Zum einen steht O’Neal mit Mavs-Besitzer Mark Cuban im stetigen Kontakt über den Internet-Dienst “Twitter“, zum anderen ist Cuban keiner, der sparsam mit dem Geld umgeht. Bei den Suns kassiert Shaq satte 21 Millionen Dollar pro Jahr: Ähnlich viel würde er auch in Dallas bekommen.
Der Haken: Der Salary Cap der Mavs wäre damit ziemlich ausgeschöpft. Viel Platz für weitere Spieler gibt es dann nicht mehr. Wenn man sich auf einen Ein-Jahres-Vertrag einigen könnte, wäre es jedoch ein Fest, Shaq an der Seite von Dirk Nowitzki spielen zu sehen.
Doch langsam muss bei den Mavericks auch an die jüngeren Spieler gedacht werden. Nowitzki (30), Jason Kidd (36), Erick Dampier (33) aus der Starting-Five und Six Man Jason Terry (31) sind schon jenseits der 30.
Eure Meinung: Sollten sich die Mavs um Shaq Attack bemühen?
Die Phoenix Suns haben das Topspiel gegen die Detroit Pistons klar mit 104:85 gewonnen. Doch wie schon zuletzt gegen die Houston Rockets ging es erneut hart zur Sache. Dabei wurde Shaquille O’Neal vom Platz geworfen. Zudem mühten sich die San Antonio Spurs zu einem Sieg.
Das Spitzenspiel zwischen den Suns und Pistons war eigentlich zur Halbzeit schon entschieden. Das Team aus Arizona lag mit 61:46 in Front. Doch da war Shaquille O’Neal schon nicht mehr mit von der Partie. weiterlesen »
Die Los Angeles Lakers befinden sich jetzt schon in ganz starker Verfassung. Das Stadtderby gegen die Clippers war eine ganz kare Angelegenheit. Dagegen erwischten die San Antonio Spurs einen Fehlstart. Da halfen auch nicht die 64 Punkte vom Duo Tim Duncan und Tony Parker nichts.
Die Phoenix Suns und die Houston Rockets haben sich auf ein Guard-Tauschgeschäft geeinigt. Demnach wird Sean Singletary in der nächsten Saison für die Suns spielen, während D.J. Strawberry zu den Rockets geht. weiterlesen »
Die monatelange Trainersuche der Phoenix Suns ist beendet. Terry Porter hat das Rennen gewonnen und soll das Team aus Arizona wieder in die NBA-Finals führen.
Der bisherige Coach, Mike D’Antoni, hat schon vor geraumer Zeit seinen Abschied von den Suns bekannt gegeben. Er wird ab der kommenden Saison die New York Knicks trainieren.
Porter erhält Drei-Jahres-Vertrag
Porter, der zuletzt als Assistenz-Trainer der Detroit Pistons arbeitete, wird in Phoenix einen Drei-Jahres-Vertrag über sieben Millionen Dollar erhalten. “Er verfügt über eine großartige Kombination von Führungsqualitäten”, sagte Suns’ General Manager Steve Kerr, der mit Porter zusammen bei den San Antonio Spurs spielte. “Es war wichtig für mich, dass er über Erfahrung als Cheftrainer verfügt. Diese Tatsache war ein entscheidender Faktor.”
Porter war in seiner einzigen Station als Head Coach für die Milwaukee Bucks von 2003 bis 2005 tätig, mit denen der 45-Jährige in zwei Jahren 71 Siege bei 93 Niederlagen feierte.
Porter setzt sich gegen Konkurrenz durch
Aber auch Porter, der 17 Jahre aktiv in der NBA spielte, freut sich auf die kommende Herausforderung. “Ich bin sehr aufgeregt und freue mich schon auf die Zusammenarbeit.” Neben Porter hatten die Suns auch Elston Turner (Assistenz-Trainer der Houston Rockets), Tyrone Corbin (Assistenz-Trainer der Utah Jazz) und Mark Jackson (ehemaliger NBA-Spieler und TV-Analyst) auf der Kandidatenliste.
Der amtierende Meister aus San Antonio ist auf einem guten Wege der Titelverteidigung. Die Spurs konnten durch einen 92:87-Erfolg in Spiel 5 über die Phoenix Suns die Best-of-Seven-Serie mit 4:1 für sich entscheiden.
Für die Texaner mauserte sich das Top-Duo Tony Parker und Tim Duncan zum Sieggaranten. Parker war mit 31 Punkten Topscorer der Partie, Center Duncan glänzte mit 29 Zählern und 17 Rebounds. Für die Suns war Boris Diaw mit 22 Punkten, acht Rebounds und acht Assists bester Spieler.
Spurs treffen auf Hornets
Dabei waren die Suns drauf und dran das Spiel zu gewinnen. Doch ein Ballverlust von Diaw 40 Sekunden vor Schluss nutzte Parker um die knappe Führung auf 88:85 auszubauen – die Vorentscheidung. Für die Spurs, die bereits im Vorjahr Phoenix in der zweiten Playoff-Runde ausschalteten, geht es nun im Western-Conference-Halbfinale gegen Mavericks-Bezwinger New Orleans Hornets.
Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
Pistons schießen 76ers ab
In der Eastern Conference haben dagegen die Detroit Pistons das Conference-Halbfinale erreicht. Mit einem 100:77-Kantersieg bei den Philadelphia 76ers hat das Team aus Mo-Town die Serie mit 4:2 für sich entschieden. Die Vorentscheidung war schon nach dem ersten Viertel gefallen, welches die Pistons mit 30:12 für sich entscheiden konnten. Überragender Mann auf Seiten Detroits war Richard Hamilton. Er hatte am Ende 24 Punkte auf seinem Konto, von denen er bereits 13 im ersten Viertel markierte.
Detroit bekommt es nun in der nächsten Runde mit den Orlando Magic zu tun. Dort hofft Pistons-Coach Flip Saunders auf sofortige Betriebstemperatur seiner Spiele. “Vielleicht hat uns die Serie gegen Philadelphia wachgerüttelt”, sagte der Coach, der mit seinem Team einen 0:2-Rückstand wettmachte.
Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
Die Dallas Mavericks stehen kurz vor dem erneuten Playoff-Aus in der ersten Runde. In der Best-of-Seven-Serie liegen die Teaxaner gegen die New Orleans Hornets nun mit 1:3 zurück. Noch eine Pleite und Nowitzki und Co. können schöner früher als erhofft in den Urlaub fahren. Gleiches gilt für die Phoenix Suns, denen gegen die San Antonio Spurs aber immerhin der erste Sieg gelang.
Im American Airlines Center waren es die Mavs, die den besseren Start erwischten. Doch nach dem die Hausherren das erste Viertel noch mit 30:23 gewannen, brachen sie förmlich ein. 14 Punkte im zweiten Viertel waren die Folge bei einer ganz miesen Wurfquote. Zur Halbzeit führten die Hornets knapp mit 48:44. Nach der Pause zog New Orleans davon und gewann am Ende ungefährdet mit 97:84 – der erste Sieg in Dallas seit Januar 1998.
Nowitzki gut…
Überragender Spieler auf dem Parkett war David West, der mit 24 Punkten zum Matchwinner avancierte. Auch Chris Paul trumpfte auf und unterstrich mit 16 Punkten, acht Assists und sieben Rebounds seine MVP-Ambitionen. An Dirk Nowitzki lag es aber nicht, das Dallas kurz vor dem Aus steht. Der 29-Jährige lieferte mit 22 Punkten, 13 Rebounds und drei Assists. Auch auf Jason Terry (20 Punkte) und Brandon Bass (zwölf Punkte, neun Rebounds) war wieder Verlass.
Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
…Kidd und Howard indiskutabel
Doch dagegen war der Auftritt von Jason Kidd und Josh Howard unterirdisch. Howard traf ganze drei seiner 16 Würfe und kam somit auf sechs Punkte. Genauso inakzeptabel war die Vorstellung von Kidd. Der Point Guard beendete die Partie mit mageren drei Punkten (1/6 aus dem Feld), vier Rebounds und drei Assists. Sieben Minuten vor Ende wurde Kidd wegen eines unsportlichen Fouls auch noch disqualifiziert. Passend zu seiner Leistung.
Neue Hoffnung für Suns
Dagegen dürfen sich die Phoenix Suns über ihren ersten Sieg gegen die San Antonio Spurs freuen. Durch den klaren 105:86-Erfolg verkürzte das Team aus Arizona auf 1:3. Bester Mann der Suns war der Franzose Boris Diaw, der mit 20 Punkten, zehn Rebounds und acht Assists nur knapp ein Triple-Double verpasste.
Die San Antonio Spurs, Utah Jazz und die Cleveland Cavaliers haben in der ersten Runde der Playoffs einen Start nach Maß hingelegt. Alle Teams führen in der Best-of-Seven-Serie mit 1:0.
Die größte Mühe hatte dabei der amtierende Champion aus San Antonio. Die Spurs benötigten zwei Verlängerungen um die Phoenix Suns mit 117:115 in die Schranken zu weisen. Der Matchwinner war Manu Ginobili. Der Argentinier sicherte mit einem Korbleger 1,8 Sekunden vor der Schlusssirene den knappen Sieg für das Team aus Texas. Doch Tim Duncan konnte keiner das Wasser reichen. Der Center war mit 40 Punkten und 15 Rebounds der gefeierte Held im Spurs-Team. Zudem rettete er sein Team mit seinem ersten verwandelten Dreier seit zwei Jahren in die zweite Overtime. Auf Seiten der Suns war Amare Stoudemire mit 33 Zählern der erfolgreichste Werfer. Steve Nash kam auf 25 Punkte und 13 Assists. Sollten sich die Mavericks gegen die New Orleans Hornets durchsetzen, würden sie es mit dem Gewinner dieser Serie zu tun bekommen.
Geschlossene Teamleistung der Jazz
Derweil starteten die Utah Jazz mit einem 93:82-Auswärtssieg bei den Houston Rockets. Erfolgsgaranten war das Trio um Andrei Kirlienko (21 Punkte), Carlos Boozer (20 Punkte, 16 Rebounds) und Deron Williams (20 Punkte, 10 Assists). Auf Seiten der Rockets traf Tracy McGrady am besten, doch hatte der All-Star bei seinen 20 Zählern eine ganz miese Wurfquote. T-Mac traf nur sieben seiner 20 Würfe.
James führt Cavs zum Sieg
In der Eastern Conference haben die Cleveland Cavaliers ihr erstes Spiel gegen die Washington Wizards mit 93:86 gewonnnen. Und pünktlich zum Playoff-Auftakt schlüpfte LeBron James in die Rolle des Matchwinners. Der 23-Jährige war mit 32 Punkten bester Werfer der Cavs. Zydrunas Ilgauskas steuerte 22 Zähler bei. Für die Wizards, die gut fünf Minuten vor Schluss noch mit 84:83 führten, erzielte Gilbert Arenas 24 Punkte.