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Celtics vorne – Wizards verkürzen

Autor: Robert
abgelegt in: Playoffs

Die Boston Celtics haben das fünfte Spiel gegen die Atlanta Hawks mit 110:85 gewonnen und führen in der Best-of-Seven-Serie mit 3:2. Damit braucht das beste Team der Regular Season nur noch einen Erfolg um in die nächste Runde einzuziehen.

Butler (l.) führte seine Wizards zum Erfolg über James (m.) und Co. © flickr / Scott Ableman

Nachdem Boston überraschenderweise die letzten beiden Spiele bei den Hawks verloren hat, setzte sie wieder ein Zeichen. Dabei sorgte vor allem das Dreigestirn Paul Pierce (22 Punkte), Kevin Garnett (20 Punkte) und Ray Allen (19 Punkte) für klare Verhältnisse. Bei den Hawks enttäuschte dagegen Star-Spieler Mike Bibby. Der Point Guard konnte nach seiner guten Vorstellung im letzten Vergleich (18 Punkte) nicht an seine Leistung anknüpfen. Am Ende hatte Bibby magere sechs Punkte und einen Assist zu verzeichnen.

Rivers fordert Auswärtssieg
Ein Glück für die Hawks, dass die Serie nun wieder in die Heimat geht. Angesichts der letzen beiden Pleiten in Atlanta nimmt nun auch Doc Rivers sein Team in die Pflicht. “Wir haben immer noch kein Auswärtsspiel gewonnen. Wir müssen es schaffen, wir müssen es jetzt am Freitag in Atlanta schaffen. Aber das können wir nur, wenn wir so spielen wie heute”, sagte der Celtics-Coach.

Hier das Spiel in der Zusammenfassung:

Wizards wieder im Rennen
Die Washington Wizards schöpfen dagegen im Playoff-Rennen wieder neue Hoffnung. Durch den 88:87-Auswärtserfolg bei den Cleveland Cavaliers konnten die Wizards in der Serie auf 2:3 verkürzen. Held des Abends war Caron Butler. Er erzielte den entscheidenden Korb 3,9 Sekunden vor dem Ende und hatte insgesamt 32 Punkte zum Sieg seines Teams beigesteuert. Zwar hatte auf der anderen Seite LeBron James (34 Punkte, zehn Rebounds) noch die Möglichkeit mit einem Buzzer-Beater für einen Sieg der Cavs zu sorgen, doch sein Wurf verfehlte den Korb.

Butler hypnotisiert den King
Vielleicht verfügt Butler zusätzlich über hypnotische Fähigkeiten. Denn bevor King James zum letzten Wurf ansetze hat er ihm noch etwas zugeflüstert. “Ich habe ihm gesagt, dass er verschießen soll, die Serie wieder spannend machen und nach D.C. bringen soll”, sagte Butler.

Hier das Spiel in der Zusammenfassung:


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Die Atlanta Hawks erweisen sich als ein überraschend schwerer Gegner für die Boston Celtics. Das beste Team der Regular Season verlor auch das zweite Gastspiel in der Philips Arena. Diesmal gewannen die Hawks mit 97:92 und konnten in der Best-of-Seven-Serie zum 2:2 ausgleichen.

Das Spiel in der Zusammenfassung:

Joe Johnson erzielte 35 Punkte für die Hawks, 20 davon im entscheidenden letzten Viertel. Joe Smith legte 28 Punkte oben drauf und sicherte sich sechs Rebounds. Die Celtics hatten in Ray Allen (21 Punkte, zwei Rebounds, vier Assists) ihren besten Spieler. “Wir haben unseren Heimvorteil genutzt. Jetzt müssen wir irgendwie einen Sieg in Boston einfahren”, hofft Johnson.

Pistons schaffen das 2:2
Auch die Detroit Pistons konnten gegen die Philadelphia 76ers zum 2:2 ausgleichen. In Philly siegte das zweitbeste Team im Osten dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang mit 93:84. Zur Pause lagen die Pistons noch mit zehn Punkten zurück, dann schalteten sie jedoch ein paar Gänge hoch. Das dritte Viertel ging mit 34:16 an die Gäste, bei denen Tayshaun Prince 23 Punkte erzielte und nur einen Wurf aus dem Feld verfehlte. Auch Billups (18 Punkte) und Rasheed Wallace (20 Zähler, zehn Rebounds) steigerten sich nach schwacher erster Hälfte. “Jeder weiß, dass wir stark sind, wenn wir unter Druck stehen”, sagte All-Star Chauncey Billups. Für die 76ers traf Thaddeus Young mit 15 Zählern am besten.

Hier das Spiel in der Zusammenfassung:


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Mit dem 4:0-Sweep gegen die Atlanta Hawks wird es nichts mehr. Die Boston Celtics mussten sich beim krassen Außenseiter in Atlanta mit 93:102 geschlagen geben und liegen in der Best-of-Serie “nur” noch 2:1 in Führung.

Josh Smith führte die Hawks zum Sieg gegen die Celtics  flickr / g92315034

“Man konnte den Hawks anmerken, dass sie diesen Erfolg mehr wollten als wir”, sagte Celtics-Center Kendrick Perkins. Auch das Double-Double von Kevin Garnett mit 32 Punkten und zehn Rebounds konnte die Pleite nicht verhindern. Zu geschlossen wirkte die Vorstellung der Hawks, bei denen alle fünf Starter zweistellig punkten konnten.

Herzrasen bei Smith
Über die meisten Punkte für das Team aus Georgia durfte sich Josh Smith freuen. Er kam auf 27 Punkte und jubelte entsprechend nach dem Spiel. “Ich wollte der Stadt Atlanta etwas zum Feiern geben”, sagte Smith. “Mein Herz raste, so aufgeregt war ich.”

Hier das Spiel in der Zusammenfassung:

King James führt Cavs zum Sieg
Dagegen haben die Cleveland Cavaliers einen riesigen Schritt Richtung nächste Runde geschafft. Durch den knappen 100:97-Erfolg bei den Washington Wizards fehlt dem Team um Superstar LeBron James nur noch ein Sieg (3:1) fürs Weiterkommen. King James war dabei mit 34 Punkten einmal mehr der Sieggarant für die Cavs, die am Mittwoch in heimischer Halle den Sack zu machen können. Für die Wizards traf Antawn Jamison mit 23 Punkten am häufigsten. Die Vorentscheidung fiel dabei im zweiten Viertel, welches die Celtics mit 30:16 für sich entscheiden konnten.

Aber auch die Orlando Magic stehen vor dem Sprung in die zweite Runde. Das Team aus Florida gewann dank 27 Zähler von Rashard Lewis bei den Toronto Raptors mit 106:94 und liegt in der Best-of-Seven-Serie mit 3:1 vorne.


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Die beiden Topteams in der Eastern Confercene dürfen sich über Siege freuen. Während die Boston Celtics beim 96:77-Erfolg gegen die Atlanta Hawks weiter Richtung Viertelfinale spazieren, konnten sich die Detroit Pistons dank des 105:88 gegen die Philadelphia 76ers von der Auftaktpleite rehabilitieren.

Die Boston Celtics können schon Mal für die nächste Runde planen © flickr / chrisd70

Die Hawks werden gegen Boston wohl nicht über die Rolle des Sparring Partners hinwegkommen. Die Celtics-Defense bot eine effektive Arbeit (passend dazu wurde Kevin Garnett die Trophäe als bester Abwehrspieler der Liga überreicht), so dass kein Atlanta-Akteur mehr als 13 Punkte einfahren konnte. Marvin Williams und Josh Smith waren dabei die Topscorer.

Top-Trio hält sich zurück
Für die Celtics traf der zuvor geehrte Garnett mit 19 Punkten am besten. Zudem pflückte KG zehn Rebounds. Auch Ray Allen (15 Punkte) und Paul Pierce (14 Punkte) konnten sich zurückgehalten um Boston in der Serie mit 2:0 in Führung zu schießen.

Schlechte Aussichten für Hawks
“Wir brauchen unsere Fans jetzt mehr denn je”, klammert sich Atlantas Smith an den letzten Strohhalm. Die nächsten beiden Duelle finden in der Halle der Hawks statt, doch ob es was nützt, darf mehr als bezweifelt werden. Zum Einen können die Hawks den Celtics lange nicht das Wasser reichen und zum Anderen hat Boston die bisherigen fünf Duelle stets für sich entschieden. Von ein bisschen Ergebnismakulatur darf aber durchaus geträumt werden.

Hier das Spiel in der Zusammenfassung:

Detroit gleicht aus
Dagegen können die Pistons wieder durchschnaufen. Nachdem die 76ers das erste Treffen mit 90:86 gewinnen konnten, zogen sie diesmal beim 105:88-Erfolg der Pistons den Kürzeren. Somit steht es in der Best-of-Seven-Serie 1:1.

76ers enttäuschen
Bester Werfer für Detroit war Richard Hamilton mit 20 Punkten. Rasheed Wallace, Antonio McDyess und Tayshaun Prince hatten je 16 Zähler. Die geschlossene Mannschaftsleistung war der Schlüssel zum Erfolg. “Wir haben die richtige Reaktion gezeigt”, freute sich Detroit-Coach Flip Saunders. Die 76ers enttäuschten dagegen. Vor allem die Starting Five blieb blass, so dass Philys Reservist Louis Williams mit 17 Punkten erfolgreichster Werfer war. “Das waren die Pistons, die wir erwartet haben”, sagte Guard Andre Iguodala, der seinerseits mit vier Punkten auch hätte im Bett bleiben können.

Hier das Spiel in der Zusammenfassung:


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Na, was ist denn das? Offenbar haben die so übermächtig wirkenden Boston Celtics ihren Angstgegner gefunden. Der Ligaprimus der NBA kassierte zum dritten Mal in Folge eine Pleite gegen die Washington Wizards.

Die Boston Celtics haben in den Washington Wizards ihren Angstgegner gefunden © flickr / joseph j dangelo

Diesmal mussten sich die “Kelten” bei den Wizards mit 95:109 geschlagen geben. Damit ist Washington neben den Orlando Magic das einzige aller 32 Teams, das gegen Boston eine positive Bilanz vorzuweisen hat.

Washington ist gerüstet
Die Celtics reisten mit einer sechs-Spiele-währenden-Siegesserie nach Washington und boten mit ihrem Supertrio Garnett/Allen/Pierce so ziemlich das Beste auf, was sie zu bieten. Zuletzt hatte Celtics-Coach Doc Rivers seinem Dreigestirn öfter mal eine Verschnaufpause im Hinblick auf die Playoffs gegönnt. Doch scheinbar wollte Boston die Schmach der letzten Pleiten gegen die Wizards ausmerzen. Aber der Schuss ging nach hinten los.

Angeführt vom zuletzt angeschlagenen Antawn Jamison, der sich nach seiner Schulterverletzung mit starken 27 Punkten und elf Rebounds zurückmeldete, hatte Washington das bessere Ende für sich. “Die Bilanz gegen Boston sagt einiges über die Qualitiät unseres Teams aus”, sagte Jamison. “Falls wir in den Playoffs aufeinandertreffen sollten, wissen wir wie man die Celtics schlagen kann.”

Das Spiel in der Zusammenfassung:

Wiedersehen in den Playoffs?
Nach aktuellem Stand der Dinge würden sich beide Teams im Eastern-Conference-Halbfinale wiedersehen. Die Wizards (41:37) rangieren auf Platz fünf, während Boston (62:16) unangefochten Erster im Osten bleibt. Bei der Pleite in Washington waren Paul Pierce mit 28 Punkten und Kevin Garnett mit 22 Punkten die gefährlichsten Celtics-Akteure.

Aber auch der zweitplazierte im Osten musste eine Niederlage einstecken. Die Detroit Pistons zogen bei den Philadelphia 76ers mit 94:101 den Kürzeren.


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Kevin Garnett hat mit den Celtics in der Eastern Conference leichtes Spiel © flickr / themikelee

Ach, wie langweilig geht es an der Spitze der Eastern Conference zu. Die Boston Celtics feierten durch das 92:77 gegen die Indiana Pacers den 60. Saisonsieg und untermauern ihre absolute Vormachtstellung im Osten.

Das Team um Superstar Kevin Garnett hat nun sieben Siege Vorsprung vor den zweitplazierten Detroit Pistons (53:21). Dahinter folgen dann irgendwann die Orlando Magic (47:28). Die Pacers (31:44), die nur noch minimale Chancen auf die Playoffs haben, hatten den Celtics nichts entgegenzusetzen.

Frühe Entscheidung
Bereits zur Halbzeit war die Partie quasi entschieden. 49:30 hieß es nach 24 Spielminuten. Der Vollständigkeit halber noch ein paar statistische Werte. Kevin Garnett war mit 20 Punkten der Topscorer auf dem Parkett. Paul Pierce (13) und Ray Allen (15) trafen ebenfalls zweistellig.

Nur zur Erinnerung: Die Bilanz der Celtics aus der vergangenen Saison lautete 24:58!

Ein paar Ausschnitte des Spiels:

Kampf im Westen
Während sich im Osten an der Spitze herzlich wenig tut, geht das Hauen und Stechen im Westen munter weiter. Dabei haben sich die New Orleans Hornets (52:22) die Führung von den San Antonio Spurs (52:23) zurückgeholt. Die leidgeprüften Miami Heat rutschten gegen die „Hornissen“ eher die Rolle eines Sparring-Partner und kassierten in heimischer Halle eine 77:106 Packung. Die meisten der 106-Hornets-Punkte erzielte David West. Der Power Forward markierte 22 Zähler. Center Tyson Chandler folgte mit 20 Punkten.

Etwas mehr Mühe hatten derweil die L.A. Lakers. Die Kalifornier behielten gegen die Portland Trail Blazers mit 104:91 die Oberhand. Dabei feierte Paul Gasol nach fast dreiwöchiger Verletzungspause sein Comeback und verbuchte insgesamt zehn Punkte, sechs Rebounds und sieben Assists. Topscorer wurde aber erneut Kobe Bryant. 41 Zähler für den Shooting Guard. Die Lakers (51:24) behaupten Rang drei in der Western Conference.

Hier die Zusammenfassung des Lakers-Spiels:


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Shaquille O’Neal verbuchte 16 Zähler © flickr / ohead*

Die Phoenix Suns sind um eine Erkenntnis reicher. Nachdem sich das Team aus Arizona vor zwei Tagen eine 105:110-Pleite bei den Detroit Pistons einfing, verloren sie nun gegen den NBA-Spitzenreiter. Bei den Boston Celtics gingen die Suns mit 97:117 unter.

“Gegen die beiden Teams muss man einfach verdammt nah am perfekten Basketball spielen, um zu gewinnen. Und wir haben es ganz einfach nicht getan”, analysierte Suns-Center Shaquille O’Neal nach den beiden Duellen gegen die Topteams aus dem Osten.

Entscheidung im dritten Viertel
Kevin Garnett wechselte von den Minnesota T-Wolves nach Boston © flickr / yadam84Die Celtics sind ihrerseits nach zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und führen die Tabelle der Eastern Conference souverän mit 56 Siegen bei 15 Niederlagen an. Die Pistons, die bei den Toronto Raptors mit 82:89 unterlagen, bleiben Zweiter (50:21).

Die Vorentscheidung im Spiel gegen Phoenix fiel dabei im dritten Viertel. Nachdem sich beide Teams beim Stande von 57:57 in die Kabine verabschiedeten, konnten sich die Celtics dank eines Zwischenspurtes mit zehn Punkten absetzen. Als Paul Pierce die Führung dank eines vier-Punkte-Spiels auf 89:75 zu Beginn des letzten Abschnitts ausbaute, war das Spiel entschieden.

Garnett verändert Spielkultur
Kevin Garnett war bei den “Kelten” mit 30 Punkten der beste Akteur. “Das Gesicht der Celtics hat sich komplett verändert, seit er hier ist. Er hat die ganze Spielkultur geändert. Damit hätten wir nicht gerechnet”, sagte Team-Kollege Paul Pierce (27 Punkte).

Phoenix liegt in der eng umkämpften Western Conference auf Rang fünf und hatte in Amare Stoudemire (32 Punkte) den treffsichersten Akteur.

Die Heimstätte der Hawks: die Philips Arena © flickr / FLC

Hawks behaupten 8. Platz
Die Atlanta Hawks konnten derweil den begehrten achten Platz im Osten verteidigen. Die Mannschaft aus dem Bundesstaat Georgia setzte sich gegen die Milwaukee Bucks mit 115:96. Doch trotz des Siegs und den Niederlagen zweier Konkurrenten gab es für die Hawks eine negative Nachricht: Mike Bibby verletzte sich am Daumen und musste die Begegnung vorzeitig beenden.

Die Konkurrenten Chicago Bulls (99:121 in Philadelphia) und Indiana Pacers (117:124 bei den New Jersey Nets) dürften sich nach der 43. Saisonniederlage aus dem Playoff-Rennen verabschiedet haben. Einzig die Nets (31:41) sitzen den Hawks (31:40) noch dicht im Nacken.


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