Im American Airlines Center gibt es für die Gegner der Dallas Mavericks derzeit nichts zu holen. Diese Erfahrung mussten auch die Chicago Bulls machen. Die Texaner siegten souverän mit 102:94 und feierten ihren elften Heimsieg in Folge.
Dabei unterstrich Dirk Nowitzki erneut seine gute Form. Mit 29 Punkten und zehn Rebounds war der Deutsche bester Akteur auf dem Parkett. Auch Jason Kidd durfte sich über ein gelungenes Heimdebüt freuen. Am Ende standen für den Point Guard elf Punkte, neun Rebounds und acht Assists zu Buche.
“Ich bin glücklich, zu Hause zu sein. Hier hat alles angefangen”, meinte Kidd, der bereits vor elf Jahren in Dallas gespielt hat. “Es ist immer mit etwas Nervenanspannung verbunden, wenn man zurückkommt. Ich bin so glücklich, diese Chance zu haben, noch mal für dieses Team zu spielen. Ich wollte einfach nur eine gute Vorstellung liefern.” Das ist Kidd ohne Zweifel gelungen.
Aber auch bei Mavericks-Coach Avery Johnson kam nach dem dritten Sieg in Folge Freude auf. “Das Zuschauen hat wirklich Spaß gemacht. Wir waren nie gut im Passspiel, aber wir versuchen jetzt, das zu verbessern. Das gefällt mir.”
Auch die geschlossene Mannschaftsleistung seines Teams, dürfte Johnson gefallen haben. Mit Jerry Stackhouse (23 Punkte), Josh Howard (16) und Jason Terry trafen drei weitere Mavericks-Spieler zweistellig. Dallas bleibt mit einer Bilanz von 38:19 in der Western Conference an Spitzenreiter Los Angeles Lakers (39:17) dran und hat nur einen Sieg weniger auf dem Konto als die Kalifornier.
Sieg Nummer 39 soll in der Nacht zum Freitag folgen. Dann müssen die Mavericks zum Dauerrivalen San Antonio Spurs reisen.
Hier das Spiel der Mavericks gegen die Bulls in der Zusammenfassung:
Jason Kidd scheint bei den Dallas Mavericks angekommen zu sein. Beim 99:83-Erfolg der Texaner bei den Minnesota Timberwolves glänzte der Point Guard mit 17 Assists.
Auch Dirk Nowitzki bot eine souveräne Vorstellung und war mit 29 Punkten Topscorer auf dem Parkett.
“Manchmal glaubst du, Jasons Pässe können niemals ankommen, so abenteuerlich sind sie”, staunte Nowitzki nach dem Pflichtsieg gegen das schlechteste Team in der Western Conference.
Dabei konnten die Timberwolves das Spiel lange offen gestalten. Zu Beginn des letzten Drittels stand es noch 71:71, bevor die Mavs einen Gang höher schalteten und den letzten Spielabschnitt mit 28:12 für sich entscheiden konnten.
Bei Dallas, die nun eine Bilanz von 37:19 vorweisen, erzielte Jason Terry 20 Punkte, Josh Howard kam auf 14 Zähler.Für Minnesota geht es dagegen weiter bergab. Das Team von Coach Randy Wittman kassierte die siebte Pleite in den vergangenen acht Partien. Beste Akteure waren Al Jefferson (22 Punkte) und Rashad McCants (17 Punkte).
“In der Verteidigung waren wir lange sehr solide, aber nach dem wir leichte Körbe nicht verwandelt haben, waren wir konsterniert”, erklärte Coach Wittman die Gründe für die Niederlage.
Nach drei Auswärtsspielen freut sich Kidd derweil auf sein erstes Spiel vor heimischer Kulisse. Gegner in der Nacht zu Dienstag werden dann die Chicago Bulls sein.
Hier noch eine kleine Zusammenfassung vom Auftritt der Mavericks in Minnesota…
Die Dallas Mavericks sind in Deutschland dank des populären Power Forward Dirk Nowitzki auch dem NBA- Laien ein Begriff: Jetzt haben sie einen Deal abgeschlossen, der für einiges Aufsehen sorgte.
Point Guard Jason Kidd wechselte zusammen mit Malik Allen und Antoine Wright zum Team aus Dallas. Trenton Hassell,, DeSagana Diop, Maurice Ager, Keith Van Horn, Devin Harris und drei Millionen Dollar verließen dafür die Mavericks in Richtung New Jersey Nets.
Der Deal drohte zwischenzeitlich zu platzen, als der eigentlich für den Wechsel vorgesehene Devean George eine Klausel in seinem Vertrag ausnutzte, um gegen den Trade sein Veto einzulegen. Die Verantwortlichen bei Dallas fanden dennoch einen Weg, das Ganze über die Bühne zu bringen. Dieses Mal ohne Beteiligung von George, der sich mit seiner Aktion ziemlich unbeliebt gemacht hat.
Kidd also jetzt bei den Dallas Mavericks, wie vertragen sich Team und Spieler bisher?
Das erste Spiel verheißt nichts Gutes: 93:104 für die New Orleans Hornets. Kidds Pässe sehen schick aus, aber kommen nicht an. Nach diesem Ergebnis dürfte einigen Entscheidungsträgern mulmig geworden sein. Schließlich hat man die halbe Mannschaft für den immerhin schon 35jährigen Point Guard ausgewechselt, wenn diesem jetzt eine längere Formschwäche bevorsteht, könnte sich der Trade im Nachhinein als schwarzer Tag in der Geschichte des Teams erweisen.
Kidd selbst sprach von einer Einfühlungsphase, er müsse erst “das richtige Gefühl bekommen”. Allzuviel Zeit sollte er dieser Phase nicht widmen, auch wenn sein Platz im Team fürs erste gesichert sein dürfte.
Hier sind noch ein Pass und ein Mix von Kidd, wenn er zu der Form zurückfindet, braucht man sich sicher keine Sorgen zu machen…
Natürlich ist das All-Star Game zwischen den Teams aus der Eastern und der Western Conference der absolute Höhepunkt des Wochenendes, aber beim Slam Dunk Contest wird erst richtig deutlich, warum der Basketball in der NBA zu faszinierend und spektakulär ist.
Den Contest in diesem Jahr gewann Dwight Howard von den Orlando Magic und dies zu Recht (siehe Video). Angetreten waren unter anderem Jamario Moon von den Toronto Raptors, der am Ende Dritter wurde, Gerald Green von Minnesota Timbawolfes (2.) und eben jener Dwight Howard.
Dabei sprühten insbesondere Howard und Titelverteidiger Green vor Kreativität. So ließ Green ein kleines Törtchen mit einer Kerze auf dem Ring deponieren und blies diese vor dem Dunking noch gekonnt aus. Der absolute Höhepunkt war jedoch Howards Auftritt als Superman, wo er sich von einem Mitspieler hinter dem Brett den Ball zuspielen ließ und diesen dann quasi im Fliegen im Korb versenkte – das Publikum kreischte vor Begeisterung. Da wollte Green nicht nachstehen und stopfte einen Ball nach einem Zuspiel spektakulär in Korb, allein der Showeffekt war bei Howard höher und das ist es, was zählt. Und das Howard über gute Koordinationsfähigkeiten verfügte, zeigte beim anschließenden Versuch. Mit der rechten Hand warf er Richtung des Korbes, tippte ihn mit der linken Hand noch einmal gegen das Brett, um ihn schließlich mit Rechts zu versenken.
Das brachte ihn schließlich den Sieg im Slam Dunk Contest! Unglaublich!
Angeführt von einem überragenden LeBron James besiegte der Osten das Team aus dem Westen um den Deutschen Dirk Nowitzki mit 134:128. Noch im Vorjahr musste die als schwächer eingestufter Eastern Conference eine bittere 132:153-Schlappe einstecken.
Angespornt von diesem Debakel gaben sich die Spieler aus dem Osten schon vor dem Sportereignis des Jahres in NBA kämpferisch. „Sie haben uns im Vorjahr ganz schön vermöbelt, das wollten wir ihnen diesmal nicht gestatten. „ so James nach dem Match, bei dem er nach 2006 bereits zum zweiten Mal zum MVP gekürt wurde. Insgesamt erzielte der Superstar der Cleveland Cavaliers 27 Punkte, neun Assists und acht Rebounds und verpasste damit knapp einen Triple-Double. Punktemäßig übertroffen wurde erlediglich von Ray Allen von den Boston Celtics, der auf insgesamt 28 Punkte kam.
Aber Dirk Nowitzki konnte mit neuen persönlichen Rekorden aufwarten, so erzielte der Maverick 13 Punkte und stand immerhin 26 Minuten auf dem Parkett. So lange hatte der „Reservist“ der Western Conference noch nie bei einem Alltar-Game auf dem Feld gestanden. Im Westen machte sich vor allem das Fehlen von Kobe Bryant bemerkbar, der aufgrund einer Handverletzung lediglich zwei Minuten mitwirkte.
Natürlich gaben sich auch zahlreiche Stars wieder einmal die Ehre. Prominester Vertreter beim Allstar-Game in New Orleans war der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger.
Es scheint wohl die Saison der Jahrzehnte Trades zu werden. Am vergangenen Donnerstag liessen die Phoenix Suns auf einer offiziellen Pressekonferenz in Secaucus (New Jersey) die Bombe platzen. Der mittlerweile 35-jährige Center und viermalige NBA Champion Shaquille O’Neal von den Miami Heat geht im Gegenzug für Shawn Marion und Marcus Banks zum Titelanwärter Phoenix Suns.
Das Shaq immer wieder für eine Überraschung gut ist, weiß mittlerweile jeder NBA Fan. War er doch jahrelang der dominanteste (und furchteinflößendste) Centerspieler, den je ein NBA-Zuschauer gesehen hat. Sei es zu seiner Orlando-Zeit beim Dunking, welcher mal einfach die gesamte Korbanlage zum Zerbersten brach oder im All-Star-Game, wo man ihn des öfteren bei einem Dreierversuch oder Breakdancen erwischt hat. Sein Beruf sieht er weniger als Sportler, mehr als Entertainer und genau dafür liebten und lieben ihn die Fans, wo immer er auch spielte. Orlando, Los Angeles, Miami und nun in Phoenix…”Shaq, you’ve done it again!” (nba.com).
So sehr sich die Fans in Phoenix auch über ihren Neuankömmling freuen, desto geschockter ist die gesamte Sportpresse. Viele Insider glaubten das nach Ende der Saison ebenso das Ende für die Karriere des bald 36-jährigen “Big Aristotle” gekommen sei. Zugegeben, als mich die Nachricht ereicht hatte war ich ebenfalls verblüfft, aber geschockt wohl eher nicht. Insgeheim war es doch nur eine Frage der Zeit bis sich was in Miami bewegen wuerde, besser gesagt bis sich Shaq bewegen würde, denn dies kann er gut. Nach seinem fulminanten Einstieg in die NBA bei den Orlando Magic im zarten Alter von 20 Jahren verpflichteten ihn die Lakers. Die Fans empfangen ihn mit offenen Armen, aber skeptisch war man trotzdem, wusste man noch nicht so recht um das Zussamnespiel zwischen Shaq und den damals 18-jährigen Kobe Bryant. Nach zwei erfolglosen Saisons sollten die Fans Zeugen eines der besten NBA Duos aller Zeiten werden. Zusammen holten die beiden 3 NBA-Titel nach Los Angeles. Doch der Medien polarisierende Spaßvogel und der Einzelgänger Kobe Bryant kamen auf dem Feld nicht immer gut aus, außerdem wollten beide gleichermaßen im Spotlight stehen. Die typische “Du ärgerst mich, ich ärgere dich!”-story, bei der Mami früher immer versucht dazwischen zu gehen…Schließlich kam es zu Beleidigungen im Fernsehen und hatte zur Folge das einer der beiden gehen musste. Shaq fiel die Entscheidung damals relativ leicht L.A. zu verlassen, war er doch der erfahrenere, der Große, der Liebling der Medien, der “Diesel” und der Diesel weiß, dass er überall Erfolg haben kann.
Phoenix kann sich freuen, wenn Shaq wieder seinen Dieselmotor auf Fahrt bringt, kann er Spiele allein entscheiden.
Hier mal ein kleines Video über die hoffentlich bald wiederkehrende Dieselpower
In Miami war er ebenso Showact wie in L.A. und die Fans wollten ihn. Auf den damaligen MTV Video Music Awards war er das Highlight, nicht weil er ein Award bekam, sondern weil er Laudator war. Angekündigt wurde er jedoch als hätte er alle Awards im Alleingang abgeräumt, aber so ist er halt, der Diesel – Camera, Lights , Action (Der 20 Juli 2004 wurde sogar zum “Shaq Day” erkoren…?!). In Miami hatte er ebenso wie in L.A. die Chance mit einem der talentiertesten Newcomer der Liga zu spielen, diesmal mit Dwyane Wade. Ob dies denn auch gut ausgehen würde, löste viele Bedenken bei den Kritikern aus, doch wurden sie schnell eines Besseren belehrt. Die beiden harmonierten perfekt und holten schließlich den Titel nach Miami. Wieder einmal bewies Shaq, dass er immer noch die Bretter dominieren kann. Nach dem Miami-Hoch kam diese Saison aber auch das absolute Miami-Tief. Miami Heat schlechtestes Team der Liga? Aber sicher, alles ist möglich im Land der unbgerenzten (sportlichen) Möglichkeiten. Wade hatte im Sommer mit einer Operation zu kämpfen und Shaq avancierte vom Bulldozer zum Bankschieber, meist aufgrund von Verletzungsproblemen. Verletzungsprobleme? Shaq? der Mann der mal, erinnern wir uns, folgendes von sich gab: “I’m dominant every night. I come in every night and get beat up. I never make a face when they try to flagrant or hack-a-Shaq me, because I’m not from this planet. Earthlings don’t faze me…”
Dass eine Lösung für das Problem der Heat schnellst möglich gefunden werden musste war allen beteiligten klar. Ein derart mit guten Spielern besetztes Team hat am Ende der Liga überhaupt nichts zu suchen und das war auch klar für den Diesel. Also hiess es mal wieder sich zu bewegen und zwar nach Phoenix. Der Aufschrei bei den Fans und in der Presse war zunaechst relativ gross, stellte man sich doch die Frage wieso ausgerechnet Phoenix, zurueck in den Westen? Die Antwort is jedoch einfach: Zum einen sind die Suns seit Jahren Titelkandidat, spielen den mit Ausnahmen besten Offensivbasketball der Liga, haben es jedoch in den letzten Jahren nie bis in die Finals geschafft -klarer Fall fuer Shaq-Attack! Zum anderen waren schon seit laengerer Zeit Geruechte in den amerikanischen Sportmedien im Umlauf, dass es im Umkleideraum der Suns wohl doch nicht so harmonisch zugeht, wie es auf dem Spielfeld immer aussieht. Shawn Marion soll bekannt sein als Meckerknabe und wohl schon laenger den Wunsch gehabt haben das Team zu verlassen. Ausserdem sind er und Marcus Banks ein perfekter Tausch fuer ein alternden O’Neal.
Was bringen die Veraenderungen fuer das Spiel mit sich? Die Suns sind, wenn Shaq bis zu den Playoffs gesund ist und sich einspielt, mehr Titelkandidat als je zuvor und werden bestimmt nun mit Shaq mehr Spass in der Umkleide haben. Die Miami Heat hingegen haben mit Shawn Marion und Dwyane Wade die Chance wieder ein Offensivduo aufzustellen, um erst einmal aus dem Keller der Tabelle rauszukommen und in den naechsten Jahren wieder Angriff auf die Trophäe zu nehmen.
Am 1. Februar war es offiziell: Pau Gasol wechselt zu den L.A. Lakers. Im Gegenzug dafür bekommen die Memphis Grizzlies den 21 Jahre jungen, immer noch unter seinen Erwartungen spielenden Center Kwame Brown, den selten gesehenen Point Guard Javaris Crittenton sowie zwei Erstrunden “Draft-Picks” (2008 & 2010).
“Deal of the season!” titeln die amerikanischen Sportzeitschriften nach der Bekanntgabe des Gausol-Deals in Los Angeles, wusste man doch in Hollywood und Umgebung schon bereits nach Ende der vergangenen Saison, dass diese Schlagzeile nur eine Frage der Zeit sein wird.
Da hatte nach dem Ausscheiden in der ersten Runde der Playoffs ein gewisser Kobe Bryant dem Lakers Management und den Verantwortlichen eindeutig klar gemacht: “Something has to change…right here, right now!”. Glasklar, wenn dies ein zukünftiges “Hall-of-Fame” Mitglied und ein absoluter Publikumsliebling breit auf ESPN herausposaunt. Das Management stand unter enormen Druck, wollte man Bryant doch auf Lebenszeit bei den Lakers verpflichten. Jedoch wusste man nicht genau wie man das Team um oder mit Kobe Bryant aufbauen soll. Das Management versuchte es, holte den jungen und gehypten Kwame Brown direkt aus der High School aufs NBA-Parkett. Der junge Center hingegen war den Anforderungen und Erwartungen, welche in ihn gesetzt wurden noch lange nicht gewachsen.
Erst in der letzten und der aktuellen Saison blitzt öfter sein starkes Talent unter den Brettern hervor, aber noch nicht genug. Anders sieht es hingegen bei Andrew Bynum aus. Der gerade mal 20 jährige Center trumpft diese Saison mit Statistiken auf, die ihm wohl zum “Most Improved Player”-Titel führen könnten (13 Pkt/Sp und 10 Reb/Sp), wäre da nicht seine erst kürzlich zugezogene Knieverletzung. Bynum fällt damit für mindestens 2 Monate aus und somit fehlt der Antrieb unter den Körben der Lakers.
Ein Ersatz musste schleunigst her, wolle man nicht die Playoffs gefährden, das war allen klar. Schon länger kusierten Gerüchte über mögliche Tradegeschäfte. Oft zu hören waren Namen wie Jason Kidd, dessen Vertrag dei den New Jersey Nets nur noch 1 Jahr läuft und damit ein heißer Kandidat als Assistgeber für Bryant war. Doch mit der Rückkehr von Derek Fisher von den Utah Jazz zu den Lakers hatte man seinen gewünschten Point-Guard bereits gefunden. Ebenso war lange Kevin Garnett im Gespräch, wollte er doch unbedingt nach Ende der letzten Saison die Minnessota Timberwolves verlassen und in ein Gewinnerteam. Mit dem Jahrzehnte-Deal zu den Boston Celtics war dieses Gerücht jedoch auch ausgeräumt. Ein Name blieb jedoch offen: Pau Gasol von den Memphis Grizzlies.
Schon länger stand dieser Name auf der „Wanted“-Liste der Lakers Manager und das hat seine Gründe. Der 27 jährige Spanier spielt vorzugsweise als Forward/Center und schlug in seiner ersten NBA Saison 2000/01 ein wie eine Bombe. Mit über 17 Punkten im Durchschnitt holte er sich den „Rookie of the Year“-Award und konnte damit ein erstes großes Ausrufezeichen setzen. Über die nächsten Jahre hinweg etablierte er sich in Memphis als Teamleader und Kapitän der Mannschaft, die Playofferfolge bleiben jedoch aus. Auch diese Saison konnte der NBA All-Star (2006) und FIBA-Weltmeister (2006) mit über 19 Pkt/Sp. überzeugen. Ebenso interessant für die Lakers sind Gasols Playofferfahrungen, denn in 12 Spielen machte er dort im Durchschnitt 20 Punkte, holte pro Spiel über 6 Rebounds und blocke im Schnitt 1.5 Wurfversuche.
Mit Pau Gasol haben die Lakers die Lücke von Andrew Bynum mehr als geschlossen und die Forderungen der Fans nach einem weiteren offensiven Starspieler erfüllt. Ob Gasol zu den Lakers passt? Theoretisch ja, denn mit Gasol, Fisher, Odom, Bryant und dem hoffentlich bald wieder gesunden Bynum stellen die Lakers ein absolutes Offensivmonster auf. Stellt sich nur die Frage wie die Spieler auf dem Parkett harmonieren und vor allem wie das Zusammenspiel zwsichen Gasol und Kobe laufen wird.
Hier noch die Meinung eines “Spezialisten”
“King” James erobert mit den Cleveland Cavaliers das Staples Center in Los Angeles, stiehlt dem Hausherren Kobe “Mamba” Bryant die Show und zieht mit einem hart erkämpften 98:95 Sieg von dannen.
Lakers vs Cavs, LeBron vs Kobe, Teamplayer vs Egoplayer – es gibt viele Varianten mit denen man diese Begegnung betiteln könnte, aber eines steht fest. Im Duell Los Angeles Lakers gegen Celeveland Cavaliers standen sich zum zweiten mal in dieser Saison die zwei dominantesten Spieler der Welt gegenüber. Bereits in den ersten Minuten war abzusehen, worauf dieses Duell hinauslaufen würde: Wer ist der bessere Leader? Wer kann sein Team pushen und seine Mitspieler besser in Szene setzen? In der ersten Hälfte gelang dies auf jeden Fall “King” James um Längen besser. Ging das erste Viertel noch knapp mit einem Stand von 24:26 an die Lakers, lagen diese zur Halbzeit bereits mit neun Punkten hinten und das zu Recht.
James zu dieser Zeit bereits mit knapp 20 Pkt, dominierte die Offensive der Cavs und holte mit Zydrunas Ilgauskas wichtige Offensiv-Rebounds, um zweite Chancen für ihr Team zu ermöglichen (Ilgauskas: 6 OR, james: 3 OR). Auf der anderen Seite sah man das “typsiche” Bild der Lakers, wie man es so oft in den Saisons 05-06/06-07 gesehen hat. Kobe macht seine Punkte, trifft allen voran seine Jump Shots und Dreier, doch eines bleibt auf der Strecke: sein Team. Die einzigen die im zweistelligen Bereich bei den Lakers punkteten waren Kobe Bryant und Lamar Odom, zu wenig für einen Sieg. Doch genau diese Attitüden schien Kobe in dieser Saison abegelgt zu haben. Mit seinen 26-27 Pkt./Sp. erzielt er im Durchschnitt weniger als in den letzten Jahren, setzte seine Mitspieler diese Saison mit 5.5 Assists pro Spiel gut in Szene und man fängt an zu gewinnen. Plötzlich sind die Lakers ein Team, absoluter Playoff-Kandidat und mit einer starken Bilanz von 28S-15N steht man an 4. Stelle im Westen direkt hinter den Dallas Mavericks.
Doch all das täuschte nicht über die schlechte Leistung der Lakers an diesem Abend hinweg. Im 3. Viertel konnten sie sich wieder knapp die Führung erringen, doch im letzten Viertel sollte sich endgültig zeigen wer das bessere Team ist. Obwohl das Spiel rein Punkte technisch ab diesem Punkt an immer spannend blieb, war James der überlegenere Mann und die Cavs schienen immer einen Schritt voraus zu sein. 14 seiner 41 Pkt erzielte LeBron in diesem Viertel, Bryant 9 seiner 33 Pkt. Entscheidend war hier nicht die Offensive, sondern die Defensive und die beherrschte James im 1 vs. 1 deutlich besser. Er klebte an Kobe Bryant, als gäbe es nichts anderes auf dem Feld und ließ sich kaum aus der Ruhe bringen. Kein Crossover und kein Spin-Move nutzten Kobe, um an ihm vorbei zu kommen. Hinzu kam immer wieder die Doppledeckung durch Ilgauskas oder Hughes, man nam Kobe jeglichen Freiraum. Darum waren seine Wurfqualitäten gefragt, wodurch er letztendlich auf seine 33 Pkt kam. Bei den Lakers verließ man sich, fälschlicher Weise, drei Viertel lang auf eine Zonenverteidigung und stellte erst in den letzten Minuten auf eine Mannverteidigung um, so dass auch hier das Matchup Kobe vs LeBron vorprogrammiert war. Zwar machte Bryant seinen Job gut, doch fand James immer wieder einen Weg zu Punkten und seine Mitspieler in Szene zu setzen, allen voran Larry Hughes und Daniel Gibson. Beide verließen das Feld mit jeweils 16 Punkten, letzterer kam sogar nur von der Bank und bewies allen, dass er es wert war eingewechselt zu werden.
Nach einem engen Schlagabtausch und einem vergegeben Korbleger nach einem offensiven Rebound von Kobe Bryant in den letzten 10 Sekunden gewinnen die Cleveland Cavaliers knapp, aber durchaus verdient mit 98:95. Was bleibt noch zu sagen über das Matchup der beiden dominantesten Spieler der NBA? Nun ja, es war nicht das erwartete Highligh-Spiel â la “Zeig mir den Dunk nochmal in Zeitlupe!”. Im Gegenteil, es war ein sehr duchwachsenenes Spiel, dass durch aggressive Defensive geprägt war und auf mehr beim nächsten Duell hoffen lässt.
Zitat des Spiels: “[...]Come to practice the next day, work hard and get ready for the next game.” -Kobe Bryant, LA Lakers
Eine Zusammenfassung der bisherigen Aufeinandertreffen der beiden Superstars
Die Wahl der Fans für das All-Star Game in der NBA ist abgeschlossen. Für Dirk Nowitzki bedeutet dies zunächst wieder, auf die noch ausstehende Wahl der Coaches zu warten, um möglicherweise doch daran teilzunehmen, denn bei den amerikanischen Fans steht das „German Wunderkind“ nicht so hoch im Kurs wie andere Akteure.
Im Westen hat es natürlich Kobe Bryant geschafft. Der 29 Jahre alte Guard der Los Angeles Lakers erhielt 2.004.940 Stimmen von den Fans. Angesichts von einem Punkteschnitt von 27,4 pro Spiel und einer Wurfquote von 44,6 Prozent eine durchaus berechtigte Wahl. Ihn unterstützen wird Allen Iversen von den Denver Nuggets. Er erhielt 1.203.152 Stimmen und wusste vor allem durch seine konstante Punkteausbeute (27 Punkte/Spiel) zu überzeugen. Auf der Forward-Position gewann Carmelon Anthony die Wahl. Mit 1.723.701 Stimmen sicherte er sich der 23jährige von den Denver Nuggets die Teilnahme am All-Star Game. Dauergast ist Tim Duncan von San Antonio Spurs beim All-Star Game. Von der überragenden Wurfquote von über 50 Prozent und 11,6 Rebounds versprechen sich Fans ein Feuerwerk des amtierenden Meisters. Die Centerposition wird Yao Ming von Houston Rockets besetzen. Der Chinese ist inzwischen in den USA ähnlich populär wie in seinem Heimatland, wo Ming uneingeschränkten Kultstatus genießt.
Die Eastern Conference schickt Dwyane Wade ins Rennen. Zwar spielen die Miami Heat eine miserable Saison, aber an Wade kann es nicht liegen, denn er erzielte im Schnitt 25 Punkte und lieferte 6,8 Assists. Jason Kidd ist so etwas wie der Veteran im Osten. Mit seinen 34 Jahren besitzt der Guard von den New Jersey Nets überragende Führungsqualitäten und liefert im Schnitt mehr als zehn Assists. Mit 2.108.831 Stimmen belegt LeBron James von den Cleveland Cavaliers einen der vorderen Plätze bei der Fanwahl. 29,5 Punkte steuert der 23jährige regelmäßig zum Erfolg seiner Mannschaft bei. Absoluter Fan-Liebling ist aber Kevin Garnett vom Überraschungsteam der Boston Celtics, 2.399.148 Stimmen erhielt der Forward von Fans. Die ersten Fünf vervollständigt Dwight Howard von den Orlando Magic. Seine Bilanz mit einer Wurfquote von 59,6 Prozent und 14,9 Rebounds begeisterte die Fans der Eastern Conference.
Die Coaches der beiden Teams bestimmen aber noch sieben weitere Spieler pro Mannschaft, die dann am All-Star Game teilnehmen werden. Da Dirk Nowitzki ein hohes Ansehen bei der Trainern genießt, ist es sehr wahrscheinlich, dass er auf diesem Weg sich die Teilnahme sichert.
All- Star- Game- 2007- Mix
Amare Stoudemire verhalf den Phoenix Suns mit einer Glanzvorstellung (28 Pkt.) am gestrigen Sonntag Abend zum 116:92 Sieg über die New Jersey Nets und das zum 14. mal in Folge.
Nicht nur die die Kurse an der Wall Street fallen angesichts der allgemeinen Panikmache einer kommenden Rezession in den USA, auch die New Jersey Nets scheinen auf einem Weg des Abstiegs zu sein und die Eigentümer der Mannschaft, darunter ein gewisser “Jay-Z” aka Shawn Carter, sollten sich wohl langsam mal überlegen wie man die Durstsrecke von fünf verlorenen Spielen in Folge beenden kann. Dies hört sich zunächst harmlos an, wären da nur nicht unter diesen Gegnern Mannschaften wie die New York Knicks. Jene sind hinter den überraschend enttäuschenden Miami Heat das zweit schlechteste Team der Eastern Conference und es kommt noch schlimmer. Davor verlor man gegen die L.A. Clippers (12. Rang in der Western Conference)und dann auch noch gegen die Shooting Stars aus Portland.
So war es wohl abzusehen, dass gegen die Phoenix Suns im gestrigen Spiel nicht viel möglich war. Diese sind nämlich derzeit neben den Detroit Pistons das zweit beste Team der gesamten Liga (29S-12N) und bestes Team der Western Conference vor den Dallas Mavericks (27S-12N). Mit einem Punktestand von 35:20 waren bereits nach dem ersten Viertel die Rollen klar verteilt. Immer wieder versuchten die Nets, allen voran Richard Jefferson, die Suns einzuholen, aber 12 Dreier im gesamten Spiel der Suns machten dieses Vorhaben durchaus schwer. Zur Halbzeit konnte Jefferson durch einen erfolgreichen Dreier den Rückstand auf 56-45 verkürzen und man blickte relativ optimistsich auf die zweite Hälfte.
Diese brachte jedoch nicht viel neues. Durch einen erfolgreichen Dreier von Point Guard Jason Kidd konnten die New Jersey Nets nochmals auf 65-56 verkürzen, hier sollte jedoch auch Schluss sein, denn es war "time to shine" für Amare Stoudemire. Dieser erzielte im Alleingang die nächsten zehn Punkte für die Phoenix Suns, darunter ein einhändiger "Ich-lass-dich-im-Keller-verdursten-Dunk!" über Williams. Die Phoenix Suns dominierten über die gesamte Spielzeit hinweg deutlich und "versenken" die Nets mit 116:92. Zwölf von seinen 28 Punkten erzielte Stoudemire durch Dunkings, hinzu kommen neun Rebounds und drei Blocks. Fünf weitere Spieler der Suns erzielten mehr als zehn Punkte, darunter Rajah Bell mit 20 Punkten und drei Rebounds. Ein Ausrufezeichen bei den Nets hinegegen konnte nur Richard Jefferson setzen. Er erzielte 24 Punkte, Vince Carter und Jason Kidd enttäuschten beide mit lediglich zehn und neun Punkten.
Damit verloren die Nets ihr 5. Spiel in Folge, die Suns hingegen gewannen ihr 5. in Folge. Für die New Jersey Nets wird es auch in den kommenden Tagen nicht leichter. Nach den Suns folgen drei Auswärstspiele, darunter befinden sich Mannschaften wie die Golden State Warriors und die Denver Nuggets. Zwar ist es bis zu den Playoffs noch ein weiter Weg, aber ein 8. Platz in der Eastern Conference ist hart umkämpft und war sicherlich nicht das Ziel von Lawrence Frank (Trainer der Nets) und den Eigentümern, allen voran "Jay-Z". Bleibt die Frage offen, wie viel man bei den Nets an eine Rezession glaubt...
Zitat des Spiels: "Basically they were able to go where they wanted to go...It's hard to overcome 116." -Lawrence Frank (Trainer der New Jersey Nets)