Die Fan-Abstimmung für das All-Star-Game am 15 Februar in Phoenix ist beendet. Während Dirk Nowitzki erneut in die Röhre schaut, sorgte Dwight Howard von den Orlando Magic für einen neuen Rekord.
Die Zuschauer wählten Online die jeweilige Starting-Five der West- und Ost-Teams. Dabei hatte Nowitzki in der Endabrechnung keine Chance. Der Superstar, der es eigentlich schon längst verdient hätte, musste sich auf der Forward-Position mit dem 6. Platz begnügen. Insgesamt erhielt der 30-Jährige 1.107.926 Stimmen. weiterlesen »
Natürlich ist das All-Star Game zwischen den Teams aus der Eastern und der Western Conference der absolute Höhepunkt des Wochenendes, aber beim Slam Dunk Contest wird erst richtig deutlich, warum der Basketball in der NBA zu faszinierend und spektakulär ist.
Den Contest in diesem Jahr gewann Dwight Howard von den Orlando Magic und dies zu Recht (siehe Video). Angetreten waren unter anderem Jamario Moon von den Toronto Raptors, der am Ende Dritter wurde, Gerald Green von Minnesota Timbawolfes (2.) und eben jener Dwight Howard.
Dabei sprühten insbesondere Howard und Titelverteidiger Green vor Kreativität. So ließ Green ein kleines Törtchen mit einer Kerze auf dem Ring deponieren und blies diese vor dem Dunking noch gekonnt aus. Der absolute Höhepunkt war jedoch Howards Auftritt als Superman, wo er sich von einem Mitspieler hinter dem Brett den Ball zuspielen ließ und diesen dann quasi im Fliegen im Korb versenkte – das Publikum kreischte vor Begeisterung. Da wollte Green nicht nachstehen und stopfte einen Ball nach einem Zuspiel spektakulär in Korb, allein der Showeffekt war bei Howard höher und das ist es, was zählt. Und das Howard über gute Koordinationsfähigkeiten verfügte, zeigte beim anschließenden Versuch. Mit der rechten Hand warf er Richtung des Korbes, tippte ihn mit der linken Hand noch einmal gegen das Brett, um ihn schließlich mit Rechts zu versenken.
Das brachte ihn schließlich den Sieg im Slam Dunk Contest! Unglaublich!
Angeführt von einem überragenden LeBron James besiegte der Osten das Team aus dem Westen um den Deutschen Dirk Nowitzki mit 134:128. Noch im Vorjahr musste die als schwächer eingestufter Eastern Conference eine bittere 132:153-Schlappe einstecken.
Angespornt von diesem Debakel gaben sich die Spieler aus dem Osten schon vor dem Sportereignis des Jahres in NBA kämpferisch. „Sie haben uns im Vorjahr ganz schön vermöbelt, das wollten wir ihnen diesmal nicht gestatten. „ so James nach dem Match, bei dem er nach 2006 bereits zum zweiten Mal zum MVP gekürt wurde. Insgesamt erzielte der Superstar der Cleveland Cavaliers 27 Punkte, neun Assists und acht Rebounds und verpasste damit knapp einen Triple-Double. Punktemäßig übertroffen wurde erlediglich von Ray Allen von den Boston Celtics, der auf insgesamt 28 Punkte kam.
Aber Dirk Nowitzki konnte mit neuen persönlichen Rekorden aufwarten, so erzielte der Maverick 13 Punkte und stand immerhin 26 Minuten auf dem Parkett. So lange hatte der „Reservist“ der Western Conference noch nie bei einem Alltar-Game auf dem Feld gestanden. Im Westen machte sich vor allem das Fehlen von Kobe Bryant bemerkbar, der aufgrund einer Handverletzung lediglich zwei Minuten mitwirkte.
Natürlich gaben sich auch zahlreiche Stars wieder einmal die Ehre. Prominester Vertreter beim Allstar-Game in New Orleans war der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger.
Die Wahl der Fans für das All-Star Game in der NBA ist abgeschlossen. Für Dirk Nowitzki bedeutet dies zunächst wieder, auf die noch ausstehende Wahl der Coaches zu warten, um möglicherweise doch daran teilzunehmen, denn bei den amerikanischen Fans steht das „German Wunderkind“ nicht so hoch im Kurs wie andere Akteure.
Im Westen hat es natürlich Kobe Bryant geschafft. Der 29 Jahre alte Guard der Los Angeles Lakers erhielt 2.004.940 Stimmen von den Fans. Angesichts von einem Punkteschnitt von 27,4 pro Spiel und einer Wurfquote von 44,6 Prozent eine durchaus berechtigte Wahl. Ihn unterstützen wird Allen Iversen von den Denver Nuggets. Er erhielt 1.203.152 Stimmen und wusste vor allem durch seine konstante Punkteausbeute (27 Punkte/Spiel) zu überzeugen. Auf der Forward-Position gewann Carmelon Anthony die Wahl. Mit 1.723.701 Stimmen sicherte er sich der 23jährige von den Denver Nuggets die Teilnahme am All-Star Game. Dauergast ist Tim Duncan von San Antonio Spurs beim All-Star Game. Von der überragenden Wurfquote von über 50 Prozent und 11,6 Rebounds versprechen sich Fans ein Feuerwerk des amtierenden Meisters. Die Centerposition wird Yao Ming von Houston Rockets besetzen. Der Chinese ist inzwischen in den USA ähnlich populär wie in seinem Heimatland, wo Ming uneingeschränkten Kultstatus genießt.
Die Eastern Conference schickt Dwyane Wade ins Rennen. Zwar spielen die Miami Heat eine miserable Saison, aber an Wade kann es nicht liegen, denn er erzielte im Schnitt 25 Punkte und lieferte 6,8 Assists. Jason Kidd ist so etwas wie der Veteran im Osten. Mit seinen 34 Jahren besitzt der Guard von den New Jersey Nets überragende Führungsqualitäten und liefert im Schnitt mehr als zehn Assists. Mit 2.108.831 Stimmen belegt LeBron James von den Cleveland Cavaliers einen der vorderen Plätze bei der Fanwahl. 29,5 Punkte steuert der 23jährige regelmäßig zum Erfolg seiner Mannschaft bei. Absoluter Fan-Liebling ist aber Kevin Garnett vom Überraschungsteam der Boston Celtics, 2.399.148 Stimmen erhielt der Forward von Fans. Die ersten Fünf vervollständigt Dwight Howard von den Orlando Magic. Seine Bilanz mit einer Wurfquote von 59,6 Prozent und 14,9 Rebounds begeisterte die Fans der Eastern Conference.
Die Coaches der beiden Teams bestimmen aber noch sieben weitere Spieler pro Mannschaft, die dann am All-Star Game teilnehmen werden. Da Dirk Nowitzki ein hohes Ansehen bei der Trainern genießt, ist es sehr wahrscheinlich, dass er auf diesem Weg sich die Teilnahme sichert.
All- Star- Game- 2007- Mix
Am 17. Februar werden die Basketball-Fans in den USA wieder einmal Kopf stehen, denn beim NBA All-Star Game 2008 treffen wieder einmal die besten Spieler der NBA beim Duell der Eastern gegen die Western Conference aufeinander.
Austragungsort des diesjährigen All-Star Games wird New Orleans sein. Die Starting Five der jeweiligen Conference-Teams wird per Fan-Voting ermittelt, die Fans dürfen jeweils zwei Guards, zwei Forwards und einen Center aus den Teams auswählen – die Spieler mit den meisten Stimmen werden dann am Anfang des All-Star Games auf dem Parkett stehen. Wenn die Wahl der Fans abgeschlossen ist, dürfen die 30 Headcoaches der NBA-Teams sieben weitere Spieler je Conference für das Match bestimmen, wobei fünf positionsgebunden und zwei frei wählbar sind. Durch die Wahl der Headcoaches wird vermieden, dass sehr gute Spieler außen vor bleiben, weil sie sich aufgrund ihrer unspektakulären keine große Fanakzeptanz besitzen. Als Trainer werden die Headcoaches bestimmt, die mit ihren Teams unmittelbar vor dem All-Star Game die jeweilige Conference anführen.
Das gesamte Wochenende wird aber mit spektakulären Veranstaltungen abgerundet, wobei das eigentliche Spiel dann der Höhepunkt am Sonntag ist. Im Vorfeld finden unter anderem ein Slam-Dunk-Contest, ein Three-Point-Shoutout, eine Rookie-Challange sowie ein Celebrity-Game statt. Für das Celebrity-Game (Prominentenspiel) zerreißen sich viele Stars, um einmal dabei gewesen zu sein.
Nach dem Spiel wird noch der MVP des All-Star Games bekanntgegeben, neben dem MVP der der gesamtem Saison eine der höchsten Auszeichnungen. Im vergangenen Jahr konnte Dirk Nowitzki die Trophäe als MVP der Saison in Empfang nehmen.
Neben dem Super-Bowl, der immer am ersten Februar-Wochenende statt findet, ist das NBA All-Star Game eines der größten Sportereignisse des Jahres in den USA. Die Preise für die Karten schießen auf dem Schwarzmarkt in enorme Höhen, die Fans sind elektrisiert und sitzen zu Millionen vor den Fernsehbildschirmen.