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Dirk Nowitzki wurde von der NBA für ein Spiel gesperrt © flickr / mgheling

Dirk Nowitzki muss eine unfreiwillige Auszeit hinnehmen. Nach seinem unsportlichen Foul gegen Andrei Kirilenko bei der 110:116-Pleite gegen die Utah Jazz, wurde der Deutsche im Nachhinein von der NBA für ein Spiel gesperrt. Im texanischen Duell gegen die Houston Rockets müssen die Dallas Mavericks ohne den MVP der letzten Saison auskommen.

Nach seinem rüden Foul gegen den Russen sagte der Sünder: “Ich habe ihn unglücklich getroffen. Es ging alles so schnell. Ich wollte ihn packen, aber leider erwischte ich ihn nur am Hals. Das wollte ich eigentlich nicht. Ich wollte ihn nur am Punkten hindern.”

Für dieses Foul wurde Nowitzki im Nachhinein gesperrt © flickr / lessi04

Zwar wurde Nowitzki in Utah von den Referees nicht des Feldes verwiesen, doch die NBA hat sich entschlossen, dieses Vergehen “aufzuwerten”. Den Mavericks wird die Sperre bitter aufstoßen. Denn Dallas muss in der starken Western Conference um die Playoff-Teilnahme bangen. Mit einer Bilanz von 39:22 und drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen, sind die Texaner derzeit Siebter im Westen. Die Denver Nuggets liegen mit 36 Siegen bei 24 Niederlagen als Neunter knapp hinter den Mavs. Und für die Playoffs müssen die Mavs mindestens Rang acht halten.

Dieser Sorgen haben sich derweil die Boston Celtics entsorgt. Durch den 90:78-Erfolg über die Detroit Pistons im Spitzenspiel der Eastern Conference, stehen die Mannen aus “Beancity” als erster Playoff-Teilnehmer fest.

Das Team um die Superstars Kevin Garnett, Ray Allen und Paul Pierce ist nach dem 47. Saisonsieg nicht von der ersten acht Plätzen im Osten zu verdrängen.

“Es ist zwar ganz nett, und letztes Jahr hätten sie hier wahrscheinlich eine Parade abgehalten. Aber das ist noch nicht das, was wir uns vorgenommen haben”, sagte Celtics-Coach Doc Rivers.

Garnett durfte sich aber dennoch über eine Saisonbestleistung von 31 Punkten freuen.

Hier noch ein kleiner Augenschmaus von Celtics Rajon Rondo…


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Stadium der Dallas Mavericks © flickr / dherrera_96

Die Dallas Mavericks sind in Deutschland dank des populären Power Forward Dirk Nowitzki auch dem NBA- Laien ein Begriff: Jetzt haben sie einen Deal abgeschlossen, der für einiges Aufsehen sorgte.

Point Guard Jason Kidd wechselte zusammen mit Malik Allen und Antoine Wright zum Team aus Dallas. Trenton Hassell,, DeSagana Diop, Maurice Ager, Keith Van Horn, Devin Harris und drei Millionen Dollar verließen dafür die Mavericks in Richtung New Jersey Nets.
Der Deal drohte zwischenzeitlich zu platzen, als der eigentlich für den Wechsel vorgesehene Devean George eine Klausel in seinem Vertrag ausnutzte, um gegen den Trade sein Veto einzulegen. Die Verantwortlichen bei Dallas fanden dennoch einen Weg, das Ganze über die Bühne zu bringen. Dieses Mal ohne Beteiligung von George, der sich mit seiner Aktion ziemlich unbeliebt gemacht hat.

Kidd also jetzt bei den Dallas Mavericks, wie vertragen sich Team und Spieler bisher?
Das erste Spiel verheißt nichts Gutes: 93:104 für die New Orleans Hornets. Kidds Pässe sehen schick aus, aber kommen nicht an. Nach diesem Ergebnis dürfte einigen Entscheidungsträgern mulmig geworden sein. Schließlich hat man die halbe Mannschaft für den immerhin schon 35jährigen Point Guard ausgewechselt, wenn diesem jetzt eine längere Formschwäche bevorsteht, könnte sich der Trade im Nachhinein als schwarzer Tag in der Geschichte des Teams erweisen.

Kidd selbst sprach von einer Einfühlungsphase, er müsse erst “das richtige Gefühl bekommen”. Allzuviel Zeit sollte er dieser Phase nicht widmen, auch wenn sein Platz im Team fürs erste gesichert sein dürfte.

Hier sind noch ein Pass und ein Mix von Kidd, wenn er zu der Form zurückfindet, braucht man sich sicher keine Sorgen zu machen…


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