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Böses Foul von Dirk Nowitzki an Andrei Kirilenko © flickr / lessi04

So langsam scheinen bei Dirk Nowitzki die Nerven blank zu liegen. Nach der Pleite gegen die Los Angeles Lakers setzte es bei den Utah Jazz mit 110:116 die nächste Schlappe.

Damit kassierten die Dallas Mavericks eine erneute Niederlage gegen ein Spitzenteam. Zuvor hatten sie bereits das Nachsehen gegen die New Orleans Hornets und die San Antonio Spurs.

In Utah ist Nowitzki zudem noch negativ aufgefallen. Der ansonsten so faire Deutsche ließ sich gegen Andrei Kirilenko zu einem bösen Foul hinreißen. Mitte des ersten Viertels “tackelte” der 29-Jährige den Russen beim Versuch eines Korblegers. Er erwischte den Jazz-Star an der Schulter mit der Folge, dass dieser hart auf das Parkett knallte. Kirilenko musste ins Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde eine schwere Hüftprellung diagnostiziert.

“Ich habe versucht die Punkte zu verhindern”, erklärte Nowitzki, der für diese Aktion ein unsportliches Foul kassierte, und ergänzte: “Doch es ging so schnell und ich habe ihn an der Schulter umgerissen.”

Für die Jazz-Fans war Nowitzki nach diesem Foul jedoch im wahrsten Sinne des Wortes der Buhmann. Von nun an erntete Nowitzki bei jeder Ballberührung Buh-Rufe und Pfiffe der knapp 20.000 Zuschauer in der EnergySolutions Arena in Salt Lake City.

Die Mavs mussten lange Zeit einem Rückstand hinterherlaufen. Zur Halbzeit lagen sie mit 50:65 hinten. Doch angeführt von Josh Howard, der mit 25 Punkten Topscorer der Mavs war, und Dirk Nowitzk (23 Punkte) verkürzten die Gäste den Rückstand. Im vierten Viertel gingen die Texaner erstmals in Führung, doch die Jazz setzten zu einem 16:0-Run an und sicherten den Erfolg.

“Wir haben einen Weg zurück ins Spiel gefunden und die Führung übernommen”, meinte Dallas’ Coach Avery Johnson. “Aber wieder einmal haben wir es nicht geschafft, das Spiel so nach Hause zu fahren, wie wir es eigentlich müssten.”

Bei den Jazz überzeugten vor allem Deron Williams (17 Punkte, 20 Assists) Carlos Boozer (28 Punkte) und Mehmet Okur (20 Punkte, 12 Rebounds). Utah feierte damit den 16. Heimsieg in Folge!

Die Highlights des Spiels:


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Die San Antonio Spurs haben das Spitzenspiel gegen die Dallas Mavericks mit 97:94 für sich entschieden. Mit dem siebten Sieg in Serie hat das Team von Star-Center Tim Duncan den zweiten Platz in der Western Conference gefestigt. Erster bleiben die Los Angeles Lakers, die durch ein souveränen 106:88-Heimsieg gegen die Miami Heat nunmehr ihren zehnten Sieg hintereinander feierten.


Doch zurück zu den Mavs. Die Pleite gegen die Spurs dürfte bei dem einen oder anderen Zuschauer Fragezeichen hinterlassen haben. Denn in der Crunch-Time des Duells verzichtete Coach Avery Johnson aus völlig unerklärlichen Gründen auf Jason Kidd.

Denn ohne ihren Spielmacher verpassten die Mavericks drei Chancen zum Ausgleich. Beim Stande von 94:96 gingen zunächst zwei Würfe von Dirk Nowitzki neben den Korb, dann wurde auch noch Jason Terry von Bruce Bowen geblockt. Die Siegchance war verspielt.

“Das war eine schlechte Entscheidung, weil es keinen Sinn hat, Kidd zu traden, wenn er in der Crunch-Time nicht spielt”, kritisierte Charles Barkley, der das Spiel für den Fernsehsender “TNT” kommentierte.


“Das war dumm”, sagte Barkley. Drei Sekunden vor dem Ende, als der eng bewachte Terry einen Wurf erzwingen musste, “hätte Kidd den Ball womöglich für den siegbringenden Dreier zu Stackhouse in die Ecke gepasst”. Das mag zwar spekulati klingen, aber ganz Unrecht hatte Barkley nicht.
Den Spurs wird es recht gewesen sein. Angeführt von einem überragenden Tim Duncan (31 Punkte, 15 Rebounds) kämpfte sich San Antonio in der zweiten Hälfte nach einem zwischenzeitlichen Zehn-Punkte-Rückstand (57:67) zurück ins Spiel.

Dirk Nowitzki nahm seinen Coach nach der Partie jedoch in Schutz: “Wir standen öfter an der Freiwurflinie als die Spurs, also kann ich mich nicht beschweren. In so einem Spiel gleicht sich alles aus”, ergänzte der 29-Jährige. “Wir hatten genug Chancen zum Ausgleich oder auf den Sieg.”

Nowitzki bot für seine Verhältnisse eine durchschnittliche Vorstellung. Der Deutsche schwächelte bei seiner Wurfquote, traf nur fünf von 15, konnte aber standesgemäß von der Freiwurflinie überzeugen. Von 21 Freiwürfen fanden 17 den Weg ins Ziel. Insgesamt verbuchte Nowitzki 28 Zähler.

Ein kleiner Zusammenschnitt von Tim Duncans Auftritt gegen die Mavs:


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Jason Kidd scheint bei den Dallas Mavericks angekommen zu sein. Beim 99:83-Erfolg der Texaner bei den Minnesota Timberwolves glänzte der Point Guard mit 17 Assists.

Auch Dirk Nowitzki bot eine souveräne Vorstellung und war mit 29 Punkten Topscorer auf dem Parkett.

“Manchmal glaubst du, Jasons Pässe können niemals ankommen, so abenteuerlich sind sie”, staunte Nowitzki nach dem Pflichtsieg gegen das schlechteste Team in der Western Conference.
Dabei konnten die Timberwolves das Spiel lange offen gestalten. Zu Beginn des letzten Drittels stand es noch 71:71, bevor die Mavs einen Gang höher schalteten und den letzten Spielabschnitt mit 28:12 für sich entscheiden konnten.

Bei Dallas, die nun eine Bilanz von 37:19 vorweisen, erzielte Jason Terry 20 Punkte, Josh Howard kam auf 14 Zähler.Für Minnesota geht es dagegen weiter bergab. Das Team von Coach Randy Wittman kassierte die siebte Pleite in den vergangenen acht Partien. Beste Akteure waren Al Jefferson (22 Punkte) und Rashad McCants (17 Punkte).

“In der Verteidigung waren wir lange sehr solide, aber nach dem wir leichte Körbe nicht verwandelt haben, waren wir konsterniert”, erklärte Coach Wittman die Gründe für die Niederlage.

Nach drei Auswärtsspielen freut sich Kidd derweil auf sein erstes Spiel vor heimischer Kulisse. Gegner in der Nacht zu Dienstag werden dann die Chicago Bulls sein.

Hier noch eine kleine Zusammenfassung vom Auftritt der Mavericks in Minnesota…


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Stadium der Dallas Mavericks © flickr / dherrera_96

Die Dallas Mavericks sind in Deutschland dank des populären Power Forward Dirk Nowitzki auch dem NBA- Laien ein Begriff: Jetzt haben sie einen Deal abgeschlossen, der für einiges Aufsehen sorgte.

Point Guard Jason Kidd wechselte zusammen mit Malik Allen und Antoine Wright zum Team aus Dallas. Trenton Hassell,, DeSagana Diop, Maurice Ager, Keith Van Horn, Devin Harris und drei Millionen Dollar verließen dafür die Mavericks in Richtung New Jersey Nets.
Der Deal drohte zwischenzeitlich zu platzen, als der eigentlich für den Wechsel vorgesehene Devean George eine Klausel in seinem Vertrag ausnutzte, um gegen den Trade sein Veto einzulegen. Die Verantwortlichen bei Dallas fanden dennoch einen Weg, das Ganze über die Bühne zu bringen. Dieses Mal ohne Beteiligung von George, der sich mit seiner Aktion ziemlich unbeliebt gemacht hat.

Kidd also jetzt bei den Dallas Mavericks, wie vertragen sich Team und Spieler bisher?
Das erste Spiel verheißt nichts Gutes: 93:104 für die New Orleans Hornets. Kidds Pässe sehen schick aus, aber kommen nicht an. Nach diesem Ergebnis dürfte einigen Entscheidungsträgern mulmig geworden sein. Schließlich hat man die halbe Mannschaft für den immerhin schon 35jährigen Point Guard ausgewechselt, wenn diesem jetzt eine längere Formschwäche bevorsteht, könnte sich der Trade im Nachhinein als schwarzer Tag in der Geschichte des Teams erweisen.

Kidd selbst sprach von einer Einfühlungsphase, er müsse erst “das richtige Gefühl bekommen”. Allzuviel Zeit sollte er dieser Phase nicht widmen, auch wenn sein Platz im Team fürs erste gesichert sein dürfte.

Hier sind noch ein Pass und ein Mix von Kidd, wenn er zu der Form zurückfindet, braucht man sich sicher keine Sorgen zu machen…


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Dallas Heimstätte - American Airlines Center

Nachdem die Dallas Mavericks im alten Jahr etwas schwächelten, können sie im Jahr 2008 bisher voll überzeugen.

Am Sonntag konnten die L.A Clippers mit 95:94 besiegen, wobei aber das Team vom deutschen Superstar Dirk Nowitzki fast die gesamte Spieldauer über zurücklag und erst in den letzten Minuten dank eines 3-Punkte Wurfes von Jerry Stackhouse sich den Sieg sichern konnten. Damit hat Dallas zuletzt sieben Spiele in Folge gewonnen und rangiert in der Gesamttabelle auf Platz drei der NBA. Nowitzki, der in den letzten Partien immer der Matchwinner oder der Punktbeste seines Teams war, agierte gegen die Clippers solide. Inzwischen hat man sogar das Team der San Antonio Spurs überholt, die allerdings zwei Matches weniger absolviert haben.

In dieser Saison überraschen konnten die Detroit Pistons, die vor dieser Saison keiner so richtig auf dem Zettel hatte. In der momentanen Zwischenbilanz liegen die Pistons auf Platz zwei der NBA und auf Platz eins in der Central-Division. In der vergangenen Nacht jedoch blamierte sich das Team aus Detroit bis auf die Knochen, denn man verlor mit der schlechtesten Offensiv-Leistung dieser Saison mit 65:89 gegen die New York Knicks. Die Knickerbockers aus Big Apple besitzen zwar eines der teuersten Teams der NBA, agieren aber in dieser Saison unter ihren Möglichkeiten und liegen momentan mit nur zehn Siegen auf dem letzten Platz Atlantic Division.

Überzeugen in den letzten Spielen konnten auch die L.A. Lakers, die sechs Spiele in Folge gewinnen konnten, sowie die Utah Jazz, die ihre letzten drei Matches für sich entscheiden konnten. Ganz finster sieht es für Miami und Seattle aus. Miami verlor zehn Partien und Seattle sechs Partien in Serie. Die Play-Offs werden in diesem Jahr wohl ohne die beiden Traditionsmannschaften stattfinden.


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