Die Boston Celtics sind dem Titel einen Schritt näher gekommen. Auch im zweiten Spiel der Finalserie gegen die L.A. Lakers behielten sie im heimischen TD Banknorth Garden mit 108:102 die Oberhand. Damit steht es in der Best-of-Seven-Serie 2:0 für die Celtics.
Boston schien die Partei frühteitig im Griff zu haben. Zur Halbzeit lagen sie auch schon komfortabel mit 54:42 in Front. Als die Mannen dann auch noch das dritte Viertel klar dominierten und den Abschnitt ebenfalls souverän mit 29:19 für sich entschieden, hätte wohl keiner mehr einen Pfifferling auf die Lakers gesetzt.
Celtics verspielen 24-Punkte-Vorsprung
Vorerst sollte sich am Spielgeschehen auch nichts ändern. Und so wiegten sich die Fans und offensichtlich auch die Spieler von Coach Doc Rivers acht Minuten vor dem Ende beim Stande von 95:71 und der 24-Punkte-Führung schon wie der sichere Sieger. Doch dann drehten die Gäste auf. Dank vier versenkter Dreier wuchs das Selbstvertrauen und angeführt von Kobe Bryant, der mit 30 Punkten bester Lakers-Spieler war, stand es 38 Sekunden vor der Schlusssirene nur noch 104:102 aus Sicht der Celtics.
“Waren überheblich”
“Mit der deutlichen Führung waren wir am Ende überheblich. Wir waren nicht mehr so aggressiv, haben uns nicht gegen ihren Druck gewehrt und aufgehört, zu verteidigen”, sagte Paul Pierce, der mit 28 Punkten bester Punktelieferant für Boston war. Mit zwei verwandelten Freiwürfen brachte Pierce sein Team mit 106:102 in Führung. James Posey sollte schließlich mit zwei weiteren Treffern von der Linie für den glücklichen Sieg sorgen.
Celtics Powe sorgt für Überraschung
“Ich denke wir haben unsere Lektion aus diesem Viertel gelernt und werden in den nächsten Spielen, egal wie es steht, weiter punkten und das Spiel konzentriert beenden”, meinte Pierce. Bei den Celtics hielten sich Kevin Garnett und Ray Allen mit jeweils 17 Punkten zurück. Davor konnte Leon Powe von der Bank aus kommend für viel Wirbel sorgen. Dem Power Forward gelangen in 15 Minuten Einsatzzeit starke 21 Punkte.
Die nächsten drei Spiele der Finalserie werden jetzt im Staples Center zu L.A. ausgetragen.
Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
Die Boston Celtics haben den ersten Schritt Richtung ersten Meistertitel seit 1988 erfolgreich gemeistert. Zum Auftakt der NBA-Finals setzten sich die Celtics mit 98:88 gegen die L.A. Lakers durch. Damit steht es in der Best-of-Seven-Serie 1:0 für Boston.
Im ausverkauften Garden sahen die 18.624 Zuschauer ein packendes Spiel. Dabei erwischte das Gästeteam der Lakers den besseren Start und konnte mit einer 51:46-Führung im Rücken in die Halbzeitpause gehen. Vor allem Derek Fisher und Paul Gasol boten im ersten Durchgang eine starke Vorstellung und hatten mit ihren 13 bzw. zwölf Punkten großen Anteil an der Führung.
Bryant mit schwacher Quote
Doch nach dem Wechsel übernahmen die Hausherren das Zepter und bei den Lakers war der Faden gerissen. Gegen die nun besser verteidigende Defense hatten die Kalifornier ihre Mühe. Auch Kobe Bryant konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken. Der MVP kam am Ende auf 24 Punkte, enttäuschte aber mit einer schwachen Trefferquote von 34 Prozent aus dem Feld.
Pierce sorgt für Schrecksekunde
Auf Seiten der Celtics konnte wieder Mal das Trio Infernale überzeugen. Kevin Garnett war dabei mit 24 Punkten und 13 Rebounds bester Boston-Akteur. Paul Pierce (22 Punkte) und Ray Allen (19 Punkten) folgten. Dabei sorgte Pierce für eine Schrecksekunde im Celtics-Lager. Als der 30-Jährige Bryant bei einem Korbleger aufhalten wollte, verletzte er sich bei der Landung am rechten Knie und musste mittels Rollstuhl in den Untersuchungsraum befördert werden. “Ich wurde in der Kabine kurz behandelt und wusste, dass ich unbedingt auf den Platz zurück muss. Das Team braucht mich”, sagte der Forward.
Und wie wichtig Pierce für die Celtics ist hat er nach seiner Rückkehr eindrucksvoll bewiesen. Elf seiner 22 Punkte markierte er nach seiner Verletzung. Und Boston darf weiter vom Meistertitel träumen.
Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
Das Traumfinale in der NBA ist perfekt! Nachdem die L.A. Lakers als erster Finalteilnehmer feststanden, steht nun der Gegner fest. Und es sind die Boston Celtics. Das beste Team der Regular Season hat sich im Finale der Eastern Conference in der Best-of-Seve-Serie mit 4:2 gegen die Detroit Pistons durchgesetzt.
Den entscheidenden vierten Sieg holten die Spieler von Coach Doc Rivers in Spiel 6 bei den Pistons, welches sie mit 89:81 gewonnen haben.
Verlass auf die Troika
Dabei war mal wieder auf das Dreigestirn Verlass. Paul mit 27 Punkten, Ray Allen mit 17 Punkten und Kevin Garnett mit 16 Punkten hatten gehörigen Anteil, dass Boston erstmals seit 1987 wieder ins Finale eingezogen sind. KG konnte das alles noch gar nicht so richtig begreifen. “Es ist surreal. Ich habe es noch gar nicht richtig begriffen, was wir geleistet haben. Ich habe die letzten vier, fünf Tage praktisch nicht mehr geschlafen”, freute sich der Power Forward.
Entscheidung im vierten Viertel
Dabei haben die Celtics ihren Finaleeinzug einer starken Leistung im letzten Viertel zu verdanken. Denn nach den ersten drei Vierteln lagen die Pistons noch mit 68:60 in Front. Doch die Boston trumpften im finalen Durchgang auf und gewannen diesen mit 29:13 und zugleich auch die Serie. “Das Ausscheiden ist hart zu verdauen. Wir hatten alle Trümpfe in der Hand – und haben es doch nicht geschafft”, sagte ein enttäuschter Chauncey Billups, der mit 29 Punkten Topscorer seines Teams war.
Langsam scheint man sich in Mo-Town an das vorzeitige Scheitern gewöhnt zu haben. Denn die Pistons verloren bereits zum dritten Mal in Folge das Finale im Osten.
Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
Jubel bei den L.A. Lakers. Durch den 100:92-Erfolg gegen die San Antonio Spurs haben die Kalifornier die Best-of-Seven-Serie mit 4:1 für sich entschieden und stehen nun im NBA-Finale.
Wieder einmal war es Kobe Bryant, der sein Team zum Sieg führte. Der MVP der aktuellen Saison kam auf 39 Punkte und glänzte dabei mit einer ganz starken Trefferquote von 53 Prozent. “Was wir bisher geleistet haben, ist fantasstisch. Wir können wirklich stolz sein. Jetzt gilt es, auch noch den letzten Schritt zu machen”, sagte ein glücklicher Bryant. Und die Rede ist vom Gewinn der “Larry O’Brien Trophy” – der Pokal für den NBA-Champion.
Odom und Gasol souverän
Die Lakers haben dabei gute Chancen, wenn es im Finale gegen die Boston Celtics oder Detroit Pistons geht. Denn das Team von Headcoach Phil Jackson ist mittlerweile seit zwei Monaten im heimischen Staples Center ungeschlagen. Das es auch in Spiel 5 gegen die Spurs so blieb haben die Lakers neben Bryant auch Lamar Odom und Paul Gasol zu verdanken. Odom bot mit 13 Punkten und acht Rebounds eine souveräne Vorstellung und war nach dem Finaleinzug völlig außer sich: “Mein Herz pumpt immer noch. Ich bin voller Adrenalin.” Gasol kam seinerseits auf zwölf Zähler, 19 Rebounds und fünf Assists.
Duncan mit Triple Double
Für die Spurs traf Tony Parker am besten. Der kleine Franzose verbuchte 23 Punkte. Aber bester Spieler in Reihen der Spurs war Tim Duncan. Der Center erzielte mit 19 Punkte, 15 Rebounds und zehn Assists ein Triple Double. Dennoch dürfte das für den amtierenden Meister kein großer Trost sein.
Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
Der Schlagabtausch zwischen den Boston Celtics und den Detroit Pistons geht weiter! Nachdem Boston Spiel 4 in Detroit klar mit 75:94 verloren hat, feierte das beste Team der Regular Season im heimischen Garden im 5. Spiel einen 106:102-Erfolg. Damit hat die Mannschaft von Coach Doc Rivers wieder die Führung inne und liegt in der Best-of-Seven-Serie der Eastern-Conference-Finals mit 3:2 vorne.
Dabei drehte das Duo Kevin Garnett und Ray Allen besonders auf. Während KG standesgemäß scorte und sich am Ende über 33 Punkte freuen durfte, bot Allen seine wohl bis dato beste Playoff-Leistung der diesjährigen Postseason. Der 32-Jährige verbuchte 29 Punkte und bewies vor allem in der Crunchtime ein ruhiges Händchen.
Allen stoppt Pistons-Aufholjagd
Nachdem die Pistons eine Minute vor Schluss durch einen 9:2-Run drauf und dran waren, die Partie zu drehen, übernahm Allen Verantwortung. Erst sorgte der Shooting Guard durch einen Treffer für das 102:99, bevor er sechs Sekunden vor dem Ende mit zwei verwandelten Freiwürfen sein Team vorentscheidend mit 104:101 in Führung schoss. Der Matchwinner gab sich nach dem wichtigen Sieg bescheiden: “Ich fühle mich deshalb nicht anders, wie wenn ich zehn Punkte erziele und wir gewinnen. Die größte Freude ist das Gewinnen, egal was ich gemacht habe.”
detroit zum Siegen verdammt
Die Pistons hatten dagegen in Richard Hamilton und Chauncey Billups ihre besten Werfer. Hamilton steuerte 25 Zähler bei, Billups kam auf 26. Nun geht die Serie wieder nach Motor-City und Detroit ist zum Siegen verdammt, um die Final-Träume nicht vorzeitig begraben zu müssen.
Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
Neue Hoffnung für die San Antonio Spurs! Der Champion von 2007 hat sich im Western-Conference-Finale gegen die Los Angeles Lakers mit einem deutlichen 103:84-Heimsieg zurückgemeldet. Damit verkürzten die Texaner in der Best-of-Seven-Serie auf 1:2.
Gehörigen Anteil am wichtigen Sieg im AT&T Center hatte das Duo Manu Ginobili und Tim Duncan. Vor allem Ginobili präsentierte sich nach zwei durchwachsenden Auftritten in L.A. wieder in Topform.
Ginobili wieder ganz der Alte
Der Argentinier verbuchte am Ende 30 Punkte und verwandelte die Hälfte alle Spurs-Dreier höchst persönlich. Von zehn Treffern aus Downtown gingen fünf auf sein Konto. “Ich war zu unbeweglich in den ersten beiden Spielen. Das hat sich angefühlt, als ob nicht ich das war. Doch heute habe ich die ersten Würfe getroffen und ein gutes Gefühl bekommen. Dann war es natürlich einfacher für mich”, sagte Ginobili nach der Partie. Tim Duncan kam dagegen auf 22 Punkte und glänzte zudem mit 21 Rebounds, verpasste aber durch die fünf Assists nur knapp ein Triple-Double.
Bryant, sonst nichts
Dagegen dürfte sich Lakers-Star Kobe Bryant nicht so toll gefühlt haben. Zwar war der MVP mit 30 Punkten wieder einmal der spielstärkste Akteur seines Teams, doch abgesehen von Paul Gasol erhielt er nicht viel Unterstützung von seinen Teamkollegen. Gasol verbuchte 15 Punkte und war neben Bankspieler Jordan Farmer mit zehn Punkten der einzige, der Bryant den Rücken stärkte.
Charles Barkley und Co. analysieren das Spiel:
Die Sorgen bei den Boston Celtics waren groß. Nachdem die “Kleeblätter” Spiel 2 in eigener Halle gegen die Detroit Pistons verloren, bangte man sogar um die Finalteilnahme.
Doch nachdem die Celtics, beste Mannschaft der regulären Saison, in den Playoffs bislang jedes ihrer sechs Auswärtsspiele verloren haben, konnten sie in Motown den Auswärtsfluch besiegen. Und das ziemlich eindrucksvoll. Mit 94:80 gewann das Team von Coach Doc Rivers den dritten Vergleich und führen in der Finalserie der Eastern-Conference nun mit 2:1.
Partie zur Halbzeit entschieden
Die Entscheidung war dabei bereits zur Halbzeit gefallen. Die Celtics gingen beim Stande von 50:32 mit einem 18-Punkte-Polster in die Kabine und brachten den Sieg souverän über die Runde. Bester Spieler der Celtics war Kevin Garnett, der mit 22 Punkten, 13 Rebounds und sechs Assists eine sehr ausgeglichene Leistung bot. Für die Gastgeber traf Richard Hamilton mit 26 Zählern am häufigsten.
Ausgeglichene Celtics-Vorstellung
“Die Jungs wussten nach der Niederlage in Spiel zwei, dass sie auswärts mindestens eine Begegnung gewinnen müssen”, sagte Coach Rivers. “Und das haben sie jetzt gemacht.” Dabei dürfte er vor allem auch mit seinen Rollenspielern zufrieden. Denn diese erzielten genau wie die “Big Three”, Garnett, Paul Pierce (elf Punkte) und Ray Allen (14 Punkte), ebenfalls 47 Punkte in der Addition.
Auf Seiten der Pistons gab Coach Flip Saunders die Marschroute für das nächste Spiel vor. “Sie haben sich den Heimvorteil zurückgeholt. Mehr darf es nicht werden. Montag wird für uns eine ganz wichtige Begegnung – die wichtigste des gesamten Jahres.”
Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
Die L.A. Lakers haben das Tor zum Finale weit aufgestoßen. Im zweiten Spiel der Western-Conference-Finalserie behielten die Lakers gegen den amtierenden Champion San Antonio Spurs klar mit 101:71 die Oberhand. Damit führt das Team von Star-Coach Phil Jackson mit 2:0 in der Best-of-Seven-Serie.
Bester Werfer der Partie war Kobe Bryant mit 22 Punkten. Bei den Spurs kam Tony Parker als erfolgreichster Schütze gerade mal auf 13 Zähler.
Keine Chance für Spurs
Zwar konnten die Spurs im ersten Durchgang noch einigermaßen gegen halten und lagen nur mit 37:46 im Hintertreffen. Doch nach dem dritten Viertel wuchs der Vorsprung auf 17 Punkte an und der Widerstand der Spurs schien gebrochen. Denn im letzten Abschnitt führten die Lakers die Gäste um Superstar Tim Duncan (zwölf Punkte, 16 Rebounds) fast vor.
Duncan setzt auf Heimstärke
“Wir vertrauen auf unsere Heimstärke, denn wir sind in eigener Halle sehr stark”, schöpfte Duncan nach der herben Pleite Mut. “Allerdings hasst man es, wenn man sich selbst so in Zugzwang bringt, indem man nach zwei Spielen schon 0:2 zurück liegt.” In eigener Halle haben die Spurs bislang alle sechs Playoff-Spiele gewonnen und 20 der letzten 22 Heimpartien für sich entschieden. Die nächsten beiden Spiele gehen in San Antonio über die Bühne.
Bryant “bereit für Rock ‘n Roll”
Doch für Bryant kein Grund zur Sorge. “Wir müssen uns jetzt auf das Training konzentrieren, an den Sachen arbeiten, wo wir uns noch verbessern können und dann sind wir am Sonntag bereit für Rock ‘n Roll”, sagte Bryant vollmundig vor dem ersten Gastspiel bei den Spurs. Sein Coach tritt dagegen leicht auf die Euphoriebremse. “Es war wichtig, dass wir unsere beiden Spiele zu Hause gewinnen konnten. Allerdings hatten die Spurs heute auch einfach einen schlechten Tag. Das kommt eben manchmal vor”, so Jackson.
Hier der Auftritt von Kobe Bryant:
Die Detroit Pistons haben im Eastern-Conference-Finale gegen die Boston Celtics zurückgeschlagen. Das Team aus Motown setzte sich im Bostoner TD Banknorth Garden mit 103:97 durch und konnte in der Best-of-Seven-Serie zum 1:1 ausgleichen.
Damit kassierte das beste Team der regulären Saison in den Playoffs die erste Heimniederlage. “Wir haben unseren Status verloren. Der wurde uns genommen. Jetzt müssen wir auswärts gewinnen, wenn wir das wollen, was wir wollen”, sagte Celtics-Coach Doc Rivers. “So ist es nun mal.”
Hamilton Detroits Bester
Dabei klingt das Erfolgsrezept der Pistons ganz schlicht. “Die meisten Teams fahren verängstigt nach Boston. Wir aber nicht”, so Rasheed Wallace, der mit 13 Punkten kurioserweise der schlechteste Pistons-Scorer aus der Startaufstellung war. Bei einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung des Alt-Meisters war Richard Hamilton der fleißigste Punktesammler. Der Shooting Guard kam insgesamt auf 25 Punkte. Neben Hamilton zeigte auch Chauncey Billups eine gute Vorstellung. Der Point Guard, der gegen die Orlando Magic noch wegen einer Oberschenkelzerrung zwei Spiele aussetzen musste, erzielte 19 Punkte und gab sieben Assists.
Celtics Top-Trio trumpft auf
Bei den Celtics trumpfte dagegen das “Trio Infernale” groß auf. Kevin Garnett (24 Punkte, 13 Rebounds), Paul Pierce (26 Punkte) und auch der zuletzt schwächelnde Ray Allen (25 Punkte) erzielten zusammen starke 75 Punkte. Doch die Unterstützung von der Bank fehlte und so sind die Celtics in der Pflicht, mindestens ein Spiel in Detroit zu gewinnen.
Celtics in der Pflicht
Kein leichtes Unterfangen, warten die Celtics doch in der Postseason weiterhin auf ihren ersten Auswärtssieg. “Wir haben keine andere Wahl”, sagte Pierce. “Wir müssen es jetzt auswärts auf die Reihe bekommen. Das wird sicherlich eine große Herausforderung, weil wir noch kein Auswärtsspiel gewonnen haben. Aber psychologisch gesehen, wird uns das nicht beeinflussen.”
Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
Was für ein dramatischer Auftakt in die Western-Conference-Finals. In Spiel 1 zwischen den Los Angeles Lakers gegen die San Antonio Spurs siegte das Team aus Kalifornien knapp mit 89:85. Damit führen die Lakers in der Best-of-Seven-Serie mit 1:0.
Doch die Spurs waren drauf und dran die Partie zu gewinnen. Der amtierende Meister hatte vor 18.997 Zuschauern im Staples Center alle Trümpfe in der Hand. Der stark aufspielende Tim Duncan, 30 Punkte und 18 Rebounds, brachte San Antonio mit einem Korb 5:54 Minuten vor dem Ende des dritten Viertel mit 65:45 in Front.
Bryant macht den Unterschied
Doch sich einschleichende Fahrlässigkeit und ein heiß laufender Kobe Bryant drehten die Partie. Der MVP, der 25 seiner 27 Punkte erst nach dem Wechsel markierte, schaltet ein paar Gänge höher und konnte die Lakers 24 Sekunden vor der Schlusssiren mit 87:85 in Führung bringen. Im Gegenzug verwarf Manu Ginobili einen Dreier, der den erneuten Führungswechsel bedeutet hätte. Sasha Vijacic machte dann von der Freiwurflinie alles klar.
Jackson atmet durch
“Fast hätten wir den Heimvorteil aus der Hand gegeben. Die Spurs haben großartig gespielt, aber wir haben Moral gezeigt. Das war ein großartiges Comeback. Wir steckten tief unten im Loch, keine Frage”, sagte der sichtlich erleichtete Lakers-Coach Phil Jackson.
Schmerzhafte Pleite
Dagegen herrschte im Lager der Spurs entsprechender Katzenjammer. “Wir hatten eine großartige Möglichkeit, aber die haben wir nicht genutzt”, sagte Trainer Gregg Popovich. “Diese Niederlage tut richtig weh.” Neben Bryant konnte bei den Lakers noch Paul Gasol mit 19 Zählern überzeugen. Für die Spurs traf nach Duncan Tony Parker am besten. Der kleine Franzose hat am Ende 18 Punkte auf dem Konto.