NBA Aktuell

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Bryant kontert Gasol

Autor: Robert
abgelegt in: Playoffs

Kobe Bryant hat die Machtverhältnisse bei den L.A. Lakers wieder zurechtgerückt. Quasi im Alleingang zerlegte er die Denver Nuggets beim 122:107-Erfolg. Mit 49 Punkten glänzte der MVP-Kandidat und hatte gehörigen Anteil daran, dass die Lakers in der Best-of-Seven-Serie mit 2:0 vorne liegen.

Kobe Bryant war der überragende Mann auf Seiten der Lakers © flickr / BullsEyesOrg

Beim ersten Sieg wurde Bryant vom Teamkollegen Paul Gasol, der 36 Punkte erzielte, in den Schatten gestellt. Diesmal verbuchte der Spanier immerhin 18 Punkte und zehn Rebounds, doch Bryant konnte er nicht das Wasser reichen. “Selbst nimmt man das gar nicht so wahr. Es fühlt sich an, als würde mich der Ball immer wieder finden”, freute sich Bryant nach seiner beeindruckenden Vorstellung.

“Auch zehn Mann hätten Bryant nicht gestoppt”
Vor allem in der Schlussphase dominierte der Shooting Guard. Die Nuggets konnte sich sieben Minute vor dem Ende auf fünf Punkte herankämpfen, doch in der verbleibenden Spielzeit sorgte Bryant mit 19 Punkten für klare Verhältnisse. “Wir hätten mit zehn Leuten gleichzeitig auf dem Parkett stehen können, und hätten ihn trotzdem nicht gestoppt”, gab Nuggets-Star Allen Iverson zu. Bei den Lakers trumpfte zudem Luke Walton von der Bank aus kommend groß auf. Er war mit 18 Zählern, sieben Rebounds und fünf Assists eine wertvolle Ergänzung.

Denver in der Pflicht
Auf Seiten Denvers war dagegen Iverson erneut der Topscorer. Der Superstar erzielte 31 Punkte. Carmelo Anthony folgte mit 23 Punkten. Angesichts des 0:2-Standes sind die Nuggets in der Pflicht, in den kommenden beiden Heimspielen zu gewinnen. Sonst winkt der Urlaub.

Hier das Spiel in der Zusammenfassung:


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Power Paul sichert Lakers-Sieg

Autor: Robert
abgelegt in: Playoffs

Die Los Angeles Lakers haben einen perfekten Start in die Postseason hingelegt. Nach dem 128:114-Erfolg gegen die Denver Nuggets führen die Kalifornier in der Best-of-Seven-Serie mit 1:0.

War der Mann des Spiels: Paul Gasol © flickr / Heavybm

Herausragender Akteur im Staples Center war diesmal aber nicht Kobe Bryant. Zwar kam der Superstar auf 32 Zähler, doch einer war noch besser. Die Rede ist von Paul Gasol. Der Spanier drehte richtig auf und verbuchte am Ende 36 Punkte, 16 Rebounds, acht Assists und zwei Blocks. Gerade in der Phase, wo es bei Bryant nicht gut lief, sprang der Power Forward in die Bresche.

“Ich hatte einen Lauf”
“Das fühlt sich einfach großartig an. Ich hatte einfach einen Lauf, mir ist alles gelungen”, freute sich Gasol, der zugleich seinen ersten Sieg in einem Playoff-Spiel feierte. Zuvor kassierte er mit den Memphis Grizzlies bei zwölf Versuchen zwölf Pleiten. “Ich wusste, dass er eine großartige Leistung zeigen wird. Wir sind hier nicht mehr in Memphis. Unsere Spielweise kommt ihm sehr entgegen”, sagte Bryant nach dem Spiel.

Iverson fliegt vom Platz
Bryant wachte dagegen erst im letzten Viertel richtig auf. Allein in diesem Viertel markierte er 18 Punkte. Für die Denver Nuggets lieferten Allen Iverson und Carmelo Anthony mit jeweils 30 Punkten die meisten Zähler. Iverson leistete sich jedoch in der Schlussphase ein kleines Tete-a-tete mit den Referees. Die Konsequenz waren zwei technische Fouls und das vorzeitige Aus knapp zwei Minuten vor dem Schluss.

Doch ein Spaziergang für die Lakers in die nächste Runde darf nicht erwartet werden. “Wir sind die Außenseiter, und die Leute glauben, dass wir keine Chance haben, aber wir werden nicht aufgeben”, gibt sich Iverson kämpferisch.

Hier das Spiel in der Zusammenfassung:


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Bei den Lakers waren die Mavs lange auf der Siegerstraße © flickr / ShiftY PhotographY

Die Dallas Mavericks sind nach ihrem Bigpoint gegen die Golden State Warriors auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Bei den L.A. Lakers setzte es eine zugleich unnötige wie bittere 108:112-Pleite.

Während sich die Lakers durch den 52. Saisonsieg das Playoff-Ticket sicherten, müssen die Mavs wieder zittern. Die Warriors setzten sich ihrerseits souverän gegen das Western-Conference-Schlusslicht Memphis mit 117:86 durch und haben jetzt nur noch einen Sieg weniger auf dem Konto (46:30) als Dallas (47:29). Da aber der direkte Vergleich beider Teams für die Mavericks spricht, müsste Golden State aus den verbleibenden sechs Spielen zwei Siege mehr einfahren.

Kobe Bryant freute sich über den Einzug in die Playoffs © likewise2005 / flickr

Vorsprung verpsielt
Dabei waren die Texaner in L.A. erneut dicht dran. Zwischenzeitlich führte das Team aus Texas mit 14 Punkten. Knapp 90 Sekunden vor dem Ende betrug der Vorsprung beim Stande von 106:103 immerhin noch drei Punkte. “Wir hatten sie eigentlich schon in der Tasche”, sagte ein bedrückter Dirk Nowitzki. Der Dallas-Star konnte im zweiten Spiel nach seiner Verletzungspause mit 27 Punkten aufwarten, doch auch er strauchelte in der entscheidenden Phase. In den letzten vier Minuten versemmelte Nowitzki jeden seiner drei Würfe und leistete sich zudem einen Ballverlust.

Dicke Brocken warten
Da hat die Aussage von Mavs-Coach Avery Johnson nur noch Durchhalteparolen-Charakter: “Wir müssen einen Weg finden, solche Einbrüche in den entscheidenden Phasen zu vermeiden.” Ähnlich klingen da auch die Aussagen von Nowitzki: “Es ist hart, aber wir müssen uns da durchkämpfen. Die Zeit zum Aufgeben ist noch nicht gekommen.” Doch angesichts des schweren Restprogramms kann es wirklich knapp werden für die Mavs. Mit Phoenix, Utah und New Orleans warten noch dicke Brocken.

Bester Scorer der Partie war überraschenderweise Lamar Odom. Der 28-Jährige erzielte 31 Punkte. Im folgten mit jeweils 25 Zählern Paul Gasol und Kobe Bryant. Dieser freute sich über den Einzug in die Playoffs: “Ein tolles Gefühl.”

Hier das Spiel in der Zusammenfassung:


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Kevin Garnett hat mit den Celtics in der Eastern Conference leichtes Spiel © flickr / themikelee

Ach, wie langweilig geht es an der Spitze der Eastern Conference zu. Die Boston Celtics feierten durch das 92:77 gegen die Indiana Pacers den 60. Saisonsieg und untermauern ihre absolute Vormachtstellung im Osten.

Das Team um Superstar Kevin Garnett hat nun sieben Siege Vorsprung vor den zweitplazierten Detroit Pistons (53:21). Dahinter folgen dann irgendwann die Orlando Magic (47:28). Die Pacers (31:44), die nur noch minimale Chancen auf die Playoffs haben, hatten den Celtics nichts entgegenzusetzen.

Frühe Entscheidung
Bereits zur Halbzeit war die Partie quasi entschieden. 49:30 hieß es nach 24 Spielminuten. Der Vollständigkeit halber noch ein paar statistische Werte. Kevin Garnett war mit 20 Punkten der Topscorer auf dem Parkett. Paul Pierce (13) und Ray Allen (15) trafen ebenfalls zweistellig.

Nur zur Erinnerung: Die Bilanz der Celtics aus der vergangenen Saison lautete 24:58!

Ein paar Ausschnitte des Spiels:

Kampf im Westen
Während sich im Osten an der Spitze herzlich wenig tut, geht das Hauen und Stechen im Westen munter weiter. Dabei haben sich die New Orleans Hornets (52:22) die Führung von den San Antonio Spurs (52:23) zurückgeholt. Die leidgeprüften Miami Heat rutschten gegen die „Hornissen“ eher die Rolle eines Sparring-Partner und kassierten in heimischer Halle eine 77:106 Packung. Die meisten der 106-Hornets-Punkte erzielte David West. Der Power Forward markierte 22 Zähler. Center Tyson Chandler folgte mit 20 Punkten.

Etwas mehr Mühe hatten derweil die L.A. Lakers. Die Kalifornier behielten gegen die Portland Trail Blazers mit 104:91 die Oberhand. Dabei feierte Paul Gasol nach fast dreiwöchiger Verletzungspause sein Comeback und verbuchte insgesamt zehn Punkte, sechs Rebounds und sieben Assists. Topscorer wurde aber erneut Kobe Bryant. 41 Zähler für den Shooting Guard. Die Lakers (51:24) behaupten Rang drei in der Western Conference.

Hier die Zusammenfassung des Lakers-Spiels:


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War erneut überragender Lakers-Spieler: Kobe Bryant © flickr / BullsEyesOrg

Es war mal wieder Zeit für eine Galavorstellung von Kobe Bryant. Da schienen sich die Memphis Grizzlies als das drittschlechteste Team im Westen und zugleich das schlechteste Auswärtsteam perfekt anzubieten. Entsprechend drehte Bryant auf und steuerte 53 Punkte für die Lakers bei.

Damit erzielte der 29-Jährige bereits zum 23sten Mal in seiner Karriere mehr als 50 Punkte – doch es sollte nicht reichen. Die Grizzlies konnten einen völlig überraschenden 114:111-Sieg bei den Lakers einfahren.

Lakers schwächeln
Den Lakers scheint im Kampf um den ersten Platz in der Western Conference der Akku auszugehen. Denn die Mannschaft von Coach Phil Jackson kassierte die dritte Pleite aus den letzten vier Spielen.

Vor allem die Defense-Leistung scheint Bryant Kopfschmerzen zu bereiten. “So lange unseren großen Jungs nicht dabei sind, die uns etliche Würfe blocken, müssen wir enger am Mann stehen”, moserte der Shooting Guard. Der Ausfall von Paul Gasol scheint schwer zu wiegen, da sind “meine 53 Punkte zum in die Tonne werfen.” Dennoch konnte Bryant in der Pleite etwas Positives erkennen. “Zumindest treffen wir in den Playoffs nicht mehr auf sie.”

Bryants Punkte “zum in die Tonne treten” am Stück…

Erfolge für Topteams im Westen
Memphis, bei denen Rudy Gay mit 28 Punkten die meisten Punkte erzielte, liegt mit einer Bilanz von 19:53 aussichtslos im Keller der Western Conference und hat keine Chancen mehr auf die Playoff-Teilnahme. Die Lakers liegen hingegen auf dem dritten Rang (49:24).

Abgesehen von den New Orleans Hornets (verloren 92:112 bei den Boston Celtics), fuhren die anderen Topteams im Westen Siege ein. Die San Antonio Spurs bezwangen die Minnesota Timberwolves mit 99:84. Topscorer war Manu Ginobili mit 26 Punkten, wobei er allein im letzten Viertel 16 Zähler markierte. Auch die Utah Jazz hatten beim 121:101-Erfolg gegen die L.A. Clippers wenig Mühe. Carlos Boozer drückte mit 34 Punkten der Partie seinen Stempel auf. Die Phoenix Suns konnten ebenfalls wichtige Punkte um die besten Playoff-Plätze sammeln. Bei den Philadelphia 76ers feierte das Team aus Arizona ein 107:93.


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Warriors ärgern Lakers

Autor: Robert
abgelegt in: Western Conference

Stephen Jackson (rotes Stirnband) war nicht immer mit dem Referee einer Meinung © flickr / kaibun.rao

Überraschung in Los Angeles. Trotz einer beherzten Aufholjagd haben die Lakers eine 111:115-Schlappe gegen die Golden State Warriors kassiert und damit die Führung in der Western Conference an New Orleans abgegeben.

Gerade als die Lakers einen 26-Punkte-Rückstand fast aufgeholt hatten, fanden die Warriors zu alter Stärke zurück. Dabei brachte Stephen Jackson durch zwei versenkte Dreier innerhalb der letzten 40 Sekunden wieder auf die Siegerstraße und zum zehnten Sieg in den letzten 14 Spielen.

Für den Matchwinner gab es nach dem Spiel Lob von höchster Stelle. “Er hat schon die ganze Saison über für uns diese Würfe verwandelt”, sagte Warriors-Coach Don Nelson. “Ich weiß auch nicht, wie er das macht.”

Bryants 36 Punkte zu wenig

Jackson war zusammen mit Monta Ellis mit je 31 Punkten die besten Punktelieferanten für Golden State. Für die Lakers traf Kobe Bryant mit 36 Zählern am häufigsten. “Eigentlich bin ich enttäuscht, dass wir es noch mal so spannend gemacht haben”, meinte Jackson nach dem Duell.

Während die Lakers nun Zweiter im Westen sind, festigten die Warriors den achten Rang und liegen den Dallas Mavericks dicht auf den Fersen. Dahinter hoffen auch Denver Nuggets noch auf die Playoff-Teilnahme.

Denver siegt in Toronto

Die Nuggets feierten bei den Toronto Raptors einen 109:100-Auswärtserfolg. Insbesondere das All-Star-Duo Allen Iverson (36 Punkte) und Carmelo Anthony (33 Punkte) wussten zu überzeugen und kamen zusammen auf 69 Punkte.

Doch für Coach George Karl war nicht das Duo der siegbringende Faktor. “Die Abwehrleistung von Kenyon Martin gegen Chris Bosh war unglaublich und wurde von Minute zu Minute besser”, fand er lobende Worte für seinen Power Forward.


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Es bleibt dabei! Gegen die großen Teams der NBA haben die Dallas Mavericks derzeit nichts zu bestellen. So mussten die Texaner eine 100:102-Heimpleite gegen die Los Angeles Lakers einstecken.

Dirk Nowitzki war Topscorer der Partie © flickr / m810352

Dabei hatte Dirk Nowitzki in den letzten Sekunden den Sieg in den eigenen Händen. Doch mit dem Pass von Josh Howard konnte der amtierende MVP nichts anfangen. Heraus kam mehr oder weniger ein “Hilfswurf” jenseits der Dreier Linie.

“Das war schlecht von uns gespielt. Wir haben nicht genug Platz für ihn geschaffen und der Pass war nicht sauber genug”, sprach Mavs-Coach Avery Johnson Nowitzki von aller Schuld frei. Doch das es noch mal so spannend wurde, hätte zur Halbzeit keiner mehr gedacht. Die Lakers haben die Hausherren mit 59:38 in die Kabine geschickt. Es war bis dahin ein desolater Auftritt der Mavs. Die Fans im American Airline Center quittierten dies mit “Buh”-Rufen oder “Bryant for MVP”. Der “angehende MVP” hatte am Ende 29 Punkte und sieben Assists auf seinem Konto.

Doch Nowitzki kann diese Werte toppen. Er kam am Ende auf 35 Zähler und war der Top-Scorer der Partie, mit zusätzlichen elf Rebounds. An ihm hat es nicht gelegen, dass die Mavs nach fünf Siegen in Folge eine Pleite kassierten. Viel mehr muss sich ein Jason Kidd angebrachte Kritik gefallen lassen. Der Point Guard erzielte ein mageres Pünktchen, sieben Assists und drei Rebounds. Dallas wartet nun schon seit der All-Star-Game-Pause auf einen Sieg gegen ein Team mit einer positive Bilanz. Doch die nächste Bewährungsprobe lässt nicht lange auf sich warten. Denn schon im nächsten Heimspiel gastieren die Boston Celtics in Texas.

Und diese gaben bei ihrem 94:74-Sieg bei den Houston Rockets schon mal ein ordentliches Empfehlungsschreiben ab. Im Toyota Center sorgten Kevin Garnett mit 22 Punkten und Paul Pierce mit 20 Zählern für ein Ende der 22-Spiele-währenden-Siegesserie der Rockets.


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Kobe Bryant erzielt in der laufenden Saison im Schnitt 28 Punkte © flickr / BullsEyesOrg

Sensation im Staples Center. Die Sacramento Kings haben durch einen 114:113-Erfolg bei den Los Angeles Lakers für eine faustdicke Überraschung gesorgt.

Dabei boten beide Teams den Zuschauern in der Heimstätte der Lakers ein wahres Herzschlagfinale, indem die Kings die besseren Nerven und auch das nötige Glück hatten. Beno Udrih brachte Sacremento mit zwei verwandelten Freiwürfen 4,6 Sekunden vor dem Ende der Partie in Front. Anschließend wurde Kobe Bryant auserkoren, das Spiel zu drehen. Doch der Superstar vergab mit der Schlusssirene die Chance auf den 14. Sieg im 15. Spiel.

Am Ende kam Bryant auf 26 Zähler, Paul Gasol steuerte 25 Punkte hinzu. Doch die 25 Punkte, zehn Assists und vor allem das ruhige Händchen von Udrih in den Schlusssekunden sicherten den Gästen den Sieg.

Derweil haben die Phoenix Suns das Spitzenspiel in der Western Conference gegen die San Antonio Spurs mit 94:87 gewonnen. Vor allem Shaquille O’Neal hat sich drei Tage nach seinem 36. Geburtstag selbst beschenkt.

“Er hat den Unterschied ausgemacht. Wir haben uns in der Zone unglaublich schwer getan”, lobte Manu Ginobli, der mit 22 Punkten bester Werfer der Spurs war. Aber auch aus den eigenen Reihen gab es Schmeicheleien für den Center. “Sein Auftreten und seine Erfahrung bringen uns weiter. Bis zu den Playoffs werden wir noch stärker werden”, prophezeite Steve Nash, der am Ende auf 19 Punkte kam.

Der Erfolg der Suns war vor allem auch ein Verdienst einer geschlossen und ausgeglichenen Mannschaftsleistung, da alle Spieler aus der Starting Five zweistellig punkteten. Dennoch stach O’Neal mit 14 Punkten und 16 Rebounds heraus.


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Am 1. Februar war es offiziell: Pau Gasol wechselt zu den L.A. Lakers. Im Gegenzug dafür bekommen die Memphis Grizzlies den 21 Jahre jungen, immer noch unter seinen Erwartungen spielenden Center Kwame Brown, den selten gesehenen Point Guard Javaris Crittenton sowie zwei Erstrunden “Draft-Picks” (2008 & 2010).

Pau Gasol © wikimedia“Deal of the season!” titeln die amerikanischen Sportzeitschriften nach der Bekanntgabe des Gausol-Deals in Los Angeles, wusste man doch in Hollywood und Umgebung schon bereits nach Ende der vergangenen Saison, dass diese Schlagzeile nur eine Frage der Zeit sein wird.

Da hatte nach dem Ausscheiden in der ersten Runde der Playoffs ein gewisser Kobe Bryant dem Lakers Management und den Verantwortlichen eindeutig klar gemacht: “Something has to change…right here, right now!”. Glasklar, wenn dies ein zukünftiges “Hall-of-Fame” Mitglied und ein absoluter Publikumsliebling breit auf ESPN herausposaunt. Das Management stand unter enormen Druck, wollte man Bryant doch auf Lebenszeit bei den Lakers verpflichten. Jedoch wusste man nicht genau wie man das Team um oder mit Kobe Bryant aufbauen soll. Das Management versuchte es, holte den jungen und gehypten Kwame Brown direkt aus der High School aufs NBA-Parkett. Der junge Center hingegen war den Anforderungen und Erwartungen, welche in ihn gesetzt wurden noch lange nicht gewachsen.

Erst in der letzten und der aktuellen Saison blitzt öfter sein starkes Talent unter den Brettern hervor, aber noch nicht genug. Anders sieht es hingegen bei Andrew Bynum aus. Der gerade mal 20 jährige Center trumpft diese Saison mit Statistiken auf, die ihm wohl zum “Most Improved Player”-Titel führen könnten (13 Pkt/Sp und 10 Reb/Sp), wäre da nicht seine erst kürzlich zugezogene Knieverletzung. Bynum fällt damit für mindestens 2 Monate aus und somit fehlt der Antrieb unter den Körben der Lakers.

Ein Ersatz musste schleunigst her, wolle man nicht die Playoffs gefährden, das war allen klar. Schon länger kusierten Gerüchte über mögliche Tradegeschäfte. Oft zu hören waren Namen wie Jason Kidd, dessen Vertrag dei den New Jersey Nets nur noch 1 Jahr läuft und damit ein heißer Kandidat als Assistgeber für Bryant war. Doch mit der Rückkehr von Derek Fisher von den Utah Jazz zu den Lakers hatte man seinen gewünschten Point-Guard bereits gefunden. Ebenso war lange Kevin Garnett im Gespräch, wollte er doch unbedingt nach Ende der letzten Saison die Minnessota Timberwolves verlassen und in ein Gewinnerteam. Mit dem Jahrzehnte-Deal zu den Boston Celtics war dieses Gerücht jedoch auch ausgeräumt. Ein Name blieb jedoch offen: Pau Gasol von den Memphis Grizzlies.

Schon länger stand dieser Name auf der „Wanted“-Liste der Lakers Manager und das hat seine Gründe. Der 27 jährige Spanier spielt vorzugsweise als Forward/Center und schlug in seiner ersten NBA Saison 2000/01 ein wie eine Bombe. Mit über 17 Punkten im Durchschnitt holte er sich den „Rookie of the Year“-Award und konnte damit ein erstes großes Ausrufezeichen setzen. Über die nächsten Jahre hinweg etablierte er sich in Memphis als Teamleader und Kapitän der Mannschaft, die Playofferfolge bleiben jedoch aus. Auch diese Saison konnte der NBA All-Star (2006) und FIBA-Weltmeister (2006) mit über 19 Pkt/Sp. überzeugen. Ebenso interessant für die Lakers sind Gasols Playofferfahrungen, denn in 12 Spielen machte er dort im Durchschnitt 20 Punkte, holte pro Spiel über 6 Rebounds und blocke im Schnitt 1.5 Wurfversuche.

Mit Pau Gasol haben die Lakers die Lücke von Andrew Bynum mehr als geschlossen und die Forderungen der Fans nach einem weiteren offensiven Starspieler erfüllt. Ob Gasol zu den Lakers passt? Theoretisch ja, denn mit Gasol, Fisher, Odom, Bryant und dem hoffentlich bald wieder gesunden Bynum stellen die Lakers ein absolutes Offensivmonster auf. Stellt sich nur die Frage wie die Spieler auf dem Parkett harmonieren und vor allem wie das Zusammenspiel zwsichen Gasol und Kobe laufen wird.

Hier noch die Meinung eines “Spezialisten”


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König köpft Schlange

Autor: Nils
abgelegt in: NBA-Stars,News

“King” James erobert mit den Cleveland Cavaliers das Staples Center in Los Angeles, stiehlt dem Hausherren Kobe “Mamba” Bryant die Show und zieht mit einem hart erkämpften 98:95 Sieg von dannen.

Lakers vs Cavs, LeBron vs Kobe, Teamplayer vs Egoplayer – es gibt viele Varianten mit denen man diese Begegnung betiteln könnte, aber eines steht fest. Im Duell Los Angeles Lakers gegen Celeveland Cavaliers standen sich zum zweiten mal in dieser Saison die zwei dominantesten Spieler der Welt gegenüber. Bereits in den ersten Minuten war abzusehen, worauf dieses Duell hinauslaufen würde: Wer ist der bessere Leader? Wer kann sein Team pushen und seine Mitspieler besser in Szene setzen? In der ersten Hälfte gelang dies auf jeden Fall “King” James um Längen besser. Ging das erste Viertel noch knapp mit einem Stand von 24:26 an die Lakers, lagen diese zur Halbzeit bereits mit neun Punkten hinten und das zu Recht.

James zu dieser Zeit bereits mit knapp 20 Pkt, dominierte die Offensive der Cavs und holte mit Zydrunas Ilgauskas wichtige Offensiv-Rebounds, um zweite Chancen für ihr Team zu ermöglichen (Ilgauskas: 6 OR, james: 3 OR). Auf der anderen Seite sah man das “typsiche” Bild der Lakers, wie man es so oft in den Saisons 05-06/06-07 gesehen hat. Kobe macht seine Punkte, trifft allen voran seine Jump Shots und Dreier, doch eines bleibt auf der Strecke: sein Team. Die einzigen die im zweistelligen Bereich bei den Lakers punkteten waren Kobe Bryant und Lamar Odom, zu wenig für einen Sieg. Doch genau diese Attitüden schien Kobe in dieser Saison abegelgt zu haben. Mit seinen 26-27 Pkt./Sp. erzielt er im Durchschnitt weniger als in den letzten Jahren, setzte seine Mitspieler diese Saison mit 5.5 Assists pro Spiel gut in Szene und man fängt an zu gewinnen. Plötzlich sind die Lakers ein Team, absoluter Playoff-Kandidat und mit einer starken Bilanz von 28S-15N steht man an 4. Stelle im Westen direkt hinter den Dallas Mavericks.

Doch all das täuschte nicht über die schlechte Leistung der Lakers an diesem Abend hinweg. Im 3. Viertel konnten sie sich wieder knapp die Führung erringen, doch im letzten Viertel sollte sich endgültig zeigen wer das bessere Team ist. Obwohl das Spiel rein Punkte technisch ab diesem Punkt an immer spannend blieb, war James der überlegenere Mann und die Cavs schienen immer einen Schritt voraus zu sein. 14 seiner 41 Pkt erzielte LeBron in diesem Viertel, Bryant 9 seiner 33 Pkt. Entscheidend war hier nicht die Offensive, sondern die Defensive und die beherrschte James im 1 vs. 1 deutlich besser. Er klebte an Kobe Bryant, als gäbe es nichts anderes auf dem Feld und ließ sich kaum aus der Ruhe bringen. Kein Crossover und kein Spin-Move nutzten Kobe, um an ihm vorbei zu kommen. Hinzu kam immer wieder die Doppledeckung durch Ilgauskas oder Hughes, man nam Kobe jeglichen Freiraum. Darum waren seine Wurfqualitäten gefragt, wodurch er letztendlich auf seine 33 Pkt kam. Bei den Lakers verließ man sich, fälschlicher Weise, drei Viertel lang auf eine Zonenverteidigung und stellte erst in den letzten Minuten auf eine Mannverteidigung um, so dass auch hier das Matchup Kobe vs LeBron vorprogrammiert war. Zwar machte Bryant seinen Job gut, doch fand James immer wieder einen Weg zu Punkten und seine Mitspieler in Szene zu setzen, allen voran Larry Hughes und Daniel Gibson. Beide verließen das Feld mit jeweils 16 Punkten, letzterer kam sogar nur von der Bank und bewies allen, dass er es wert war eingewechselt zu werden.

Nach einem engen Schlagabtausch und einem vergegeben Korbleger nach einem offensiven Rebound von Kobe Bryant in den letzten 10 Sekunden gewinnen die Cleveland Cavaliers knapp, aber durchaus verdient mit 98:95. Was bleibt noch zu sagen über das Matchup der beiden dominantesten Spieler der NBA? Nun ja, es war nicht das erwartete Highligh-Spiel â la “Zeig mir den Dunk nochmal in Zeitlupe!”. Im Gegenteil, es war ein sehr duchwachsenenes Spiel, dass durch aggressive Defensive geprägt war und auf mehr beim nächsten Duell hoffen lässt.

Zitat des Spiels: “[...]Come to practice the next day, work hard and get ready for the next game.” -Kobe Bryant, LA Lakers

Eine Zusammenfassung der bisherigen Aufeinandertreffen der beiden Superstars

 


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