Die LA Lakers müssen jetzt wohl einige Zeit ohne ihren Shooting Guard Kobe Bryant auskommen. Beim Allstar-Game am vergangenen Wochenende wurde der 33-Jährige schwerer verletzt als zunächst angenommen.
Beim Allstar-Game der NBA waren alle Augen auf Kobe Bryant gerichtet, der nun auf Platz eins der ewigen Allstar-Rangliste thront. Doch der Shooting Guard, der sich bereits die Auszeichnug des MVP sichern konnte und seit mittlerweile fast vierzehn Jahren ohne Unterbrechung ins All-NBA-Team gewählt wurde wurde beim Höhepunkt des Allstar-Wochenendes gefoult und muss nun eine Verletzungspause einlegen. weiterlesen »
Angeführt von einem überragenden LeBron James besiegte der Osten das Team aus dem Westen um den Deutschen Dirk Nowitzki mit 134:128. Noch im Vorjahr musste die als schwächer eingestufter Eastern Conference eine bittere 132:153-Schlappe einstecken.
Angespornt von diesem Debakel gaben sich die Spieler aus dem Osten schon vor dem Sportereignis des Jahres in NBA kämpferisch. „Sie haben uns im Vorjahr ganz schön vermöbelt, das wollten wir ihnen diesmal nicht gestatten. „ so James nach dem Match, bei dem er nach 2006 bereits zum zweiten Mal zum MVP gekürt wurde. Insgesamt erzielte der Superstar der Cleveland Cavaliers 27 Punkte, neun Assists und acht Rebounds und verpasste damit knapp einen Triple-Double. Punktemäßig übertroffen wurde erlediglich von Ray Allen von den Boston Celtics, der auf insgesamt 28 Punkte kam.
Aber Dirk Nowitzki konnte mit neuen persönlichen Rekorden aufwarten, so erzielte der Maverick 13 Punkte und stand immerhin 26 Minuten auf dem Parkett. So lange hatte der „Reservist“ der Western Conference noch nie bei einem Alltar-Game auf dem Feld gestanden. Im Westen machte sich vor allem das Fehlen von Kobe Bryant bemerkbar, der aufgrund einer Handverletzung lediglich zwei Minuten mitwirkte.
Natürlich gaben sich auch zahlreiche Stars wieder einmal die Ehre. Prominester Vertreter beim Allstar-Game in New Orleans war der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger.
Am 17. Februar werden die Basketball-Fans in den USA wieder einmal Kopf stehen, denn beim NBA All-Star Game 2008 treffen wieder einmal die besten Spieler der NBA beim Duell der Eastern gegen die Western Conference aufeinander.
Austragungsort des diesjährigen All-Star Games wird New Orleans sein. Die Starting Five der jeweiligen Conference-Teams wird per Fan-Voting ermittelt, die Fans dürfen jeweils zwei Guards, zwei Forwards und einen Center aus den Teams auswählen – die Spieler mit den meisten Stimmen werden dann am Anfang des All-Star Games auf dem Parkett stehen. Wenn die Wahl der Fans abgeschlossen ist, dürfen die 30 Headcoaches der NBA-Teams sieben weitere Spieler je Conference für das Match bestimmen, wobei fünf positionsgebunden und zwei frei wählbar sind. Durch die Wahl der Headcoaches wird vermieden, dass sehr gute Spieler außen vor bleiben, weil sie sich aufgrund ihrer unspektakulären keine große Fanakzeptanz besitzen. Als Trainer werden die Headcoaches bestimmt, die mit ihren Teams unmittelbar vor dem All-Star Game die jeweilige Conference anführen.
Das gesamte Wochenende wird aber mit spektakulären Veranstaltungen abgerundet, wobei das eigentliche Spiel dann der Höhepunkt am Sonntag ist. Im Vorfeld finden unter anderem ein Slam-Dunk-Contest, ein Three-Point-Shoutout, eine Rookie-Challange sowie ein Celebrity-Game statt. Für das Celebrity-Game (Prominentenspiel) zerreißen sich viele Stars, um einmal dabei gewesen zu sein.
Nach dem Spiel wird noch der MVP des All-Star Games bekanntgegeben, neben dem MVP der der gesamtem Saison eine der höchsten Auszeichnungen. Im vergangenen Jahr konnte Dirk Nowitzki die Trophäe als MVP der Saison in Empfang nehmen.
Neben dem Super-Bowl, der immer am ersten Februar-Wochenende statt findet, ist das NBA All-Star Game eines der größten Sportereignisse des Jahres in den USA. Die Preise für die Karten schießen auf dem Schwarzmarkt in enorme Höhen, die Fans sind elektrisiert und sitzen zu Millionen vor den Fernsehbildschirmen.