Neuigkeiten von Shaquille O’Neal. Der Center der Phoenix Suns hat genaue Vorstellung über sein Leben nach dem Basketball. Der 2,16 m Hüne will sich dann als Polizist versuchen. Dabei hat er alles genau geplant und überraschte in einem Fernsehinterview mit verblüffenden Details.
“Meine Laufbahn als Basketball-Spieler wird in genau 735 Tagen zu Ende gehen”, erklärte O’Neal. Genau dann läuft der Vertrag des 36-Jährigen bei den Suns aus und eine Weiterbeschäftigung ist dann wohl ausgeschlossen. weiterlesen »
Eigentlich wollte sich Kobe Bryant in den kommenden Tagen einer fälligen Operation am rechten kleinen Finger unterziehen. Doch nun entschied sich der Star der L.A. Lakers anders, da er sonst bis zu drei Monaten ausfallen würde. Undenkbar für den MVP der letzten Saison.
“Als ich von den Ärzten erfahren habe, dass der Heilungsprozess zwölf Wochen dauert, habe ich mich sofort gegen die OP entschieden”, erklärte Bryant auf seiner Homepage. Der 30-Jährige hatte sich am 5. Februar im Spiel bei den New Jersey Nets einen Bänderriss und eine Distorsionsfraktur im kleinen Finger zugezogen. Seitdem hat er sich nur konservativ behandeln lassen, da er befürchtete, die Olympischen Spiele zu verpassen. weiterlesen »
Seinen ersten Lebenstraum hat Dirk Nowitzki durch seine Olympiateilnahme bereits erfüllt. Durch seine Funktion als deutscher Fahnenträger zudem perfektioniert. Nun feifert der 30-Jährige seinem zweiten großen Traum nach: Der Meisterschaftsgewinn mit den Dallas Mavericks. weiterlesen »
Shawn Kemp will es scheinbar noch einmal wissen. Der 38-Jährige ist sich offenbar mit dem italienischen Team Premiata Montenegro über ein Engagement einig.
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Yao Ming ist auf dem Weg der Besserung. Soweit, dass der 2,13-Meter-Mann wohl bald wieder auf dem Platz stehen kann.
Doch nachdem sich der 27-jährige Center der Houston Rockets Ende Februar einen Ermüdungsbruch im linken Fuß zugezogen hatte, will man mit einer Rückkehr nichts überstürzen. Zwar scheint ein Einsatz des Chinesen für sein Heimatland während der Olympischen Spiele in Peking außer Frage, doch seine Teilnahme an einem im Vorfeld ausgetragenen Turnier ist offen.
Die NBA verliert einen ihrer besten Spieler. Chris Webber von den Golden State Warriors hat seine Karriere beendet.
Chronische Schmerzen im operierten linken Knie zwingen den 35-Jährigen zu diesem Schritt. Der Power Forward hatte seit einer OP vor fünf Jahren stets mit Knieproblemen zu kämpfen. Webber gehört neben dem noch aktiven Kevin Garnett von den Boston Celtics zum erlesenen Kreis von sechs NBA-Profis an, die in ihrer Karriere durchschnittlich 20 Punkte, neun Rebounds und vier Assists pro Spiel erzielt haben. Die weiteren vier Spieler sind Larry Bird, Billy Cunningham, Wilt Chamberlain und Elgin Baylor.
“Anders als geplant”
“Es war eine schöne Zeit, mit ihm zusammenzuarbeiten”, sagte Warriors-Coach Don Nelson. “Ich hätte mir gewünscht, dass unsere zweite Zusammenarbeit länger als diese zwei Monate gedauert hätte, aber es sollte nicht sein. Ich denke, wir werden für den Rest unseres Lebens Freunde bleiben.”
Webber zeigte sich indes gefasst. “Es ist anders gelaufen, als ich es geplant hatte. Aber so ist das Leben. Man kann es nicht planen. Ich bin dennoch glücklich, dass ich hier die Chance für mein Comeback erhalten habe.” Erst vor zwei Monaten startete Webber sein Comeback bei den Warriors, doch nun ist alles vorbei.
Kein Titel für Webber
Der Moment, der Webbers Karriere zuerst bedrohte und nun beendete, ereignete sich im zweiten Spiel der Conference-Halbfinal-Serie gegen die Dallas Mavericks.
Webber zog sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers eine Knorpelverletzung zu und musste sich einer Operation unterziehen, die ihn bis weit in das folgende Jahr komplett außer Gefecht setzte.
Spielerisch gehörte Webber sicherlich zu den Großen der NBA, doch der ganz große Wurf wollte ihm nie gelingen. In seiner Karriere spielte er bei den Washington Wizards, Sacramento Kings, Philadelphia 76ers, Detroit Pistons und den Golden State Warriors. Aber einer Meisterschaft rannte Webber verzweifelt hinterher, selbst die NBA-Finals blieben ihm in 15 Jahren NBA verwehrt.
Aber ein langweiliges Rentnerdasein muss nicht befürchtet werden. In Zukunft will Webber erstmal als TV-Kommentator arbeiten. Und irgendwann will Webber ein großes Team trainieren. Sei es ihm gewünscht, dass er dann den begehrten Meisterschafts-Ring einfahren kann.
Ein Rückblick auf die Karriere von C-Webb…
“Houston, wir haben ein Problem!”, so heißt es im TV-Drama “Apollo 13″. “Houston, wir sind geschockt!”, müsste es bei den Rockets heißen. Grund hierfür ist die schwere Verletzung des Star-Centers Yao Ming.
Der 2,29-Meter-Riese zog sich am Dienstag im Training einen Ermüdungsbruch im linken Fuß zu. Damit kann der Chinese in dieser Saison kein Spiel mehr für die Rockets absolvieren. “Als der Coach der Mannschaft sagte, dass ich für die restliche Spielzeit ausfallen werde, herrschte Totenstille”, sagte Ming. “Diese Stille hat mir Angst gemacht. Es fühlte sich an, als ob niemand da wäre und ich fühlte mich einsam.”
Der Chinese hatte mit seiner Leistung großen Anteil am Aufschwung der Houston Rockets. Er erzielte in 55 Spielen der aktuellen Saison durchschnittlich 22 Punkte sowie 10,8 Rebounds. “Wir haben zuletzt außergewöhnlich guten Basketball gespielt und Yao hatte daran großen Anteil”, bedauerte Houstons General Manager Darly Morey den Ausfall des sechsmaligen All Stars.
Damit steht aber auch hinter der Teilnahme Mings an den Olympischen Spielen in Peking ein Fragezeichen. “Wenn ich an der Olympiade im eigenen Land nicht teilnehmen kann, wäre das die größte Enttäuschung meiner bisherigen Karriere”, sagte Ming bestürzt.
Aber auch ohne ihren verletzten Center konnten die Houston Rockets ihre Siegesserie weiter ausbauen. Gegen die Washington Wizards gewann das Team aus Texas in der Nacht zu Mittwoch souverän mit 94:69. Luther Head war beim 13. Sieg in Folge mit 18 Punkten bester Schütze bei den Gastgebern. Damit hat Houston nach schwachem Saisonstart gute Aussichten, die Playoffs zu erreichen. In der Western Conference festigten sie den siebten Platz. Auch Washington liegt als Sechster im Osten auf Play-off-Kurs.
Hier eine Auswahl von Yao Mings Können…
Die Dallas Mavericks sind in Deutschland dank des populären Power Forward Dirk Nowitzki auch dem NBA- Laien ein Begriff: Jetzt haben sie einen Deal abgeschlossen, der für einiges Aufsehen sorgte.
Point Guard Jason Kidd wechselte zusammen mit Malik Allen und Antoine Wright zum Team aus Dallas. Trenton Hassell,, DeSagana Diop, Maurice Ager, Keith Van Horn, Devin Harris und drei Millionen Dollar verließen dafür die Mavericks in Richtung New Jersey Nets.
Der Deal drohte zwischenzeitlich zu platzen, als der eigentlich für den Wechsel vorgesehene Devean George eine Klausel in seinem Vertrag ausnutzte, um gegen den Trade sein Veto einzulegen. Die Verantwortlichen bei Dallas fanden dennoch einen Weg, das Ganze über die Bühne zu bringen. Dieses Mal ohne Beteiligung von George, der sich mit seiner Aktion ziemlich unbeliebt gemacht hat.
Kidd also jetzt bei den Dallas Mavericks, wie vertragen sich Team und Spieler bisher?
Das erste Spiel verheißt nichts Gutes: 93:104 für die New Orleans Hornets. Kidds Pässe sehen schick aus, aber kommen nicht an. Nach diesem Ergebnis dürfte einigen Entscheidungsträgern mulmig geworden sein. Schließlich hat man die halbe Mannschaft für den immerhin schon 35jährigen Point Guard ausgewechselt, wenn diesem jetzt eine längere Formschwäche bevorsteht, könnte sich der Trade im Nachhinein als schwarzer Tag in der Geschichte des Teams erweisen.
Kidd selbst sprach von einer Einfühlungsphase, er müsse erst “das richtige Gefühl bekommen”. Allzuviel Zeit sollte er dieser Phase nicht widmen, auch wenn sein Platz im Team fürs erste gesichert sein dürfte.
Hier sind noch ein Pass und ein Mix von Kidd, wenn er zu der Form zurückfindet, braucht man sich sicher keine Sorgen zu machen…
Angeführt von einem überragenden LeBron James besiegte der Osten das Team aus dem Westen um den Deutschen Dirk Nowitzki mit 134:128. Noch im Vorjahr musste die als schwächer eingestufter Eastern Conference eine bittere 132:153-Schlappe einstecken.
Angespornt von diesem Debakel gaben sich die Spieler aus dem Osten schon vor dem Sportereignis des Jahres in NBA kämpferisch. „Sie haben uns im Vorjahr ganz schön vermöbelt, das wollten wir ihnen diesmal nicht gestatten. „ so James nach dem Match, bei dem er nach 2006 bereits zum zweiten Mal zum MVP gekürt wurde. Insgesamt erzielte der Superstar der Cleveland Cavaliers 27 Punkte, neun Assists und acht Rebounds und verpasste damit knapp einen Triple-Double. Punktemäßig übertroffen wurde erlediglich von Ray Allen von den Boston Celtics, der auf insgesamt 28 Punkte kam.
Aber Dirk Nowitzki konnte mit neuen persönlichen Rekorden aufwarten, so erzielte der Maverick 13 Punkte und stand immerhin 26 Minuten auf dem Parkett. So lange hatte der „Reservist“ der Western Conference noch nie bei einem Alltar-Game auf dem Feld gestanden. Im Westen machte sich vor allem das Fehlen von Kobe Bryant bemerkbar, der aufgrund einer Handverletzung lediglich zwei Minuten mitwirkte.
Natürlich gaben sich auch zahlreiche Stars wieder einmal die Ehre. Prominester Vertreter beim Allstar-Game in New Orleans war der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger.
Es scheint wohl die Saison der Jahrzehnte Trades zu werden. Am vergangenen Donnerstag liessen die Phoenix Suns auf einer offiziellen Pressekonferenz in Secaucus (New Jersey) die Bombe platzen. Der mittlerweile 35-jährige Center und viermalige NBA Champion Shaquille O’Neal von den Miami Heat geht im Gegenzug für Shawn Marion und Marcus Banks zum Titelanwärter Phoenix Suns.
Das Shaq immer wieder für eine Überraschung gut ist, weiß mittlerweile jeder NBA Fan. War er doch jahrelang der dominanteste (und furchteinflößendste) Centerspieler, den je ein NBA-Zuschauer gesehen hat. Sei es zu seiner Orlando-Zeit beim Dunking, welcher mal einfach die gesamte Korbanlage zum Zerbersten brach oder im All-Star-Game, wo man ihn des öfteren bei einem Dreierversuch oder Breakdancen erwischt hat. Sein Beruf sieht er weniger als Sportler, mehr als Entertainer und genau dafür liebten und lieben ihn die Fans, wo immer er auch spielte. Orlando, Los Angeles, Miami und nun in Phoenix…”Shaq, you’ve done it again!” (nba.com).
So sehr sich die Fans in Phoenix auch über ihren Neuankömmling freuen, desto geschockter ist die gesamte Sportpresse. Viele Insider glaubten das nach Ende der Saison ebenso das Ende für die Karriere des bald 36-jährigen “Big Aristotle” gekommen sei. Zugegeben, als mich die Nachricht ereicht hatte war ich ebenfalls verblüfft, aber geschockt wohl eher nicht. Insgeheim war es doch nur eine Frage der Zeit bis sich was in Miami bewegen wuerde, besser gesagt bis sich Shaq bewegen würde, denn dies kann er gut. Nach seinem fulminanten Einstieg in die NBA bei den Orlando Magic im zarten Alter von 20 Jahren verpflichteten ihn die Lakers. Die Fans empfangen ihn mit offenen Armen, aber skeptisch war man trotzdem, wusste man noch nicht so recht um das Zussamnespiel zwischen Shaq und den damals 18-jährigen Kobe Bryant. Nach zwei erfolglosen Saisons sollten die Fans Zeugen eines der besten NBA Duos aller Zeiten werden. Zusammen holten die beiden 3 NBA-Titel nach Los Angeles. Doch der Medien polarisierende Spaßvogel und der Einzelgänger Kobe Bryant kamen auf dem Feld nicht immer gut aus, außerdem wollten beide gleichermaßen im Spotlight stehen. Die typische “Du ärgerst mich, ich ärgere dich!”-story, bei der Mami früher immer versucht dazwischen zu gehen…Schließlich kam es zu Beleidigungen im Fernsehen und hatte zur Folge das einer der beiden gehen musste. Shaq fiel die Entscheidung damals relativ leicht L.A. zu verlassen, war er doch der erfahrenere, der Große, der Liebling der Medien, der “Diesel” und der Diesel weiß, dass er überall Erfolg haben kann.
Phoenix kann sich freuen, wenn Shaq wieder seinen Dieselmotor auf Fahrt bringt, kann er Spiele allein entscheiden.
Hier mal ein kleines Video über die hoffentlich bald wiederkehrende Dieselpower
In Miami war er ebenso Showact wie in L.A. und die Fans wollten ihn. Auf den damaligen MTV Video Music Awards war er das Highlight, nicht weil er ein Award bekam, sondern weil er Laudator war. Angekündigt wurde er jedoch als hätte er alle Awards im Alleingang abgeräumt, aber so ist er halt, der Diesel – Camera, Lights , Action (Der 20 Juli 2004 wurde sogar zum “Shaq Day” erkoren…?!). In Miami hatte er ebenso wie in L.A. die Chance mit einem der talentiertesten Newcomer der Liga zu spielen, diesmal mit Dwyane Wade. Ob dies denn auch gut ausgehen würde, löste viele Bedenken bei den Kritikern aus, doch wurden sie schnell eines Besseren belehrt. Die beiden harmonierten perfekt und holten schließlich den Titel nach Miami. Wieder einmal bewies Shaq, dass er immer noch die Bretter dominieren kann. Nach dem Miami-Hoch kam diese Saison aber auch das absolute Miami-Tief. Miami Heat schlechtestes Team der Liga? Aber sicher, alles ist möglich im Land der unbgerenzten (sportlichen) Möglichkeiten. Wade hatte im Sommer mit einer Operation zu kämpfen und Shaq avancierte vom Bulldozer zum Bankschieber, meist aufgrund von Verletzungsproblemen. Verletzungsprobleme? Shaq? der Mann der mal, erinnern wir uns, folgendes von sich gab: “I’m dominant every night. I come in every night and get beat up. I never make a face when they try to flagrant or hack-a-Shaq me, because I’m not from this planet. Earthlings don’t faze me…”
Dass eine Lösung für das Problem der Heat schnellst möglich gefunden werden musste war allen beteiligten klar. Ein derart mit guten Spielern besetztes Team hat am Ende der Liga überhaupt nichts zu suchen und das war auch klar für den Diesel. Also hiess es mal wieder sich zu bewegen und zwar nach Phoenix. Der Aufschrei bei den Fans und in der Presse war zunaechst relativ gross, stellte man sich doch die Frage wieso ausgerechnet Phoenix, zurueck in den Westen? Die Antwort is jedoch einfach: Zum einen sind die Suns seit Jahren Titelkandidat, spielen den mit Ausnahmen besten Offensivbasketball der Liga, haben es jedoch in den letzten Jahren nie bis in die Finals geschafft -klarer Fall fuer Shaq-Attack! Zum anderen waren schon seit laengerer Zeit Geruechte in den amerikanischen Sportmedien im Umlauf, dass es im Umkleideraum der Suns wohl doch nicht so harmonisch zugeht, wie es auf dem Spielfeld immer aussieht. Shawn Marion soll bekannt sein als Meckerknabe und wohl schon laenger den Wunsch gehabt haben das Team zu verlassen. Ausserdem sind er und Marcus Banks ein perfekter Tausch fuer ein alternden O’Neal.
Was bringen die Veraenderungen fuer das Spiel mit sich? Die Suns sind, wenn Shaq bis zu den Playoffs gesund ist und sich einspielt, mehr Titelkandidat als je zuvor und werden bestimmt nun mit Shaq mehr Spass in der Umkleide haben. Die Miami Heat hingegen haben mit Shawn Marion und Dwyane Wade die Chance wieder ein Offensivduo aufzustellen, um erst einmal aus dem Keller der Tabelle rauszukommen und in den naechsten Jahren wieder Angriff auf die Trophäe zu nehmen.