Die Dallas Mavericks haben jüngst einen denkbar schlechten Saisonstart hingelegt und damit ihrem Meistertitel keine Ehre erwiesen. Doch das Team kommt so langsam offenbar wieder in Form.
Die schlechten Leistungen der Dallas Mavericks zu Beginn der Saison haben den Eindruck erweckt, dass das Team um Dirk Nowitzki den Meistertitel der nordamerikanischen Basketball Liga nicht verdient hat. Von den ersten fünf Spielen in der laufenden Saison verlor das Team aus Texas ganze vier. Am Mittwoch siegten die Mavericks jedoch gegen die Boston Celtics zum zweiten mal hintereinander auswärts.
Für die entscheidenden Punkte beim 90:85 sorgte der Würzburger mit einer Aktion, wie man sie aus den Playoffs gewohnt war. Insgesamt erzielte er 16 Punkte für seine Mannschaft, die sich so langsam wieder an ihre alten Leistungen annähert. weiterlesen »
Riesenpech für Michael Redd! Der Superstar der Milwaukee Bucks hat sich einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus. Damit hält das Verletzungspech des Achten in der Eastern Conference weiter an.
“Ich bin tief enttäuscht, aber im Leben passiert nichts ohne Grund. Ich habe großes Vertrauen in meine Teamkameraden und den Trainerstab, sie werden unsere Arbeit weiterführen und die Fans stolz machen”, sagte Redd nach der bitteren Diagnose.
Die Verletzung zog sich der 29-Jährige bereits am Samstag beim 106:104-Erfolg gegen die Sacramento Kings zu. Für Redd, der zuletzt immer wieder mit den Dallas Mavericks in Verbindung gebracht wurde, ist es nicht die erste Verletzung in der laufenden Saison. Aufgrund einer Knöchelverletzung verpasste er bereits 14 Spiele seiner Bucks, ist aber dennoch mit 21,2 Punkten der Topscorer im Team.
Zudem müssen die Milwaukee Bucks auch schon seit 13 Spielen auf ihren etatmäßigen Center Andrew Bogut verzichten, der sich mit Rückenproblemen rumplagt. Umso erstaunlicher ist die Leistung des Teams von Trainer Scott Skiles, die nach wie vor gut im Rennen um die Playoff-Tickets sind.
“Mehr als die Hälfte aller Spiele haben uns unsere besten beiden Spieler gefehlt. Und wir haben es geschafft, uns in der Tabelle festzubeißen”, sagte Skiles zu der misslichen Lage.
Wenn die Bucks sich trotz des Verletzungspechs am Ende für die Playoffs qualifizieren können, wäre das fast schon eine kleine Sensation…
Oh man! Die Dallas Mavericks haben bei den Milwaukee Bucks ein wahres Debakel erlebt und wurden mit 99:133 aus der Halle geschossen. Dabei sah es kurz nach dem Wechsel noch gut aus. Die Boston Celtics feierten hingegen ihren sechsten Sieg in Folge.
Was ist nur mit den Mavs los? Nach gutem Start (30:22-Führung) und 67:67-Gleichstand zu Beginn des dritten Viertels beim Gastspiel in Milwaukee, lag die Truppe um Dirk Nowitzki noch im Soll. Doch was dann folgte, lässt sich wohl nur als Debakel beschreiben.
Die Bucks trafen alles und legten einen 19:2-Run aufs Parkett. Vor allem Michael Redd (27 Punkte) drehte auf und versenkte mal eben drei Dreier in Serie. Dallas konnte sich von dem Rückschlag nicht erholen und ergab sich seinem Schicksal.
Nowitzki war mit 30 Punkten bester Werfer der Mavs, die nun fünf der letzten sieben Spiele verloren haben. Mit einer Bilanz von 24 Siegen und 18 Pleiten bleiben die Texaner auf dem 9. Platz in der Western Conference.
Auf ihrer Auswärtsreise müssen die Mavs nun bei den Detroit Pistons und Boston Celtics vorspielen – uhha!!!
Vor allem die Celtics sind wieder obenauf. Der Meister feierte durch den 98:83-Erfolg bei der Miami Heat den sechsten Sieg in Folge und übernahm mit einer 38:9-Bilanz wieder Platz eins im Osten. Dritter sind die Cavs, die dank LeBron James zu einem 104:98-Sieg bei den Portland TrailBlazers kamen. LBJ schrammte mit 34 Punkten, 14 Assists und 7 Rebounds nur knapp an einem Triple-Double vorbei.
Eine Sternstunde erlebte Andrew Bynum von den L.A. Lakers. Der Center verbuchte im Stadtderby gegen die Clippers 42 Punkte (Karrierebestleistung) und 15 Rebounds und legte den Grundstein zum 108:97.
Die Cleveland Cavaliers haben Mo Williams von den Milwaukee Bucks verpflichtet und damit die von LeBron James geforderte Verstärkung getätigt. Im Gegenzug findet ein sechs Spieler umfassender Trade statt. weiterlesen »
Zwar haben die Boston Celtics den Titel erst noch vor Augen, aber dennoch gab es für Kevin Garnett jetzt schon Grund zur Freude.
Der Superstar wurde zum besten Defensiv-Spieler der NBA gekürt. Der 31-Jährige erhielt 90 von 124 Stimmen von ausgewählten Medienvertretern aus den USA und Kanada. KG kam auf 493 Punkte vor Marcus Camby (178) von den Denver Nuggets und Shane Battier (175) von den Houston Rockets. Für Garnett ist es aber nicht die erste Auszeichnung. Bereits im letzten, damals noch im Trikot der Minnesota Timberwolves, wurde er zum besten Defensiv-Spieler gewählt. In der Regular Season verbuchte Garnett im Schnitt 18,8 Punkte, 9,2 Rebounds, 1,2 Blocks und 1,4 Steals. Der Power Forward führte die Celtics zur besten Bilanz der Liga (66 Siege, 16 Niederlagen).
Skiles neuer Bucks-Coach
Derweil haben die Milwaukee Bucks einen neuen Trainer verpflichtet. In Zukunft wird der ehemalige Coach der Chicago Bulls, Scott Skilles, Platz auf der Trainerbank nehmen. Der 44-Jährige tritt die Nachfolge des in der vergangenen Woche entlassenen Larry Krystkowiak an und unterschrieb einen Vier-Jahres-Vertrag. Skiles war bei den Bulls im Dezember 2007 wegen Erfolglosigkeit entlassen worden. Dessen Nachfolger in Chicago, Jim Boylan, musste seinerseits vor wenigen Tagen den Hut nehmen.
Hier ein Video zu Kevin GArnett: