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Tim Duncan (l.) und Tony Parker (3.v.r.) boten gegen die Warriors eine starke Partie © flickr / Marc Dong

Die Dallas Mavericks können sich derzeit über Schützenhilfe nicht beklagen. Nachdem die Phoenix Suns gestern den Denver Nuggets eine Pleite zufügten, erwischte es nun auch die Golden State Warriors. Das Team aus Oakland verlor bei den San Antonio Spurs deutlich mit 92:116.

Dabei trumpften vor allem die “Big Three” des amtierenden Champions groß auf. Tony Parker war mit 26 Punkten und sieben Assists bester Akteur auf dem Parkett. Tim Duncan und Manu Ginobili steuerten 17 Zähler und zwölf Rebounds bzw. 16 Punkte zum 52. Saisonsig bei. Die Spurs (52:23) liegen in der Western Conference nun knapp hinter den führenden New Orleans Hornets (51:22) auf dem zweiten Rang. Die Warriors (45:29) rutschten dagegen aus den Playoff-Plätzen auf den neunten Platz.

Fester Bestandteil der “Big Three”: Spurs’ Manu Ginobili © flickr / Staci Dee

Jackson und Ellis schwach
Bei Golden State fand allein Baron Davis mit 19 Zählern zu Normalform. Stephen Jackson und Monta Ellis hatten dagegen einen schwarzen Tag. Jackson, der nur zwei seiner zwölf Würfe traf, kam auf sechs Punkte, Ellis hatte am Ende 14 Zähler auf dem Konto. Dafür benötigte der Shooting Guard jedoch 16 Versuche und leistete sich zudem fünf Turnovers.

“Zwei unserer besten Spieler haben ihr schlechtestes Spiel seit Jahren abgeliefert. Wenn das passiert, ist es für uns unglaublich schwer einen Sieg einzufahren”, sagte der enttäuschte Warriors-Coach Don Nelson. Der schwache Jackson blickte nach seiner schwachen Vorstellung schon wieder nach vorn: “Das ist schon heftig, aber wir sind ein kämpferisches Team und geben so schnell nicht auf. Wir haben am Mittwoch in Dallas schon unser nächstes Spiel und darauf müssen wir uns vorbereiten. Wir haben weiterhin die Chance auf die Playoffs und das ist auch unser Ziel.”

Nowitzki vor Comeback
Die Playoffs sind auch das Ziel der Mavericks. Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Golden State würden sie diesem einen großen Schritt näher kommen. Da sorgt die Nachricht von Dirk Nowitzkis bevorstehendem Blitz-Comeback für zusätzlichen Optimismus gute Laune. Der 29-Jährige, der sich vor elf Tagen gegen San Antonio am Knie und Fuß verletzte, konnte in den vergangenen Tagen bereits wieder joggen, teilte Mavs-Coach Avery Johnson mit. Man werde vor dem Spiel gegen die Warriors aber noch intensiv prüfen, ob Nowitzkis Bein schon belastbar genug sei.

Das würde Dallas Chancen auf die Playoff-Teilnahme gehörig steigern. Daumen drücken…

Ein paar Spielszenen vom Spiel der Spurs vs. Warriors:


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Das große Zittern beginnt

Autor: Robert
abgelegt in: Western Conference

Nun ist es soweit! Die Dallas Mavericks haben durch die 104:114-Pleite bei den Golden State Warriors endgültig ihren Vorsprung in der Western Conference eingebüßt und müssen ernsthaft um die Playoff-Teilnahme zittern.

Vergangene Saison scheiterten die Mavs in der ersten Playoff-Runde an den Warriors © flickr /kaiofthesun

Die Denver Nuggets haben aufgrund der gewonnen direkten Vergleiche Platz sieben übernommen, Dallas ist auf Rang acht zurückgefallen. Golden State wird dagegen weiter auf dem neunten Platz geführt, weil der direkte Vergleich für die Mavs spricht. Das Trio hat jeweils 45 Siege und 28 Niederlagen auf dem Konto.

Dallas droht der Super-GAU
Und vieles spricht dafür, das Dallas am Ende in die Röhre guckt. Denn es war mittlerweile die zehnte Pleite in Folge gegen ein Team mit einer positiven Bilanz. Zudem fehlt Dirk Nowitzki an allen Ecken und Kanten – nur ein Sieg aus den letzten sechs Spielen spricht eine deutliche Sprache.

Baron Davis kam auf 21 Zähler © flickr / rmlack22

Zwar konnte Josh Howard den verletzten Nowitzki bei den Warriors mit 36 Punkten und neun Rebounds gut vertreten, aber es sollte dennoch nicht reichen. “Vor allem im letzten Viertel haben wir es nicht geschafft, die Warriors gut zu verteidigen”, sagte Dallas-Coach Avery Johnson. “Zwar hat es in der Offensive ganz gut funktioniert, aber in der Defense haben wir Ellis und Davis viel zu viel Freiraum gelassen.”

“Es wird richtig schwer”
Monta Ellis erzielte gegen die Mavs 30 Zähler, Baron Davis steuerte weitere 21 Punkte zu. “Wir wären gerne Dritter oder Vierter. Mit dieser Rechnerei um die Plätze sieben und acht wollen wir gar nichts zu tun haben”, ergänzte Johnson. Doch das haben sie…

Mavs-Spielmacher Jason Kidd, dem bei schwacher Wurfquote (3 von 9) 13 Punkte sowie 14 Assists gelangen, bringt es auf den Punkt: “Auch wenn Dirk bald zurückkommt, wird es richtig schwer, in die Playoffs einzuziehen. In unserer Conference geht es knüppelhart zu.”


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Die Warriors hoffen auf die Playoffs © flickr / kaibun.rao

Die Golden State Warriors haben ihre Ansprüche auf einen Playoff-Platz im Westen untermauert. Das Team aus Oakland fertigte in eigener Halle die Portland Trail Blazers mit 111:95 ab und hat sich an die Dallas Mavericks bis auf einen Sieg herangeschlichen.

Mit einer Bilanz von 44:27 Siegen liegt Golden State nur noch knapp hinter Dallas mit 45:27 Siegen auf den achten Rang. Die Mavericks mussten ihrerseits eine bitter 105:118-Pleite bei den Denver Nuggets schlucken. Bester Werfer für die Warriors war Stephen Jackson mit 24 Punkten. Insgesamt konnten sechs Spieler von Golden State zehn oder mehr Zähler beisteuern. Die Warriors können am Wochenende in den Duellen gegen die direkten Konkurrenten aus Denver und Dallas wichtige Siege im Kampf um die begehrten Playoff-Tickets einsammeln.

Das Spiel in der Zusammenfassung:

Erzielte 13 Punkte gegen Miami: Chauncey Billups © flickr / D Vigna

Detroit besiegt Kellerkind
Die Detroit Pistons haben ihrerseits das Ticket für die Playoffs schon längst gelöst. Zusätzlich darf sich das Team aus Michigan nach dem souveränen 85:69-Erfolg gegen das NBA-Schlusslicht Miami Heat über den Gewinn der Central Division freuen. In der Easten Conference rangieren die Pistons (51:21) weiter unangefochten auf dem zweiten Platz. Klassenprimus bleiben die spielfreien Boston Celtics (56:15). Miami, immerhin Champion im Jahre 2006, blickt dagegen auf eine trostlose Saison zurück. Die Mannschaft von Coach Pat Riley hält mit 13 Siegen bei 59 Niederlagen die rote Laterne ganz fest in den Händen.

Rookie Arron Afflalo war neben Jason Maxiell mit 15 Punkten bester Scorer der Pistons, bei denen drei weitere Spieler zweistellig punkteten.”Es ist für mich sehr angenehm”, sagte Afflalo, der Richard Hamilton in der Starting Five ersetzte: “Fast alle meine Mitspieler sind playofferfahrene Haudegen, die mir in meiner Lage helfen können. Sie unterstützen mich, beruhigen mich, sagen mir was ich tun muss und schon klappt es.”


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Warriors ärgern Lakers

Autor: Robert
abgelegt in: Western Conference

Stephen Jackson (rotes Stirnband) war nicht immer mit dem Referee einer Meinung © flickr / kaibun.rao

Überraschung in Los Angeles. Trotz einer beherzten Aufholjagd haben die Lakers eine 111:115-Schlappe gegen die Golden State Warriors kassiert und damit die Führung in der Western Conference an New Orleans abgegeben.

Gerade als die Lakers einen 26-Punkte-Rückstand fast aufgeholt hatten, fanden die Warriors zu alter Stärke zurück. Dabei brachte Stephen Jackson durch zwei versenkte Dreier innerhalb der letzten 40 Sekunden wieder auf die Siegerstraße und zum zehnten Sieg in den letzten 14 Spielen.

Für den Matchwinner gab es nach dem Spiel Lob von höchster Stelle. “Er hat schon die ganze Saison über für uns diese Würfe verwandelt”, sagte Warriors-Coach Don Nelson. “Ich weiß auch nicht, wie er das macht.”

Bryants 36 Punkte zu wenig

Jackson war zusammen mit Monta Ellis mit je 31 Punkten die besten Punktelieferanten für Golden State. Für die Lakers traf Kobe Bryant mit 36 Zählern am häufigsten. “Eigentlich bin ich enttäuscht, dass wir es noch mal so spannend gemacht haben”, meinte Jackson nach dem Duell.

Während die Lakers nun Zweiter im Westen sind, festigten die Warriors den achten Rang und liegen den Dallas Mavericks dicht auf den Fersen. Dahinter hoffen auch Denver Nuggets noch auf die Playoff-Teilnahme.

Denver siegt in Toronto

Die Nuggets feierten bei den Toronto Raptors einen 109:100-Auswärtserfolg. Insbesondere das All-Star-Duo Allen Iverson (36 Punkte) und Carmelo Anthony (33 Punkte) wussten zu überzeugen und kamen zusammen auf 69 Punkte.

Doch für Coach George Karl war nicht das Duo der siegbringende Faktor. “Die Abwehrleistung von Kenyon Martin gegen Chris Bosh war unglaublich und wurde von Minute zu Minute besser”, fand er lobende Worte für seinen Power Forward.


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